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Regisseur Alexandre Aja steht bei mir nicht besonders gut im Kurs, da sein Schocker “The Hills Have Eyes” meiner Meinung nach die Grenzen dessen, was man in einem Horrorfilm sehen können sollte, weit überschritten hat, und normalerweise bin ich da nicht so feinfühlig. Aber der Trailer zu “Mirrors” wirkte dann doch recht spannend, außerdem war es nett, Kiefer Sutherland mal wieder auf der großen Leinwand und nicht in seiner Standardrolle als Jack Bauer in der Serie “24″ zu sehen.

Seit Ben Carson kein Cop mehr ist, muss er sich mit einfachen Jobs herumschlagen und nimmt den eines Nachtwächters in einem riesigen leer stehenden Kaufhaus an. Dort hat es vor Jahren gebrannt, wobei 45 Menschen ums Leben kamen. Bald erkennt Carson, dass die Spiegel im Kaufhaus ein Eigenleben haben und nicht nur böse Trugbilder zeigen, sondern auch dem Hineinschauenden Schaden zufügen können. Und die Macht im Spiegel ist nicht im Kaufhaus gefangen, sie erreicht auch die Spiegel von Carsons Familienangehörigen. Carson versucht nun, hinter die Geheimnisse der Spiegel zu kommen, um seine Familie zu retten…

Gerade nach dem “Red Band Trailer” war ich mir nicht mehr sicher, ob der Film in ekelhaften brutalen Szenen absaufen oder doch eher auf guten Thrill wie in den anderen Remakes von asiatischen Horrorfilmen setzen würde. Irgendwie wurde es dann aber beides nicht. Der Film war großartig ausgestattet und hatte viel Atmosphäre, aber irgendwie hätte man die Schockmomente häufiger und besser platzieren können. Allerdings dürfte die “Badewannenszene” wohl als eine der derbsten Horrorszenen überhaupt durchgehen, das war wieder sehr grenzwertig.

Kiefer Sutherland spielt souverän, aber nicht außergewöhnlich. Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache gut, aber wirklich im Gedächtnis wird wohl nichts hängen bleiben. “Mirrors” gehört sicher zu den besseren Remakes, doch es kann sein Potential leider nicht ausschöpfen. Mit der Atmosphäre und der Story hätte man deutlich mehr rausholen können.

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