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Jahre ist es her, dass Pixar jedes Jahr ein neues Animations-Highlight auf die große Leinwand schickte, die letzten Jahre waren geprägt von Mittelmäßigkeit und überflüssigen Fortsetzungen. „Alles steht Kopf“ ist jetzt auch kein Meilenstein, aber ist endlich wieder rund, baut eine originelle Grundidee zu einer witzigen, aber auch gefühlvollen Handlung aus und kann mit zahlreichen guten Ideen und Gags punkten. Obwohl der Trailer anderes prophezeit, befindet man sich bis auf wenige Ausnahmen nur im Kopf des kleinen Mädchens, die Ausflüge in die Köpfe der Erwachsenen sind fast nur auf die aus dem Trailer bekannte Szene reduziert, mehr wäre vermutlich auch zu viel gewesen. So passt die Mischung in jeder Hinsicht!

Im Kopf der kleinen Riley sitzen die kleinen Wesen Freude, Trauer, Angst, Wut und Ekel in ihrer Schaltzentrale und lenken das Mädchen emotional durch den Alltag. Doch als Riley 11 Jahre alt ist und mit ihren Eltern in eine fremde Stadt zieht, gerät alles außer Kontrolle. Als dann auch noch Freude und Trauer aus Versehen aus der Zentrale gesagut werden, wird es für Riley noch anstrengender, da Angst, Wut und Ekel alleine versuchen, das Mädchen auf den richtigen Weg zu führen. Freude und Trauer suchen gleichzeitig nach einem Weg durch das Erinnerungsarchiv nach einem Weg zurück in die Zentrale.

Die Grundidee ist schlicht, aber doch irgendwie neu, die Charaktere toll erdacht und die daraus entstandene Handlung voller Höhen und Tiefen so gut erzählt, dass man bis zum Ende super unterhalten wird, wirklich viel zum Lachen, aber auch genug fürs Herz bekommt. Kinder und Eltern finden sich jederzeit in der Geschichte wieder. Auf jeden Fall auch noch die Szenen im Abspann anschauen, als Katzenbesitzer kam mein größter Lacher ganz am Ende.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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