synchro.jpgIch habe kürzlich wieder einmal “Unheimliche Begegnung der Dritten Art” gesehen und die ganze Zeit das Gefühl gehabt, irgendwas wäre falsch und da wurde mit bewusst, dass die neue Schnittfassung eine Neusynchronisation erfahren hat, immerhin hatte Hauptdarsteller Richard Dreyfuss die richtige Synchronstimme behalten. Schlimmer war da die neue deutsche Sprachfassung von “Der weiße Hai”, die ich kurz darauf im TV sah, hier hatte weder Dreyfuss seine typische Stimme, Roy Scheider sprach auf einmal mit der Synchro von Eddie Murphy! Schrecklich, wenn nicht nur Stimmen und Betonung, sondern auch bekannte Textstellen sich ändern, Monty Pythons “Sinn des Lebens” hat durch die grauenvolle Neusynchronisation mal eben “Die Maschine mit dem Bing” einbüßen müssen.

Aber wie geht man denn am besten damit um, wenn ein älterer Film plötzlich neu geschnitten oder um ein paar neue Szenen ergänzt wird? Ist eine Neusynchronisation nicht die beste Alternative? Oder sollte man neue Szenen in Originalsprache belassen und nur mit Untertiteln versehen? Oder nur die neuen Passagen neu synchronisieren? Nur gut, dass bei der DVD-Fassung von “Star Wars” nicht noch mehr Szenen mit der unpassenden neuen Synchro von Darth Vader verdorben wurden.

Alles nicht so einfach, oder doch? Was meint ihr?