„X-Men: Erste Entscheidung“ – Endlich mal Popcorn-Kino!

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Man muss die „X-Men“-Filme nicht mögen, aber man konnte sich schon von der alten Film-Trilogie gut unterhalten lassen, ohne großartig nachdenken zu müssen. Doch der erste Ausflug zu den „X-Men Origins“ wurde dann ein absoluter Flop, „Wolverine“ wollte überhaupt nicht zünden und hatte neben Hugh Jackman nur eine dünne, peinliche und nicht zur alten Reihe passende Story und dazu viel plumpe Action zu bieten. „First Class“ fügt sich da schon deutlich besser ins „X-Men“-Gesamtkonstrukt und sorgte bei mir zum ersten Mal in diesem Jahr wieder für Popcorn-Kino-Feeling.

In den Sechzigern fomieren sich die ersten Mutanten-Gruppen. Während der junge Professor Xavier ein paar Jugendliche mit außergewöhnlichen Fähigkeiten um sich schart, will der Fiesling Sebastian Shaw seine Mutantenfähigkeiten nutzen, um die Welt in einen Atomkrieg zu verwickeln, aus dem die Mutanten als neue, dominante Spezies hervorgehen würden. In der Gruppe von Professor X ist auch der junge Magneto, der von Shaw als Kind in einem deutschen Kazett für Versuche missbraucht wurde und nach Rache sinnt.

„X-Men: First Class“ beginnt wie der erste Film der „X-Men“-Reihe, mit Magneto im Kazett. Doch hier erfahren wir mehr darüber, was die düstere Seite in ihm ausgelöst hat. Auch von anderen bereits bekannten Charakteren wie Professor X, Beast oder Mystique lernt man andere Seiten kennen, zudem kommen natürlich ein paar neue Mutanten dazu. Der neue Film kann so nicht nur damit punkten, dass man einen neuen Einblick in die Welt der „X-Men“ bekommt, er bietet als Prequel so einige Antworten auf Fragen, die man sich bei der alten Reihe schon immer gestellt hat. aber immerhin stand Bryan Singer, der Regisseur der ersten beiden Teile, als Autor wieder zur Verfügung.

Natürlich bleibt es eine bunte Comicverfilmung, die storytechnisch hier und da ihre Schwächen hat und sich mit der Verbindung zur CIA und zur Kuba-Krise schon manchmal auf sehr dünnem Eis bewegt. Aber das macht nichts, der Film will unterhalten und das tut er, die Schauspieler wie James McAvoy, Michael Fassbender und allen voran Kevin Bacon machen ihre Sache gut und so kann man sich entspannt im Kinosessel zurücklehnen und sich befeuern lassen, auch wenn Regisseur Matthew Vaughn sich hier nicht ganz so ironisch austoben konnte wie bei „Kick-Ass„.

Schade nur, dass der Film schon zu viele Fragen aus dem „X-Men“-Universum klärt, ein paar Geheimnisse hätte man vielleicht noch in eine Fortsetzung mitnehmen sollen, aber im Gegensatz zu „Wolverine“ fügt er sich fast problemlos als Prequel in die alte Filmreihe ein, nicht zuletzt auch dank der Cameo-Auftritte von Rebecca Romijn-Stamos und Hugh Jackman. Für Fans der alten Reihe ein Muss, wer die schon nicht mochte, wird hier auch nicht zufrieden sein.

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6 Kommentare

  1. Also ich hätte nicht gedacht ,das X-Men die erste Entscheidung so unterhaltsam sein würde. So macht es richtig spaß ins kino zu gehen und positiv überrascht zu werden. Michael Fassbender spielt als Erika gut aber lässt gegen ende etwas nach. James McAvoy bringt fast die gleiche Leistung Michael Fassbender. Kevin Bacon hat richtig gut Shown gespielt ich finde er bringt die größte Leistung danach Michael Fassbender und James McAvoy. Ich muss sagen, dass ich glücklich bin das wenigsten bei diesen teil wieder qualität wieder gewonnen würde und das Wolverine nur kurzen auftritt hatte, ich mag einfach Wolverine nicht (obwohl ich gegen Hugh Jackman nichts habe).
    Denn Film geb ich 4 sterne, 3 sterne da er gut war und 1 Stern, weil er mich überrascht hat.

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