Meine Kindheit war geprägt durch Michael Endes Bücher „Jim Knopf und Lukas der Lokomovtivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“ sowie die Umsetzung der Augsburger Puppenkiste. Als ich noch Ambitionen hatte, selber im Filmgeschäft mitzumischen, wusste ich immer, dass eine Realverfilmung der Bücher mein Lebensprojekt werden würden. Das ist lange her und doch hat sich noch keiner des Stoffes angenommen, doch jetzt ist es tatsächlich soweit! Heute ist Drehstart von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ unter der Regie von Dennis Gansel, der Film soll 2018 in die Kinos kommen. Man darf also gespannt sein, ob der Film meinen Erwartungen seit der Kindheit gerecht werden wird.

Vermutlich kennt jeder den Lokomotivführer Lukas, seine Lokomotive Emma, seinen kleinen Freund Jim und die Insel Lummerland. Dass man sich trotz weit zurückreichender Verfilmungen von Michael Endes Romanen „Die unendlichen Geschichte“ und „Momo“ bisher noch nie an eine Realverfilmung des vielseitigen Fantasystoffes herangewagt hat, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, tatsächlich soll der Film aber schon 14 Jahre in der Vorbereitung sein.

Neben dem „Die Welle“-Regisseur Dennis Gansel kann sich auch der Cast sehen lassen. Solomon Gordon spielt Jim Knopf und Henning Baum spielt Lukas, außerdem sind Annette Frier als Frau Waas, Christoph Maria Herbst als Herr Ärmel, Uwe Ochsenknecht als König von Lummerland, Milan Peschel als Herr TurTur sowie Rick Kavanian als die Wilden 13 und Michael Bully Herbig als die Stimme von Halbdrache Nepomuk mit von der Partie.

Man darf gespannt sein, auch wenn die Erwartungshaltung bei mir vermutlich um einiges größer ist als bei anderen.

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