Nachdem ich mich begeistert den alten Romanen von Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman gewidmet habe, wollte ich mal was Aktuelles von ihm lesen und mir „Puls“ besorgt. Die Story: Ein über Handys gesendeter Impuls scheint alle Handybesitzer ihrer Identität beraubt und auf menschliche Grundtriebe reduziert zu haben, so dass sie wie Zombies andere Menschen angreifen und töten. Der Rest (ohne Handy) versucht jetzt zu überleben…

Auch wenn das wie aus einem billigen Horrorfilm klingt, weiß das Buch wirklich zu fesseln und zu unterhalten. Gerade Kings Art, als Hauptpersonen „normale“ Menschen zu nehmen, die mit der plötzlichen weltverändernden Situation klarkommen und natürlichen Gesetzmäßigkeiten folgen müssen, soll heißen, nicht jeder „Helden-Plan“ funktioniert in der Realität wie im Film, bietet einem die Möglichkeit, sich gut in das Szenario hinein versetzen zu können. Zuweilen erinnert die entvölkerte Welt mit den zwei „Gruppierungen“ ein wenig an Kings Klassiker „The Stand“…

Und für die Verfilmung hat sich auch bereits jemand gefunden: „Hostel“-Regisseur Eli Roth will sich gleich nach der Fortsetzung von „Hostel“ an eine Verfilmung des King-Romans machen, die noch 2007 ins Kino kommen soll. Und selbst, wenn man den Film bzw. das Buch als reine „Zombie“-Geschichte abtut, bietet sie selbst da Potential, einer der besseren des Genres zu werden. Und was King inspiriert hat, sieht man schon daran, dass er dieses Buch u.a. George Romero gewidmet hat…

Ach ja, mit dem Japan-Remake „Pulse“ hat das Ganze übrigens nicht zu tun…

Quelle: www.moviefans.de

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