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Ich war nie ein großer Fan von “Star Trek”, die alte Serie habe ich nie wirklich gesehen, nur “Raumschiff Enterprise - The Next Generation” um Picard habe ich einigermaßen verfolgt. Daher bin ich relativ offen in J.J. Abrahms Neustart der Saga gegangen, ich konnte den Film gestern in einer Pressevorführung bereits in der Originalfassung sehen. Und ich war wirklich begeistert! Der Film konnte großartige Effekte, tolle Aufnahmen, Action, Weltraumschlachten und tolle Schauspieler bieten, und auch die Story war super, da sie nicht einfach eine reine “Kennenlerngeschichte” war, sondern aufgrund eines raffinierten kleinen Tricks allen Vollbluttrekkies ihre Kritikpunkte nehmen wird, wobei die eigentlich sowieso begeistert sein müssten.

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James T. Kirk wird geboren, als sein Vater gerade eine komplette Schiffsbesatzung rettet und dabei sein Leben opfert, so wird aus ihm ein leichtsinniger, gefahrensuchender, aber auch qualifizierter Offiziersanwärter bei der Sternenflotte. Doch dann ist er dabei, wie die Sternenflotte auf einen Notruf des Planeten Vulkan reagiert und erkennt, dass der gleiche Gegner, der damals für den Tod seines Vaters verantwortlich war, getrieben von Rache einen unheimlichen Vergeltungsschlag plant. Als der Kapitän des Schiffes gefangen genommen wird, übernimmt Kirk mit einem Team von jungen, aufstrebenden und qualifizierten Rekruten die Enterprise und stellt sich der Gefahr, obwohl gerade zwischen ihm und einem jungen Vulkanier namens Spock viele Differenzen aus dem Weg zu räumen sind…

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Wie gesagt, ich bin kein Experte für die alte “Star Trek”-Serie um Kirk und Spock, aber ich finde, dass hier großartige junge Versionen der Kultcharaktere eingeführt worden sind, die typischen Charakterzüge und Macken sind auf jeden Fall gut wieder zu erkennen.

Dem Film tut es gut, dass er sich sehr auf seine Charaktere konzentriert, gerade der Konflikt zwischen Kirk und Spock und Spocks Probleme mit seiner menschlichen Seite machen den Film auch inhaltlich abseits der großen Raumschlachten sehenswert. Natürlich sind die Effekte großartig, kombiniert mit irren Kamerafahrten ist der Film ein wahrer Genuss für jeden Fan der großen Leinwand und dürfte bei jedem Science-fiction-Fan kaum Wünsche übrig lassen. Zudem bietet der Film einen großartigen Sound, unterlegt mit einem bombastischen Soundtrack. Auch schafft es der Film, seine “Fun Scenes” schön einzusetzen, es gibt immer mal was zum schmunzeln und manchmal hat man sogar das Gefühl, hier hätte man sich eher “Futurama” als Vorlage genommen.

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Die Schauspieler machen ihre Sache gut, Chris Pine spielt Kirk großartig arrogant, Zachary Quinto (”Heroes“) ist ein großartiger junger Spock, der auch optisch perfekt in die Rolle passt, aber auch Simon Pegg (”New York für Anfänger“, “Run Fatboy Run“) als Scotty, Karl Urban (”Der Herr der Ringe“) als McCoy, John Cho als Zulu, Zoe Saldana als Uhura und Anton Yelchin (”Charlie Bartlett“) als Chekov sind gekonnt ausgewählt und tragen alle ihren Teil bei. Eric Bana (”Die Schwester der Königin“) spielt den bösen Romulaner Nero ebenfalls großartig, leider kann er das angesichts des Drehbuchs nicht richtig ausleben. Und gerade Trekkies werden sich natürlich darüber freuen, dass Leonard Nimoy eine nicht mal kleine Rolle als sein Alter Ego Mr. Spock auch für diese Neuauflage wieder aufgenommen hat.

Die 11. Kinoversion des “Star Trek”-Themas wird das Science-Fiction-Genre nicht neu definieren, aber sie dürfte jeden Fan und auch Leute begeistern, die bisher keine Enterprise-Fans waren. Hier stimmt die Mischung einfach, und man kann sich bereits darauf freuen, was aus der Reihe noch alles werden wird, denn aufgrund des bereits erwähnten kleinen Tricks hat J.J. Abrahms ja alle Optionen offen, wie er seine Geschichte um Kirk, Spock und Co. denn in Zukunft weiterführen wird:

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