sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig4,11 Sterne (9 Stimmen)
Loading ... Loading ...

Der erste Teil war durchweg klasse, der zweite Teil war zwar noch unterhaltsam, musste aber bei den Spezialeffekten und vor allem den Gags schon etwas zu sehr übertreiben, so war man nun gespannt, ob das Ende der Trilogie mit „Pirates of the Carribean – Am Ende der Welt“ sich als würdiger Abschluss erweisen würde. Und das tut er auf jeden Fall. Mit seltsamen Reisen zu fernen Orten und großen Seeschlachten sorgt das letzte Kapitel für kurzweilige Unterhaltung…

Im dritten Teil der Piraten-Saga geht es natürlich erstmal darum, dass Elizabeth, Will und Barbossa den verschollenen Jack aus Davy Jones‘ Todesreich zurückholen. Da sich Jones aber bereits mit den „Rotröcken“ der „East Indian Trading Company“ verbündet hat und mit ihnen zusammen die Weltmeere von den Piraten säubern will, bleibt den Piratenfürsten auch keine andere Wahl, sich zu verbünden und für eine letzte große Schlacht vorzubereiten…

„Fluch der Karibik 3“ startet bereits so düster, dass man sich wundert, in einem Disney-Film zu sitzen. Aber das tut dem Film gut, hier und da sind natürlich wieder die alten Gags zu finden, die aber größtenteils funktionieren, ansonsten wirkt der Film aber insgesamt ernster, es geht schließlich um das Schicksal aller und den Kampf um die Freiheit. Die Story des dritten Teils ist spannend und gut erzählt, wenn sie auch nicht sehr umfangreich ist. Denn der Film lebt in erster Linie von den Bildern und vor allem der Action. Wenn, wie schon im Trailer zu sehen, die gewaltige Seeschlacht zwischen der „Black Pearl“ und der „Flying Dutchmen“ im Meeresstrudel beginnt, wird einem jede Story egal, das ist Piratenfilm pur! Dazu spielen die Darsteller, allen voran Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley und Geoffrey Rush, souverän, haben allerdings das Problem, dass bei einer solchen Fülle von Hauptpersonen keiner mehr wirklich im Mittelpunkt stehen kann.

Der groß angekündigte Gastauftritt von „Rolling Stone“ Keith Richards, den Johnny Depp immer als „Vorlage“ für seine Darstellung von Jack Sparrow angegeben hatte, wirkt allerdings so, als wenn man ihn schnell hätte streichen können, falls der Musiker doch noch abgesagt hätte. So ist es zwar ganz nett, aber nicht sonderlich erwähnenswert. Und man fragt sich, warum das vernarbte Gesicht von Richards überhaupt noch zusätzlich verunstaltet hat, das Original hätte eigentlich gereicht… ;)

Der erste Teil war wie gesagt rundum gelungen, damals plante man ja auch noch keine Trilogie. Teil 3 kann zwar nicht dessen Klasse erreichen, aber er kommt wieder nah dran und schafft es, über fast drei Stunden keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ein Film, den man unbedingt im Kino sehen sollte, sowas gehört auf die große Leinwand!

Verwandte Artikel