„Die Bestimmung – Divergent“ – Neue Buchreihen-Verfilmung

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Seit die „Twilight„-Filmreihe endlich ihr Ende gefunden hat, sucht man fieberhaft nach weiteren Jugendbuch-Reihen, die sich entsprechend vermarkten lassen. Nachdem „Beautiful Creatures“ und „Chroniken der Unterwelt“ nicht zünden wollten, aber „Die Tribute von Panem“ zum neuen Publikumsmagnet wurde, bot sich die ähnlich gelagerte Buchreihe „Die Bestimmung“ von Veronica Roth ebenfalls für eine Verfilmung an. Der erste Teil „Divergent“ kann dabei mit einem interessanten Szenario, einer guten Optik und engagierten Darstellern überzeugen, die beiden Fortsetzungen „Insurgent“ und „Allegiant“ sind bereits geplant.

Tris lebt im zukünftigen Chicago, nach einem Krieg wurden dort die Bewohner entsprechend ihrer Tugenden in fünf Lager aufgeteilt. Als auch Tris mit 16 einem Lager zugeordnet werden soll, ist ihr Testergebnis nicht wie bei allen anderen eindeutig, sie vereint mehrere Tugenden und stellt damit einen Störfaktor für die Kontrolle des Systems dar. Vorerst kann Tris ihr Testergebnis vertuschen und lässt sich den Kämpfern zuordnen. Doch bei weiteren Tests fällt auf, dass Tris anders ist und als sie einem Putschversuch auf die Spur kommt, muss sie eine Entscheidung treffen.

Postapokalyptische Szenarien bieten immer eine interessante Basis, hier ist die Aufteilung in die Tugenden eine neue Herangehensweise mit einem gewissen Potential. Ausgelegt ist das Ganze natürlich für Jugendliche, die Handlung ist aber auch für Erwachsene interessant. Dabei wurden nicht nur die Newcomer Shailene Woodley, Theo James und Miles Teller gut besetzt, auch Kate Winslet und Ashley Judd können überzeugen.

Natürlich sind Parallelen zu „Die Tribute von Panem“ nicht zu übersehen, „Die Bestimmung“ geht aber trotzdem einen völlig anderen Weg. Das mitunter sehr düstere und fast schon an den Holocaust erinnernde Szenario beißt sich allerdings hier und da mit den Jugendthemen wie Freundschaft und erste Liebe und ist auch eindeutig von der Wirkung her auf Jugendliche ausgelegt, insgesamt bietet die Reihe aber mehr Potential zum Nachdenken als manch andere Buchreihenvorlage. Ich bin jedenfalls gespannt auf den zweiten Teil, der voraussichtlich im März 2015 in die deutschen Kinos kommen soll.

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