„Rango“ – Echsen-Animations-Western überzeugt nicht ganz

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Wenn Regisseur Gore Verbinski („Fluch der Karibik“, „The Ring“) einen Animationsfilm macht, erwartet man einen kurzweiligen, originellen Geniestreich. Doch „Rango“ kann zwar mit qualitativ sehr hochwertigen Animationen überzeugen, sein Humor und die Story wollen jedoch nicht richtig zünden, da hilft auch die (Synchron-)Stimme von Johnny Depp nicht. Dabei sind die Ansätze gar nicht mal schlecht, aber das Gesamtwerk hat doch zu viele Längen und ist insgesamt zu wirr geraten.

Das Chamäleon Rango wird mit seinem Terrarium mitten in der Ödnis aus dem Auto geworfen, woraufhin sich die Echse zum ersten Mal in der Wildnis zurechtfinden muss. In der Stadt „Dirt“ macht sich der angeberische Rango mit erfundenen Geschichten beliebt, die ihm schnell den Posten des Sheriffs einbringen. Doch Gauner und korrupte Vertreter der Stadt machen ihm seinen Job und die Suche nach dem verschwundenen Trinkwasser nicht gerade leicht, am meisten steht er sich aber selber im Weg.

Der Film kann sich leider nicht entscheiden, welche Zielgruppe er ansprechen will. Für Kinder ist er mitunter zu brutal und anspruchsvoll, für Erwachsene dann aber oft wieder zu kindisch. In der ersten Hälfte wollen die meisten Gags nicht so richtig zünden, zudem fehlt dem Film ein vernünftiger Spannungsbogen. Wirklich sehen lassen können sie aber die animierten Kreaturen und Landschaften, die wirklich sehr realitätsnah gelungen sind. Schade, aus der Idee und mit dem Regisseur hätte man sicher mehr erreichen können.

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