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Man muss sich wirklich fragen, wer nach „Twilight“ überhaupt noch Lust auf Vampire hat, doch „Fright Night“ macht tatsächlich wieder Spaß. Das Remake des Kultfilms „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ aus den 80ern kann mit einem fiesen Colin Farrell und einer witzig-spannenden Geschichte überzeugen, in der Vampire mal wieder richtig böse sind und in der Sonne verbrennen statt zu glitzern! Neu ist das zwar nicht, aber ein schöner Ausflug zurück in den Horrorstil der guten alten 80er.

Charley will den Geschichten seines Kumpels, sein neuer Nachbar könnte ein Vampir sein, zuerst auch nicht glauben, doch als immer mehr Personen verschwinden, erkennt er die Wahrheit. Doch leider will ihm keiner glauben und er gerät schnell selber in den Fokus seines blutdürstenden Nachbars, womit auch seine Mutter und seine Freundin in Gefahr geraten.

Dieser Vampir macht endlich wieder Spaß, ein mieser Fiesling, der gerne Katz und Maus spielt und seine Opfer mit sehr viel schwarzem Humor bedenkt. So kann der Film mit der typischen „Jungendlicher jagt in Kleinstadt Vampir“-Story trotz aller alten Klischees gut unterhalten, denn trotz vielen Elementen heutiger Zeit und neuer Technik versprüht der Film den Charme eines Horrorfilms aus den 80ern. Nachwuchsstar Anton Yelchin spielt den schüchternen Charley großartig und Colin Farrell kann als Vampirnachbar ebenfalls punkten. Wer also mal wieder Lust auf eine Vampirhatz mit Kruzifix, Weihwasser und Holzpflock möchte, der wird hier sicher seinen Spaß haben. Leider fehlt mir der Vergleich zum Original, eine Bildungslücke, die ich wohl in Kürze mal füllen werde.

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