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Die neun Folgen der ersten Staffel sind in Amerika nun gesendet und enden mit einem fiesen Cliffhanger. Da ist es mal an der Zeit, euch die neue Serie rund um den Terminator mal vorzustellen. Ich war anfangs sehr begeistert, dass es eine Serie zu dem Stoff der ZWEI!! Filme geben sollte, hatte aber durch die typischen Internetgerüchte immer mehr Angst, dass es in dem Stil des komischen Teils 3 der Terminator-Saga passieren sollte. Nun, meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, aber konnte die Serie trotzdem überzeugen?

Die Serie “Terminator: The Sarah Connor Chronicles” handelt von Sarah und John Connor, sie beginnt nach dem zweiten Film, als John und seine Mutter auf der Flucht vor den Maschinen sind und versuchen nicht aufzufallen, um einfach nur zu überleben, bis John seine Rolle in der Zukunft einnehmen kann. Doch natürlich sind sie nicht sicher! Ein Terminator macht sie ausfindig und versucht sie zu töten. Verhindern kann dies nur der weibliche Teen-Terminator, den John aus der Zukunft als Bodyguard schickt. Klingt irgendwie alles sehr vertraut, was? Der Unterschied ist jedoch, dass sie zusammen mit John und Sarah in die Zukunft flieht, in das Jahr 2007… Hier denken die drei sicher zu sein und wollen versuchen das Master-Kontroll-… äh… Skynet zu verhindern, aber die Jagd der Maschinen hat erst begonnen.

Der Pilot war ehrlich gesagt sehr wirr. Es gab keinen roten Faden, keine einheitliche Kamera oder Schnitttechnik. Insgesamt hatte man das Gefühl, dass die Macher noch nicht wussten, wo sie mit der Serie hin wollten. Doch mit den späteren Folgen haben sie sich endlich geeinigt und wir erleben mehr als nur stupides Actiongeballer. Sarah Connor wird ein Charakter, der immer zwischen Mutterinstinkten und dem Kampf gegen die Zukunft hin und her gerissen wird. Man merkt, dass John und sie kaum Zeit miteinander verbrachten und sich erst finden müssen. Auch der Widerspruch, dass eine langsam intelligent werdende Maschine gegen ihre eigene “Art” kämpft und sich damit selber irgendwann vernichten muss, wird aufgegriffen und leise thematisiert. Zum Ende der Staffel wagt man sogar Rückblicke in die Zukunft, eine sehr gelungene Idee. Ich hoffe, davon sehen wir in den weiteren Folgen mehr. Die Serie wurde mit jeder Folge leiser und schwerer, eine sehr gute Entwicklung, die wir auch in der Bildsprache und Farbgebung wiederfinden.

Leider sind die Effekte und das Verhalten der Maschinen sehr naiv und meiner Meinung nach schlecht gemacht worden. Die Kämpfe sind langsam und eher unspektakulär, im Vergleich zu dem, was möglich gewesen wäre und was heute eigentlich Standard ist. Zum Teil zu lange Verfolgungsjagden und das angesprochene hin und her suchen eines Serienplanes in den ersten Folgen machen es dem Zuschauer schwer dran zu bleiben. Aber haltet es durch, es wird besser.

Wirklicher Hingucker dieser Serie ist eindeutig Summer Glau, die mit ihrer Rolle als sexy Terminator-Teenager ganz klar die Nase vorne hat.