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Ach ja, Wunderkind M. Night Shyamalan wollte sich nach seinem Mega-Flop „Die Legende von Aang“ wohl mit den Publikumslieblingen Will und Jaden Smith wohl wieder rehabilitieren, doch Stars und Science-Fiction machen noch keinen guten Film, wenn kaum Story vorhanden ist und diese unerträglich langatmig und erschreckend unlogisch daher kommt, wo doch der Trailer einen rasanten SciFi-Actionthriller erwarten ließ. Im Interesse des Kinopublikums sollte Will Smith die Finger von Drehbüchern lassen und Shyamalan endlich die effektlastigen Blockbustern überspringen.

Vor langer Zeit wurde die Erde von der Menschheit verlassen und ein ferner Planet besiedelt. Dort kämpft Kitai um die Aufmerksamkeit seines Vaters, eines berühmten und furchtlosen Soldaten. Als dieser ihn auf seinen Sohn mitnimmt, stürzt das Raumschiff auf der Erde ab, nur die beiden überleben, der Vater allerdings mit gebrochenen Beinen. Also ist es an Kitai, der unerbittlichen Natur mit angrifflustigen Tieren und giftiger Luft zu trotzdem, um ein Notsignal zu senden.

Der Film hätte vieles sein können, ein gefühlvolles Vater-Sohn-Drama, ein reißerischer Actionthriller, ein spannendes Endzeitszenario, doch all diese Ansätze werden nicht wirklich fortgeführt. Will Smith spielt den bösen Soldatenvater, der natürlich doch ein weiches Herz hat unter seiner rauen Schicht und sein Sohn Jaden spielt zwar nicht unbedingt mies, aber aufgrund der extremen Selbstinszenierung doch irgendwie nervig. Actionsequenzen kommen zu denen im Trailer nicht viele hinzu, der Rest besteht aus Langeweile, die Handlung reicht für keine volle Stunde. Besonders seltsam ist aber das „Oh mein Gott, was ist aus der Erde geworden“-Thema, denn letzten Endes ist es für den Film nicht relevant, denn außer ein paar großen Adlern und Säbelzahntigern gibt es dort nur Urwald und weder Ruinen noch anderen Hinweise darauf, dass man sich auf der Erde befindet.

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Will Smith mit einer Idee für einen Vater-Sohn-Film zu Shyamalan gekommen, der war wohl begeistert, hat dann einen Science-Fiction-Film daraus gebastelt und so irgendwie alles versaut. Eigentlich war er eben ein Regisseur für kleine Filme mit dem gewissen Etwas, doch dieses Etwas ist irgendwann auf der Strecke geblieben. Ob die geplante Fortsetzung „Unbreakable 2“ tatsächlich zurück den Wurzeln gehen wird oder Shyamalans Talent endgültig verbraucht ist, wird man abwarten müssen.

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