„Captain America 3: Civil War“ – Die Rettung des MCU!

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captainamerica3Bevor die „Avengers“ das erste Mal gemeinsam auf die große Leinwand kamen, holte ich damals den ersten Teil von „The First Avenger“ nach und war verblüfft, wie kurzweilig und mit welcher Selbstironie der Charakter Captain America daher kam. Interessanterweise war es dann auch „The Return of the First Avenger“, der handlungstechnisch das ganze MCU voranbrachte und gleichzeitig völlig umwarf. Seitdem dümpeln die Solofilme der Superhelden-Vereinigung vor sich hin, ausgerechnet „Avengers 2“ war dann die größte Enttäuschung. Doch der Captain kann in seinem dritten Solofilm wieder punkten und ist vor allem aufgrund oder gerade trotz der Fülle von Charakteren aus dem MCU der „Avengers“-Film, der dringend nötig war, um wieder Lust auf mehr zu machen.

Die Regierung will Superhelden wie die Avengers mehr überwachen und die Alleingänge unterbinden. Das stößt bei vielen Avengers nicht auf Zustimmung. Während Iron Man und Black Widow bereit wären, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen, sind Captain America und einige andere dagegen. Als dieser weiterhin seinen Freund retten will, der als gehirnmanipulierter Winter Soldier zahlreiche Morde auf dem Gewissen hat, eskaliert es zwischen den ehemaligen Avengers-Partnern, Iron Man will die Alleingänge Captain Americas nicht mehr dulden und glaubt an dessen Verschwörungstheorie nicht. So stehen sich plötzlich auf der einen Seite Iron Man, Black Widow, War Machine, Vision und die MCU-Neuzugänge Black Panther und Spiderman und auf der Gegenseite Captain America, Winter Soldier, Falcon, Hawkeye, Scarlet Witch und Ant-Man gegenüber.

Die Filme von Captain America sind immer Wendepunkte im MCU und während die Konflikte im zweiten „Avengers“-Film nicht wirklich konsequent ausgelebt wurden, kommt es hier endlich zu einer internen Auseinandersetzung und zum Bruch innerhalb des Teams. Interessanterweise funktioniert hier sogar die Masse an Superhelden, sogar erweitert um Ant-Man, den abermals rebooteten Spider-Man und Black Panther. Der Cast um Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Don Cheadle, Jeremy Renner, Chadwick Boseman, Paul Bettany, Elizabeth Olsen, Paul Rudd und Tom Holland ist somit wieder um einige große Namen gewachsen. Da kommt Daniel Brühl, der hier die Bösewicht mimt, gar nicht wirklich zum Tragen, die in jeder Superhelden-Welt irgendwann ausgespielte Karte des Registrieren-Müssens und der Konflikt innerhalb der Helden trägt den Film fast alleine. Wie schon nach dem zweiten Teil, in dem S.H.I.E.L.D. zerschlagen wurde, bleibt man in einem Trümmerfeld voller Erwartungen zurück und steht dem sowohl serien- als auch filmseitig schwächelnden MCU wieder optimistischer gegenüber.

Unerwarteterweise funktioniert sogar der bisher unabhängig agierende Spiderman in diesem Konstrukt und bekommt nach der Trilogie mit Tobey Maguire und dem zweiteiligen Reboot mit Andrew Garfield hier einen neuen Start, der gleich mit dem Avengers und Tony Stark verknüpft wird. Neuling Tom Holland kann auch gerade im großen Kampf der Superhelden mit ein paar amüsanten Momenten punkten, die die sonst recht düstere Stimmung etwas aufheitert. Man darf gespannt sein, was die nächsten Filme, egal ob gemeinsam oder solo, bringen werden.

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