„Cloverfield“ – Chaos in NY

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,70 Sterne (10 Stimmen) Loading ... Loading ...

cloverfield.jpgMein Name ist Hud. Ich war auf dem Abschiedsfeier meines besten Freundes und sollte Abschiedsgrüsse per Kamera festhalten. Die Erde bebte und in ganz NY fiel für Sekunden das Licht aus. Vor Panik sind alle Leute von der Feier aufs Dach gerannt. Wir dachten, es wäre wieder etwas wie 9/11. Als wir oben waren, wussten wir, dass Terroristen so etwas nicht machen konnten. Und dann krachte das Empire State Building zusammen. Jetzt, Stunden später, sind die meisten von der Feier tot und die wenigen Überlebenden wie ich versuchen mit dem Rest von NY zu flüchten. Wir wissen nicht, wer oder was es ist und woher es kommt, fest steht nur, wir müssen aus der Stadt, bevor alle sterben. Falls das das Letzte auf der Kamera ist, wisst ihr, ich bin auch tot.

Cloverfield steht für knapp 90 Minuten Realitiy-Film, wo man die Aufnahmen eines Camcorders sieht, mit dessen Hilfe man die Zerstörung New Yorks durch etwas Unbekanntes namens „Cloverfield“ miterleben darf. Das ganze ist dabei teilweise echt groß inzeniert worden und man hat manchmal das Gefühl, man wäre dabei. Dazu natürlich die riesige Werbekampagne, die größenteils nur durchs Internet ging und die Tatsache, dass man alles über den Film geheim gehalten hat. Selbst die Darsteller sind Unbekannte, damit alles echter wirkt. Es bringt Spaß, diesem Ereignis beizuwohnen, allerdings nerven teilweise die Darsteller, da sie alle so ihre Macken haben, weil sie ja echt wirken müssen. Und ab und an ist es ein bischen zu übertrieben.

Trotzdem fetzt der Film wie nichts anderes und auch wenn ich ihn nicht sooo gut bewertet habe (er hätte fast nur 2 Punkte bekommen), ist er trotzdem sehenswert. Gerade die ganzen versteckten Hinweise, die man im I-Net nach dem Film durchliest, sind cool, weil man dann merkt, was man alles mit dem bloßen Auge nicht mitbekommen hat. Das sind so kleine Sachen, für die man Abrahms, den Verantwortlichen des Films, kennt und schätzt.
Trotzdem ist der größte negative Punkt, dass es einfach super anstrengend ist, diesen Film zu sehen, da das Gewackel der Kamera schwer zu ertragen ist. Die Idee ist echt cool, die Umsetzung auch, aber ich hatte danach drei Stunden tierische Kopfschmerzen und glaube, dass ich schon eher abgehärtet bin bei sowas.

Fazit: Ein Film mit einigen Macken, von der Kamera bis hin zur Unlogik, aber es ist trotzdem ein kleines Erlebnis.

Verwandte Artikel

10 Kommentare

  1. Hammerfilm! Klar, hier und da etwas Unlogik in der Kameraführung und der Unverwundbarkeit der Darsteller, aber ansonsten echt ein cineastisches Highlight! Die Art, wie der Film gedreht wurde, ist beeindruckend und er rockt einfach! Hier hat man das mit dem Zurückhalten und nur im Ansatz zeigen des Monsters endlich mal richtig gemacht. Die Actionsequenzen rütteln einen so richtig durch und die kurzen Atempausen senken den Puls auch nicht wirklich, schließlich weiß man, dass es jede Sekunde wieder losgehen kann. Seltsam, dass seit „Blair Witch Project“ keiner mehr auf diese Idee zurückgegriffen hat.

    Bloß nicht auf die DVD warten, der Film muss auf die große Leinwand. Und die Kopfschmerzen sind egal, da muss man durch! ;)

