Wie stellt ihr euch die Zukunft für 3D im Kino vor?

Nachdem mich auch bei „Fluch der Karibik 4“ die 3D-Version nicht wirklich begeistern konnte, habe ich mich gefragt, wie es in der Zukunft mit dieser Technologie wohl weitergehen wird und warum seit „Avatar“ kein Film mehr wirklich damit beeindrucken konnte. Ich glaube, dass der Höhepunkt der 3D-Filme bereits überschritten wurde, die Technologie ist nicht mehr neu, viele 3D-Filme werden alternativ bereits wieder in 2D angeboten, weil doch so manchem Kinobesucher die Brille doch eher auf die Nerven geht. Aber sollte man die Technologie weiter verbessern oder wieder verbannen? Sollten mehr oder weniger Filme in 3D produziert werden? Was denkt ihr? Schaut ihr noch begeistert 3D-Filme oder nehmt ihr lieber die 2D-Version? Was gefällt euch daran und was stört euch?

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„Thor“ – Der Donnergott als kunterbunte Comicfigur!

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Thor

Thor und Odin, nordische Gottheiten, fröhlich feiernd in Asgard in den düsteren Hallen von Walhalla, wohin die Wikinger kommen, wenn sie im Kampf sterben, ein Szenario, das immer wieder gerne als Grundlage für Filme genommen wurde. Also erwartet man eigentlich einen Film voller raufboldiger Nordmänner, die mit Äxten und Schwertern auf Wikingerbooten die Meere unsicher machen. Weit gefehlt, denn auch an den Gottheiten hat sich die Comicwelt bereits vergangen. „Thor“ bietet zwar seichte Unterhaltung für einen netten Kinoabend, aber trotzdem kann man sich schwer mit der futuristischen, bunten Comicversion anfreunden. Da kann auch der Einfluss von Shakespeare-Fan Kenneth Branagh als Regisseur nicht viel dran ändern.

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„Fluch der Karibik 4: Fremde Gezeiten“ – Jack säuft ab!

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Alle werden jetzt sagen, sie hätten es schon vorher gewusst, aber dass diese verspätete Fortsetzung einer der besten Filmtrilogien ein derartiger Reinfall werden würde, hätte ich nicht erwartet. Fast aller alten Darsteller und epischen Ansätze beraubt, in billigen Kulissen gedreht und mit einer derart schlechten Story ausgestattet, dass man fast „Indiana Jones 4“ eine originelle Geschichte zugestehen will, so präsentiert sich der vierte Teil von „Pirates of the Caribbean“. Schockiert leidet man im Kinosessel, traut seinen Augen nicht und stellt enttäuscht fest, dass Jack Sparrow als einziger zentraler Charakter einen Film eben doch nicht tragen kann. Oh man, fast wünscht man sich Orlando Bloom und Keira Knightley zurück.

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„Breaking Bad“ – Chemie, Drogen, Krebs & Malcolms Vater

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In den Staaten wird demnächst bereits die vierte Staffel anlaufen, bei uns sind drei Staffeln auf DVD erhältlich, und doch bin ich erst jetzt dazu gekommen, die erste Staffel zu schauen. Bryan Cranston kannte man bisher in erster Linie als Vater in „Malcolm mittendrin“, doch seine Rolle hier wurde nicht umsonst dreimal mit dem Emmy ausgezeichnet, er spielt den krebskranken Chemielehrer, der seine ablaufende Zeit zum Geldverdienen mit der Herstellung von Drogen nutzt, einfach außergewöhnlich.

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„The Fighter“ – Christian Bale trainiert Boxer Mark Wahlberg

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Christian Bale war schon für „The Machinist“ bereit, sich auf ein Minimalgewicht zu hungern, doch trotz seines großartigen Schauspiels konnte der Film damals nicht überzeugen. Für die Rolle des cracksüchtigen, ehemaligen Boxers, der seinen Bruder trainiert, verlor er wieder viel Gewicht und liefert schauspielerisch vielleicht eine seiner besten Leistungen ab. „The Fighter“ ist ein Boxfilm, aber in erster Linie doch ein Drama, ein Film über Familienkonflikte und den daraus resultierenden Einfluss auf das eigene Leben. Mit den ebenfalls großartig spielenden Schauspielern Mark Wahlberg und Amy Adams sind auch die anderen Hauptrollen perfekt besetzt. So kann der auf eine wahren Begebenheit beruhende Film fesseln, bewegen und unterhalten.

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„Scream 4“ – Peinlich vermasselter Neuaufguss!

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Und wieder einmal hat man sich an einem Klassiker vergriffen und ihm alles andere als eine würdige Fortsetzung geschenkt. „Scream“ bleibt bis heute ein Meilenstein im Horrorgenre, er erklärte nicht nur die Regeln der Horrorfilme, er legte auch den Grundstein für eine neue Art des Teeniehorrors und des Slashers. Zwei nicht mehr voll überzeugende Fortsetzungen machten in den 90ern eine Trilogie daraus. Nach vielen Jahren holte man nicht nur Neve Campbell, Courtney Cox und David Arquette wieder vor die Kamera, man konnte auch wieder Wes Craven als Regisseur und Kevin Williamsen als Autor für das Projekt gewinnen, das weckte doch einige Hoffnungen. Das Ergebnis ist allerdings eine müde Kopie des Originals ohne jegliche Selbstironie oder Originalität.

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Neuauflage der „Fünf Freunde“ fürs Kino geplant

fuenffreundeEs gibt für jeden Dinge, die immer ein besonderer Teil der eigenen Kindheit sein werden, bei mir sind das „Fünf Freunde“, die Kinderdetektive aus der Feder von Autorin Enid Blyton, von denen ich nicht nur die Bücher mehrfach verschlungen habe, sondern auch ohne Ende die Hörspielkassetten gehört und als besonderes Highlight die TV-Serie aus den 70ern gesehen habe, die letztes Jahr auch endlich auf DVD und Blu-ray erschienen ist. Trotzdem oder gerade deshalb erfüllt mich die Nachricht über die für 2012 geplante Kino-Neuauflage nicht unbedingt mit Begeisterung.

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