„Maze Runner 2“ – Vom Labyrinth in die Brandwüste!

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Der erste Teil von „Maze Runner“ war unter den zahlreichen Verfilmungen erfolgreicher Jugendbuchreihen einer der originellsten, entsprechend hoch war die Erwartungshaltung auf die Fortsetzung. Diese setzt die Handlung zwar souverän fort, kann aber bei weitem nicht so überzeugen wie der erste Teil, der vom Setting und der Unwissenheit, was die Aufgabe der Kinder ist, viel interessanter. Auch hier gibt es Spannung, Verschwörungen und unberechenbare Gegner, aber irgendwie nichts wirklich Neues. Das Labyrinth war deutlich origineller als die Brandwüste.

Thomas und seine Freunde sind raus aus dem Labyrinth und von ihren Rettern gut untergebracht und versorgt. Doch auch in der Einrichtung mitten in der Brandwüste scheint nicht alles so zu sein, wie es scheint und Thomas muss schon bald die nächste Flucht planen.

Wer mit dem ersten Teil angefangen hat, wird die Reihe auch bis zum Ende schauen wollen, obwohl die Fortsetzung nur bedingt überzeugen kann. Die Gesamthandlung bleibt aber interessant und kann sich weiterhin problemlos mit den „Die Tribute von Panem“ oder „Die Bestimmung“ messen, allerdings fehlt der Reihe der interessante mysteriöse Part, den das ganze Labyrinth-Szenario mit sich gebracht hat. Hier gibt es zwar auch böse Gegner und interessante Gegenden, aber irgendwie ist die Katze aus dem Sack und alles andere nur noch Flüchten und Kämpfen. Mal schauen, wie die Reihe sich zum Ende hin noch entwickelt.

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2 Kommentare

  1. Schade, der erste Teil war überraschend nett anzusehen und ragte im mittlerweile ohne Ende ausgeschlachteten All-Age-Dystopie-Gerne heraus.
    Die Fortsetzung (scheint einerseits nichts mehr mit dem Buch zu tun zu haben und) ist deutlich schwächer. Es passiert schlichtweg nichts in diesem Film, außer dass die Gruppe von einem Setpiece ins nächste rennt. Neben ‚Storyentwicklung = 0‘ ist auch leider ein ‚Charakterentwicklung = =‘ zu erkennen. Sehr schade.
    Herausragend ist allerdings die Visualität des (schon über „Book of Eli“, „Resident Evil 3“, „Terminator Salvation“ und „Mad Max 4“ schon oft gesehene) dystopischen Wüstensettings. Lange schon war die Visualität eines solchen Settings nicht mehr so realistisch – da kann sich selbst der großartige „Mad Max Fury Road“ noch ein wenig was abschauen. Auch ist der Film echt mutig und hart für einen Teenie-Film, was die Gewaltdarstellung angeht. Einige Szenen sind an sich auch durchaus spannend, nur der Mangel an Story und Charakterinteraktionen macht die Spannung durchgehend wieder kaputt.
    Insofern insgesamt enttäuschend.

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