  2. kann pau weitesgehend recht geben. es gibt zwar einige unlogische elemente von wegen kameraführung und gesundheitsbefinden der protagonisten, aber das machen die außergewöhnlichen szenen wirklich wieder gut.
    ich hätte mir den film wirklich nicht so gut vorgestellt, da es ja auch hieß, man würde eigentlich nur dem fluchtversuch einer gruppe von menschen von der insel beiwohnen. aber da ging dann noch so einiges. außerdem ist man durch die kamera ja schon fast in ego-perspektive „live“ dabei, und ab und an erwischt man sich dabei, dass man sich doch noch etwas mehr umsehen möchte (und verzwifelt die maus sucht :D ). Das war schon ziemlich gut gemacht, könnt mir das ganze auch gut als pc-spiel vorstellen. Jetzt fehlt eigentlcih nur noch ein film komplett aus den augen eines darstelles, oder gabs sowas schon?
    naja, motion-sickness kam bei mir auch schon etwas auf, aber es gab ja auch ein paar atempausen, in denen man unter anderem seinen augen ne kleine pausen gönnen konnte.
    was das monster angeht, fand ich, dass es noch etwas zu häufig gezeigt wurde, wobei die animationen echt nicht schlecht waren (um längen besser als bei „i am legend“, aber das ist auch nicht so schwer ^^). aber irgendwie war das auch immer da wo die leute grad warn. vllt is manhatten auch nicht so groß wie ich grad denke *g*.
    im großen und ganzen kann man sagen, dass das handkamera-konzept gut umgesetzt wurde und auf jeden fall ne abwechslung zum *monster macht stadt kaputt und das alles von oben gesehn* ist. das macht wohl gerade den film so mitreißend. so werden einem erst die größenverhältnisse wirklich klar.
    was ich jetzt aber nicht wirklich verstanden habe, war der titel des films. so groß war das monster nun nicht, dass man zb sagen kann die stadt ist ein kleefeld wo es einfach durch spaziert und gnerell kam auch wenig hintergrund info rüber. die sache mit der ölbohrinsel, die ja bei dieser fake-nachrichtensendung auf youtube vorkam, wurd auch nicht erwähnt. in der hinsicht etwas lau.
    ich weiß nicht wie das aufm fernseher rüberkommt, wie ein normales homevideo oder so (könnte sich lohnen sich diese perspektive auch ma anzusehn), aber im kino das ganze als eine art flugsimulator anzusehn, hat auf jeden fall schon was (vor allem die sache mit dem heli ;) ). wer also noch wankt, sollte es ruhig wagen dafür ins kino zu gehn.

  3. Ich habe auch genau das bekommen, was ich mir vorgestellt habe. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass noch ein wenig mehr (kleines bisschen) Action wäre (ohne viel zu zeigen), aber ansonsten war das absolut gut gemacht. Auch die Effekte waren wieder mal gut und nicht so schlecht wie in „I Am Legend“. Man hätte sich teilweise schon noch ein wenig mehr Realismus gewünscht… aber das kann man bei diesem Film auch einfach so hinnehmen. Teilweise wurde mir zwar zu viel geschwenkt und vor allem geschnitten, klasse hätte ich eine richtig schön lange „One-Take“-Szene wie in „Chilren Of Men“ gefunden. Und generell noch ein wenig mehr Kamerastörungen, Unschärfen et cetera. Aber auf jeden Fall lohnt es sich, den Film im Kino zu sehen, denn die Machart ist wirklich interessant und weiß zu fesseln, auch wenn teilweise natürlich schon gut gekünstelt worden ist. Und Kopfschmerzen habe ich auch nicht wirklich bekommen…

    SPOILER!!!

    Das Ding war ja jetzt so ein Insekten-„Starship Troopers“-Wabbelding; ich hätte es toll gefunden, wenn man etwas völlig anderes gewagt hätte… eher in Richtung Wal/Tentakel/Wasserding. So wie wenn man bei google einfach „Cloverfield“ eingibt und sich dann die ersten Bilder anguckt. Sowas wäre richtig klasse gewesen.

  4. ICh finde der FILM WAR SUPER EINFACH GENIAL: JA BATEMAN HAST GEDACHT DAS GODZILLA KOMMT ODER WIE :-) NAJAH IST AUCH NICHT SCHLIMM: ABER ICH FREU MICH SCHON AUF TEIL 2: DER WIRD BESTIMMT AUCH GUT:

    BIS DANN MAL

    EUER FELIX

  5. Ich find die Idee mit der Hobbycam einfach geil. toller einfall, toller film. 5 Sterne von mir!

    LG Moviemaster.

  6. Es war besser gemacht wie in The Blair witch projekt da in den film einfach nichts passiert in gegensatz in cloverfield etwas passiert es wesentlich interessanter gemacht ist und besser gemacht es ist wesentlich spannender als the BLair witch projekt. Obwohl the Blair witch projekt nur durch die lächerliche annahme so gut geworden ist der Film wäre Wahr auf echten tasachen aufgebaut, natürlich sollte jeder wissen dass das nur eine story ist nichts weiter.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.