„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ – Neu trifft Alt!

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Fast 15 Jahre ist es her, dass Bryan Singer mit „X-Men“ eine der erfolgreichsten Marvel-Reihen in die Kinos brachte und damit Stars wie Hugh Jackman, Patrick Stewart und Ian McKellen auf immer mit ihren Rollen verknüpfte. Vor drei Jahren kam mit „X-Men: Erste Entscheidung“ die erste Neuverfilmung der Marvel-Helden mit neuen Charakteren auf die Leinwand, bis auf Hugh Jackman, der mit den „Wolverine„-Spin-Offs seinem Charakter weiterhin treu bleibt, schien die Zeit der anderen Stars als X-Men vorbei. Doch „Days of Future Past“ verbindet interessant die alte Trilogie mit der Neuauflage und hat neben einem beachtlichen Staraufgebot auch eine spannende, interessante Handlung zu bieten.

Die Zukunft ist düster, der Kampf zwischen Menschen und Mutanten hat die Welt dem Untergang nahe gebracht, die letzten Mutanten werden von mächtigen Riesenrobotern gejagt. Da deren Technologie viele Jahre zuvor auf der Basis von Mystiques DNS entwickelt wurde, wird Wolverine in die 70er zurück geschickt, um dort zusammen mit den jüngeren Ausgaben von Professor X und Magneto die Welt vor dem dunklen Schicksal zu bewahren. Doch Wolverine muss schnell begreifen, dass die beiden damals noch ganz anders drauf waren und der Auftrag fast unmöglich ist.

Das Szenario ist interessant und verbindet auf interessante Art die alten Filme mit dem Reboot, zudem ist es eine gelungene Fortsetzung von „Erste Entscheidung“. Leider ist es keine wirklich logische Fortsetzung der alten Trilogie, da es schon bei „Erste Entscheidung“ einige Unstimmigkeiten gab und das Untergangsszenario so gar nicht zu dem Ende von „X-Men: Der letzte Widerstand“ und dem Schicksal der Charaktere passt, aber da muss man dann einfach drüber hinwegsehen. In erster Linie ist es eine Fortsetzung der Neuauflage, die einem trotzdem noch ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen alten Darstellern gönnt. Die Darstellerriege kann sich daher echt sehen lassen, in mehr oder weniger großen Rollen sind somit die alten Veteranen Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian McKellen, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Page, Famke Janssen und James Marsden zusammen mit den Newcomern James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence und Nicholas Hoult zu sehen, ergänzt durch einen genialen Peter Dinklage als bösem Wissenschaftler und Evan Peters als Quicksilver.

Trotz der Logiklücken bringt der Film zahlreiche Anspielungen auf die alten Filme und zieht auch zu Wolverines Schicksal einen interessanten neuen Bogen. Entsprechend dürften sich Fans von Neu und Alt beigeistern lassen, das inzwischen siebte Kino-Abenteuer aus der Welt der Marvel-Mutanten kann inhaltlich und auch optisch überzeugen und macht jetzt schon Vorfreude auf „X-Men: Apocalypse„, der voraussichtlich 2016 in die Kinos kommen soll.

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