„The Strain“ – Kurzweiliger Vampir-Horror in Serie!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   5,50 / 10,00 (2 Stimmen)
Loading...

strain

Guillermo Del Toro machte mit grandiosen Filmen wie „Pans Labyrinth„, „The Devil’s Backbone“ oder „Hellboy“ auf sich aufmerksam und wäre auch fast der Regisseur der „Hobbit„-Trilogie geworden, konnte aber zuletzt mit „Pacific Rim“ nicht mehr voll überzeugen. Jetzt wurde sein Horrorroman „Die Saat“ als TV-Serie adaptiert, er selber fungiert als ausführender Produzent und führte auch beim Pilotfilm Regie. Während einem der Seuchen-Vampir-Zombie-Splatter-Horror zuerst noch etwas befremdlich vorkommt, macht „The Strain“ während der ersten Staffel immer mehr Spaß. In den USA läuft bereits die zweite Staffel und eine dritte wurde bereits bestätigt.

Ein Flugzeug landet in New York, fast alle Passagiere sind tot und eine seltsame, riesige Kiste verschwindet vom Flughafen. Während mächtige Leute alles vertuschen, glaubt Dr. Ephraim Goodweather von der CDC noch daran, eine Seuche verhindern zu müssen, bis er feststellen muss, dass der Virus die Infizierten zu blutrünstigen Monstern mutieren lässt und er eine spezielle Herangehensweise für die Bekämpfung suchen muss. Der alte Professor Abraham Setrakian scheint der einzige zu sein, der weiß, was hinter allem steckt.

Zombieähnliche Vampire, Seuchen, Nazis – Guillermo Del Toro und Chuck Hogan mixten für ihre Roman-Trilogie „Die Saat“ eine Menge trashiger Themen zu einer Vampirgeschichte, die die Blutsauger endlich wieder abgrundtief böse zeigt. Die daraus entstandene TV-Serie braucht ein paar Folgen, um in Gang zu kommen. Wenn dann die Seuchenhandlung vorbei und endlich der trashige und blutige Kampf gegen die Vampire losgeht, macht die Serie wirklich Spaß, vermutlich weil sie viele alte Horrorthemen amüsant verknüpft und sich für eine TV-Serie recht viel traut. Selten wurde im TV so hemmungslos gesplattert. Der Cast um Corey Stoll, David Bradley, Mia Maestro, Kevin Durand, Jonathan Hyde, Richard Sammel und Sean Astin braucht auch ein wenig, um zu überzeugen, aber irgendwann passt doch alles zusammen und macht tatsächlich Lust auf mehr.

Verwandte Artikel

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.