„Batman v Superman“ – Sinnlos und actionüberladen!

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batmanvsupermanEs ist nicht neu, dass ich den Charakter Superman nicht mag und mich auch „Man of Steel“ nicht überzeugen konnte. Von den neuen Batman-Verfilmungen, allen voran „The Dark Knight“ war ich aber doch sehr angetan. Der erste Trailer wirkte sogar noch so, als könnte der Konflikt der beiden Superhelden sogar ein paar interessante Aspekte bieten, doch spätestens nach den folgenden Trailern war klar, hier zündet Zack Snyder die nächste Actionorgie, ohne sich noch einmal die Klasse zu besinnen, die er noch mit seiner grandiosen „Watchmen“-Verfilmung bewiesen hatte.

Bruce Wayne alias Batman sieht nach der Zerstörung von Metropolis in Superman eine Gefahr für die Menschheit und da ist er nicht alleine. Superman hingegen stört Batmans rücksichtslose Vorgehensweise ohne Respekt vor den Gesetzten. Eine Konfrontation ist unausweichlich, wird allerdings noch vom zwielichtigen Lex Luthor vorangetrieben. Dieser hingegen plant weitaus Schlimmeres, was neben den beiden Superhelden auch noch Wonder Woman aus der Reserve lockt.

Zack Snyder will wieder zu viel und packt seinen Film randvoll mit Comiccharakteren und übertriebener Action. Ben Affleck hingegen funktioniert sogar als alter, frustrierter Batman und auch Henry Cavill spielt nicht schlecht. Jesse Eisenberg hingegen will so gar nicht als Lex Luthor funktionieren, Amy Adams steht die Rolle der ambitionierten Reporterin weiterhin nicht und Diane Lane, Jeremy Irons und Laurence Fishburne können in ihren kleinen Rollen nicht wirklich etwas ausrichten. Und ob Gal Gadot nun als Wonder Woman mitspielt oder nicht, bringt den Film so gar nicht voran.

Die düstere Stimmung am Anfang funktioniert, auch die Fragestellungen zu den Vorgehensweisen der beiden Superhelden sind nicht uninteressant, doch die wirkliche Konfrontation muss natürlich einen noch größeren Gegner und der Verbündung weichen, wie vorhersagbar. Dass es Marvel gelungen ist, ein wirkliches Film- und Serienuniversum aufzubauen, musste DC irgendwann nerven, doch schon dieser erste Schritt Richtung „Justice League“ zeigt, dass die DC-Charaktere zum einen nicht wirklich gelungen sind und auch nicht besonders gut nebeneinander funktionieren. Man darf warten, ob weitere „Batman“-Filme mit Ben Affleck funktionieren und auch „Suicide Squad“ sieht nicht schlecht aus, aber alles, was mit SUperman, Wonder Woman, Green Lantern oder Aquaman kommt, wird nicht wirklich überzeugen können. Netter Versuch, mehr aber nicht.

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