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Wenn man nicht mehr weiß, wie man eine Filmreihe fortsetzen soll oder die Hauptdarsteller nicht mehr wollen, macht man eben ein Prequel. Bei „Underworld“ musste man hier allerdings nur einen kompletten Film um die Rückblenden spinnen, die man bereits in der ersten beiden Filmen zu sehen bekam. Dafür ist der Film recht spannend und optisch ansprechend geraten, aber sicher kein Muss, in erster Linie wohl für die Fans der Vampir-Werwolf-Reihe.

Vor vielen Jahrhunderten regierte Vampirherrscher Viktor mit seiner Rasse auf einer riesigen Burg, die Werwölfe bewohnten den Wald herum und beide Kreaturen bekämpften sich, obwohl sie der gleichen Blutlinien entstammten. Als ein Werwolf mit dem Macht, sich selber in einen Menschen zu verwandeln, wann er will, geboren wird, zieht Viktor ihn groß und züchtet eine neue Rasse, die Lykaner. Doch sein Zögling Lucian kann nicht ertragen, dass seine Rasse von den Vampiren wie Sklaven behandelt wird und plant den Aufstand. Aber seine geheime Liebe zu Viktors Tochter Sonja macht alles noch komplizierter…

Spielten die ersten Filme noch zu unserer Zeit, gehen wir hier einen Schritt zurück ins Mittelalter. Und auch wenn Kate Beckinsdale fehlt, so übernehmen doch Bill Nighy und Michael Sheen wieder ihre bekannten Rollen als Viktor und Lucian. Dass man aber aus den anderen Filmen schon weiß, wer sterben wird, nimmt dem Film allerdings ein wenig die Spannung. Für mich waren auch die alten Filme ok, aber nicht herausragend, so ist dieser auch nicht schlecht, aber irgendwie noch überflüssiger. Trotzdem ist er dafür noch ganz passabel geraten und dient der Reihe eher positiv, als dass er ihr schadet. Vielleicht ist das sogar mal ein Prequel, mit dem man tatsächlich beim ersten Anschauen eine Filmreihe beginnen könnte.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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