„Fright Night“ – Horrorremake mit „richtigen“ Vampiren

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Man muss sich wirklich fragen, wer nach „Twilight“ überhaupt noch Lust auf Vampire hat, doch „Fright Night“ macht tatsächlich wieder Spaß. Das Remake des Kultfilms „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ aus den 80ern kann mit einem fiesen Colin Farrell und einer witzig-spannenden Geschichte überzeugen, in der Vampire mal wieder richtig böse sind und in der Sonne verbrennen statt zu glitzern! Neu ist das zwar nicht, aber ein schöner Ausflug zurück in den Horrorstil der guten alten 80er.

Charley will den Geschichten seines Kumpels, sein neuer Nachbar könnte ein Vampir sein, zuerst auch nicht glauben, doch als immer mehr Personen verschwinden, erkennt er die Wahrheit. Doch leider will ihm keiner glauben und er gerät schnell selber in den Fokus seines blutdürstenden Nachbars, womit auch seine Mutter und seine Freundin in Gefahr geraten.

Dieser Vampir macht endlich wieder Spaß, ein mieser Fiesling, der gerne Katz und Maus spielt und seine Opfer mit sehr viel schwarzem Humor bedenkt. So kann der Film mit der typischen „Jungendlicher jagt in Kleinstadt Vampir“-Story trotz aller alten Klischees gut unterhalten, denn trotz vielen Elementen heutiger Zeit und neuer Technik versprüht der Film den Charme eines Horrorfilms aus den 80ern. Nachwuchsstar Anton Yelchin spielt den schüchternen Charley großartig und Colin Farrell kann als Vampirnachbar ebenfalls punkten. Wer also mal wieder Lust auf eine Vampirhatz mit Kruzifix, Weihwasser und Holzpflock möchte, der wird hier sicher seinen Spaß haben. Leider fehlt mir der Vergleich zum Original, eine Bildungslücke, die ich wohl in Kürze mal füllen werde.

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Ein Kommentar

  1. Oh man, wir haben gestern das Original von 1985 angesehen, unglaublich, wie trashig der ist. Ich weiß ja nicht, ob das damals als gruselig angesehen wurde, aber abgesehen von der nicht vorhandenen Handlung, der fehlenden Logik und den stümperhaften Darstellern wirken auch die Effekte absolut billig, bis auf die Maske der Vampir-Amy, die mich schon als Kind immer nächtelang wachgehalten hat, wenn der Film mal wieder im TV lief und das Bild in der Zeitung war. Aber diese kurzen Gruselmomente gleichen den kriechenden Wolf, den Langfingervampir und die sterbende Ratte sicher nicht wieder aus. Ich hatte eigentlich sowas wie „The Lost Boys“ erwartet, aber da sind tatsächlich Welten zwischen. Wer also einen Trashfilm mit sehr viel unfreiwilliger Komik sucht, kann bei dem Original sicher mal zugreifen, ansonsten sollte man tatsächlich lieber das deutlich besser gelungene Remake anschauen.

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