J.J. Abrams springt als „Star-Wars-9“-Regisseur ein

Nachdem Colin Trevorrow als ursprünglicher Regisseur von „Episode 9“ aufgrund von kreativen Differenzen „Star Wars“ verlassen hat oder verlassen musste, steht nun fest, dass J.J. Abrams auch den dritten Teil der Sequel-Trilogie inszenieren wird. Gerüchten nach hat Rian Johnson, der „Episode 8“ gedreht hat, abgesagt. Abrams wird auch das Drehbuch (um)schreiben; als Co-Autor wird ihm dabei Chris Terrio („Argo“, „Batman v Superman“, „Justice League“) zur Seite stehen. Der Film wurde außerdem (es wird langsam Tradition) in den Dezember 2019 verschoben.

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„Killer’s Bodyguard“ – Reynolds und Jackson im Ballerrausch!

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Wenn „Deadpool“ Ryan Reynolds als Bodyguard und Samuel L. Jackson als Killer aufeinandertreffen und trotz ihrer doch eher gegensätzlichen Jobs zusammenarbeiten müssen, dann könnte dabei richtig krasse Action und ein Menge cooler Sprüche herauskommen. In diesem Fall aber… klappt das tatsächlich! Reynolds und Jackson machen einfach Spaß, die Action überschreitet alle Grenzen, natürlich auch die der Logik, aber das macht hier nichts. Vom Anfang bis zum Ende ist „The Hitman’s Bodyguard“ kurzweilig und absolut unterhaltsam, eine schöne Actionkomödie für Zwischendurch, der neben den beiden Hauptdarstellern auch noch Gary Oldman, Salma Hayek, Elodie Yung und Joaquim de Almeida mit im Cast hat.

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„Bullyparade – Der Film“ – Wenig originelle Resterampe!

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Ich verstehe bis heute nicht, wie Michael „Bully“ Herbig ein Geniestreich wie „Der Schuh des Manitu“ gelingen konnte. Der Großteil der Gags zündete, teilweise auf eine originelle Art, die man bis dahin noch nicht gesehen hatte. Allem zugrunde lag die TV-Show „Bullyparade“, eine Witzeshow mit Bully, Christian Tramitz und Rick Kavanian, deren weitere Kinoableger „(T)Raumschiff Surprise“ und „Lissi und der wilde Kaiser“ dann nicht mal mehr ansatzweise die Qualität des ersten Kinofilms erreichen konnten. So gingen die drei Schauspieler getrennte Wege, nur um sich jetzt Jahrzehnte später noch einmal zusammenzutun, um dem einfach gestrickten deutschen Kinogänger mit mittelmäßigen Gags gelungenen Humor vorzugaukeln. Wie schon in der „Bullyparade“ funktionieren eine Gags ganz gut, andere verpuffen total. Einen wirklich Schenkelklopfer sucht man allerdings vergebens. Der Episodenfilm kann einen hier und da zum Schmunzeln bringen, mehr ist allerdings nicht drin.

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„Atomic Blonde“ – Charlize Theron als Spionin mit Wumms!

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Die Trailer ließen vermuten, dass hier einen hier eine weibliche Mischung aus „James Bond“ und „John Wick“ erwarten würde, doch die toll choreografierten Actionszenen wurden auch zu einem Großteil schon im Trailer verheizt. „Atomic Blonde“ schwankt allerdings immer hin und her zwischen Action- und Spionagethriller, die zur Grenzöffnung 1989 in Berlin angesiedelte Handlung wirkt oft etwas wirr, aber Charlize Theron und James McAvoy machen Spaß. Ansonsten holpert der Film ein wenig beim Versuch, übertriebene Kampfszenen mit einer verwirrenden Spionagegeschichte zu kombinieren. Vielleicht hätte eine konkrete Ausrichtung insgesamt besser funktioniert.

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„Game of Thrones“ – Was stimmt da nicht in Westeros?

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90% aller Abonnenten vom HBO schauten das Finale der siebten Staffel der Fantasyserie „Game of Thrones“. Neben allen Websites, die auch nur entfernt mit Serien und Filmen zu tun haben, berichten inzwischen wirklich alle großen deutschen Zeitungen online über jede Folge und jedes potentielle Mysterium, um über die Ereignisse, die Intrigen, die Personen und die noch zu lüftenden Geheimnisse zu diskutieren und alles zu analysieren. Denn fast die ganze Welt besteht jetzt aus „Game of Thrones“-Experten. Das kann für die ursprünglichen Fans, die schon vor der Serie die Bücher liebten, mit deren Stil die neuen Staffeln immer weniger zu tun haben, ganz schön nervig sein. Ich gehöre dazu und kann so langsam sogar verstehen, warum man auf die fehlenden Bücher von George R. R. Martin vielleicht ewig warten muss.

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„Der Dunkle Turm“ – Kings Epos enttäuschend adaptiert

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Der Mann in Schwarz flieht nicht mehr durch die Wüste. Bei der Verfilmung von Stephen Kings Opus Magnum, welches momentan acht Romane umfasst (von 1982 bis 2012), ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann. Doch ist der Film wirklich so vernichtend schlecht, wie er vorab gemacht worden ist? Jein. Für Nicht-Kenner der Bücher ist der Film vermutlich solide und ganz unterhaltsam. Für Buch-Kenner ist der Film jedoch eher ein Schlag ins Gesicht und unverzeihlich. PG-13-Zugeständnisse, Budget-Limits und ein schwarzer Roland sind dabei keinesfalls die größten Probleme des Films, der fast alles Interessante der Bücher missen lässt und fragmenthaft einzelne Buchelemente zu generischem Effektkino vermurkst.

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„The Mist“ – Mittelmäßige Serienversion von Stephen Kings Nebelhorror

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Nein, „Der Nebel“ hat auch hier nichts mit John Carpenters Horrorstreifen „The Fog“ zu tun, die Serie basiert auf einer Geschichte von Stephen King wie schon die Kinoversion von 2008 mit Thomas Jane. Diese setzte bei dem mysterösen Nebelhorror auf fiese Rieseninsekten und Tentakelmonster, funktionierte vor allem in der schwarz-weißen Version und hatte wohl eines der fiesesten Filmenden überhaupt. Hier gibt es statt Monstern eher Konfrontationen mit der Vergangenheit der Charaktere, der Nebel scheint entweder ein militärisches Experiment und die Rache von Mutter Natur zu sein, je nachdem, welchem Charakter man glauben mag. Das ist zwar mitunter einigermaßen spannend, trotzdem bleibt die erste Staffel nur Massenware, die weit hinter der Kinoversion zurück bleibt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man sich wirklich mit keinem Charakter richtig identifizieren kann.

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„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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