„Cosmopolis“ – Cronenberg, Pattinson, Langweile!

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David Cronenberg steht für seltsame, mitunter recht brutale Filme, Robert Pattinson ist bisher auf seine Rolle als glitzernder „Twilight“-Vampir festgelegt, daher hätte die Hauptrolle in diesem Film sein Weg aus dem Kitschimage sein können. Er hätte eine erwachsene Rolle zwischen Coolness, Sex und Gewalt bekommen können. Wenn der Film nicht so schlecht geraten wäre, was tatsächlich nicht mal an Pattinson liegt. Cronenberg soll die Buchvorlage fast 1:1 umgesetzt und nichts an den Dialogen geändert haben. Doch was vielleicht im Buch funktioniert, muss nicht auf der großen Leinwand wirken.

Eric Packer, ein gut aussehender, milliardenschwerer Unternehmer fährt in einer Limousine durch New York, auf der Suche nach dem ganz besonderen Kick. Obwohl er weiß, dass sein Vermögen in Gefahr ist und ein unbekannter Attentäter ihn töten will, merkt er, dass er neben dem ganzen Sex noch etwas braucht: einen neuen Haarschnitt!

Falls die Dialoge in der Buchvorlage cool gewirkt haben, hier sind sie einfach nur langweilig, wie fast alles in dem Film. Eine wirkliche Handlung gibt es nicht, die Darsteller spielen ihre wenig ausgebauten Rollen absolut uninspiriert, somit kann auch Pattinson nicht wirklich punkten. Der Film zieht sich von der ersten bis zur letzten Minute, selbst die kurzen Gewaltszenen können einen weder schocken oder überraschen. Cronenberg sollte sich nach diesem Rohrkrepierer das nächste mal mehr Zeit als sechs Tage für das Drehbuch geben (eigene Aussage des Regisseurs) und Robert Pattinson muss erst mal wieder Teeniemädels zum Schmachten bringen, bevor er eine neue Chance bekommt, um als wirklicher Schauspieler zu überzeugen.

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