„Beautiful Creatures“ – „Twilight“ mit Hexen!

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Die „Twilight“-Saga hat endlich ihren Abschluss gefunden, da gräbt man natürlich sofort vergleichbare Stories aus, um sie auf die große Leinwand zu bringen. Tatsächlich gibt es hier zahlreiche Parallelen zur Vampirreihe, allerdings ist „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ spannender, interessanter und weniger kitschig inszeniert. Der Film dürfte sich zwar auch eher an ein weibliches Publikum richten, könnte aber auch manchen gefallen, die den in der Sonne glitzernden Vampiren nichts abgewinnen konnten.

Ethan hat immer wieder Träume von einem geheimnisvollen Mädchen, dann taucht dieses in Form von Lena tatsächlich in seiner Schule auf. Ethan freundet sich mit ihr an, zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze. Doch Lena entstammt einer Familie von Hexen, Caster genannt, und an ihrem 16. Geburtstag wird sich entscheiden, ob sie zu einer guten oder bösen Hexe wird. Der Termin rückt immer näher und der Fluch, der darauf lastet, wenn man einen Sterblichen liebt, macht die Liebe zwischen Ethan und Lena nicht leichter.

Dass der Film als neues „Twilight“ gehandelt wird, kann ihm schaden oder helfen, das bleibt abzuwarten. Wieder geht es um die Liebe eines übernatürlichen Teenagers zu einem Sterblichen, auch weitere Parallelen sind nicht zu übersehen. Doch „Beautiful Creatures“ versinkt nicht im Kitsch und erzählt eine deutlich facettenreichere Geschichte, die deutlich mehr als die Vampirsaga zu bieten hat. Die Hauptdarsteller Alden Ehrenreich und Alice Englert kommen sehr sympathisch daher, man kann sich gut mit ihnen identifizieren und auch die u.a. mit Jeremy Irons und Emma Thompson besetzten Nebenrollen passen gut in das Konzept. Der Film hat aber neben seiner Liebesgeschichte auch genug Spannung und düstere Momente, um sich von den Blutsaugern abzusetzen. Die Handlung bietet zwar nichts Außergewöhnliches aber doch genug Abwechslung, um einen gut zu unterhalten. Hier und da hinkt es zwar und wirkt an anderer Stelle wieder etwas gehetzt, was aber vermutlich mal wieder an einer nicht ganz geglückten Übertragung einer Buchvorlage auf die Kinoleinwand liegt.

Mutig ist es daher auch, dass erst ein Buch der geplant vierteiligen Reihe erschienen ist und man sofort die erste Verfilmung ins Kino gebracht hat. Hoffen wir mal, dass es da keine Probleme mit den Fortsetzungen gibt wie z.B. bei „Tintenherz„, wo die Änderungen zum Buch die Verfilmung der Fortsetzungen komplett unmöglich gemacht hat. Wäre schade, denn die Geschichte hat auf jeden Fall Potential für weitere Teile.

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