„Lucy“ – Unfassbar unlogischer Rohrkrepierer!

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Eigentlich ist Luc Besson immer ein Regisseur mit dem Händchen für grandioses Popcornkino gewesen, doch was ihn bei diesem Unfug angetrieben hat, wird wohl keiner verstehen. Dass „Lucy“ nicht unbedingt auf Logik aufgebaut sein würde, war sicher klar, aber die Handlung ist einfach dermaßen sinnbefreit, dass es einfach nur weh tut. Vielleicht hätten Scarlett Johansson und Morgan Freeman das Drehbuch vorher lesen sollen, wirklich begeistert spielen tun sie jedenfalls nicht. Neben „Lucy“ ist „Transcendence“ ein wissenschaftliches Meisterwerk und „A Sound of Thunder“ schon fast wieder logisch!

Lucy wird als Drogenkurier benutzt, indem man ein blaues Pulver in einem Plastikbeutel in ihrem Körper versteckt. Doch dann wird das Pulver in ihrem Körper freigesetzt und sorgt dafür, dass die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns weit über den typischen Bereich hinauswächst und sie plötzlich ungeahnte Fähigkeiten entwickelt.

Die Frage, was passieren würde, wenn der Mensch die komplette Leistungsfähigkeit seines Gehirns nutzen könnte, ist sicher sehr interessant, was man sich aber für diesen Film ausgedacht hat, ist einfach nur kompletter Schwachsinn. Wenn man aber darum noch eine dämliche Actionhandlung bastelt, die Charaktere einfach nur blass sind und ebenfalls nur unlogisch handeln, dann tut irgendwann nur noch jede Minute weh. Ich habe von „Lucy“ einen netten, sich nicht wirklich ernst nehmenden Film für Zwischendurch gesehen, mit so einem Schwachsinn habe ich wirklich nicht gerechnet. Da der Film aber trotzdem gut in den Kinocharts eingestiegen ist, sagt das leider wieder eine Menge über den Intelligenzquotienten der Masse der Kinogänger aus.

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