„Wicker Man“ – Solide Spannung!

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wickerman.jpgSelten ist Nicholas Cage ein Garant für miese Filme, aber das Horrorgenre ist noch Neuland für ihn. Während der Trailer zu „Wicker Man“ noch mehr in Richtung Mystery zu gehen schien, verbirgt sich dahinter doch mehr eine verschärftere Version von „The Village“. Cage spielt einen Cop, der von einer Ex-Freundin um Hilfe bei der Suche nach ihrer Tochter gebeten wird und daraufhin auf der Insel, auf der sie lebt, auf ein seltsames von Frauen dominiertes Völkchen trifft. Dieses hat seine eigenen Regeln und ist nicht besonders erfreut über den Besuch des „Außenweltlers“.

Der Film hält die Spannung, aber auch die Verwirrung des Zuschauers, wie Cage kann er die Absichten der Leute auf der Insel nicht verstehen und rennt zusammen mit dem Hauptdarsteller von einem Versuch zum nächsten, der Licht in die Entführungsaktion bringen soll. Der Horror besteht in erster Linie in der Hilflosigkeit von Cages Charakter, der aufgrund seiner Unwissenheit, seiner Gutherzigkeit und seiner Besessenheit, das Mädchen zu finden, nicht erkennt, wie angreifbar und alleine er auf der Insel ist.

Wer fiesen Monsterhorror, Mystery oder böse Schockeffekte erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden, wer aber auf soliden Horrorthrill steht, wird gut unterhalten. Nicholas Cage spielt gut und auch die anderen Darsteller machen in ihrem Irrsinn Spaß. Schade, dass das Original nie in Deutschland erschienen ist…

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Ein Kommentar

  1. ja, der film war okay; aber nicht wirklich gruselig oder spannend, fast schon teilweise ein wenig komödienhaft (freiwillig). er wirkt ein wenig unspektakulär in szene gesetzt, aber man kann ihn sich gut angucken.

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