„Blair Witch“ – Noch eine überflüssige Neuauflage!

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blairwitchAls 1999 „Blair Witch Project“ ins Kino kam, war das für den Horrorfilm in vielerlei Hinsicht revolutionär. So war nicht nur der Dokumentarstil mit „Wackelkamera“ völlig neu, auch die Promotion im Internet war einzigartig, so hielt sich tatsächlich das Gerücht, die Aufnahmen wären echt. Nach einer miesen Fortsetzung ein Jahr später ließ man die Finger davon und das war auch gut so, denn dieses als Fortsetzung ausgegebene Remake kopiert mehr schlecht als recht. Wirklich orginelle Neuerungen gibt es leider nicht, wie immer setzt man auf etwas mehr Brutalität und Terror, aber das macht den Film natürlich kein Stück besser.

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„The Witch“ – Toller Indie-Horror mit verstörender Atmosphäre

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Das Indie-Horror-Drama „The Witch“ bietet keinen plumpen Grusel-Schocker, sondern einen langsamen düster-atmosphärischen Albtraum im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Die übernatürlichen Elemente des dunklen Waldes halten zwar die Siedlerfamilie wie die Zuschauer gleichermaßen in Schrecken, der Horror entsteht allerdings eher durch das streng ausgelegte Christentum der Familie, was die Familienmitglieder aus Angst vor dem Satan zermürbt. Die Geschichte um eine böse Hexe im nahen Wald ist wenig komplex, die angeschnittenen Themen um Schuld, Fanatismus und das Böse jedoch durchaus. Kameraführung, Schnitt und die Soundkulisse sind dabei wirklich überragend! Lange gab es keinen Film, der eine derart verstörende Atmosphäre erzeugen konnte.

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War der Tod tatsächlich so fleißig in 2016?

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Gefühlt sind 2016 ungewöhnlich viele Musiker, Schauspieler und andere Prominente von uns gegangen, aber ist das tatsächlich so? Ich habe mal die für mich relevanten Verstorbenen von 2016 und 2015 zusammenzutragen und da hat 2016 wirklich heftiger zugeschlagen. Nicht erst „Prinzessin Leia“ Carrie Fisher war dieses Jahr ein Verlust für die „Star Wars“-Welt, auch „R2-D2“ Kenny Baker und „Admiral Ackbar“ Erik Bauersfeld sind verstorben. Und neben Schauspiellegenden wie Bud Spencer, Götz George oder Alan Rickman müssen wir seit 2016 auch auf Nachwuchstalent Anton Yelchin verzichten. Vergleichbar in 2015 wären wohl die Verstorbenen Christopher Lee, Leonard Nimoy und Pierre Brice. Aber mit Peter Lustig und den ersten „Sesamstraßen“-Stars Manfred Krug und Uwe Friedrichsen ist tatsächlich ein Teil meiner Kindheit gestorben.

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Carrie Fisher ist mit 60 Jahren an Herzinfarkt gestorben

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Die wohl im Wesentlichen als Prinzessin Leia bekannte Carrie Fisher hatte bereits letzten Freitag einen Herzinfarkt, an dem sie gestern im Krankenhaus gestorben ist. Somit wurde die bereits lange Todesliste von Schauspielern und anderen Berühmtheiten des Jahres 2016 so knapp vor Jahresende noch erweitert. Carrie Fisher ist 60 Jahre alt geworden.

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„Rogue One – A Star Wars Story“ – Gelungener Fanfilm!

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Als erstes von vielen Star-Wars-Spin-offs fährt Disney mit „Rogue One“ klar die Strategie „anders, aber bloß nicht zu anders“. Dabei schafft es Regisseur Gareth Edwards, aus dem dünnen Plot einen Film zu machen, der das Star-Wars-Universum sinnvoll erweitert und greifbar macht. Und dies auch tonal, ist der Film klar an ein älteres Publikum gerichtet und hat mehr von einem dreckigen Kriegsfilm mit unklarer Schwarzweiß-Zeichnung als einem spaßigen Weltall-Abenteuer. Einige Chancen verspielt der Film leider, so dass man mit den Figuren niemals wirklich mitfiebern kann, aber insgesamt bietet „Rogue One“ einen erfrischenden Blick und fügt dem Franchise neue Facetten hinzu. Dabei verlässt sich Edwards auf markante Star-Wars-Elemente, gibt sich selbst als Fanboy zu erkennen und kann letztlich gut unterhalten.

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„Sully“ – Tom Hanks spielt für Clint Eastwood!

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sullyEs gibt immer wieder Ereignisse, die langfristig im Gedächtnis bleiben, so auch die Leistung von Pilot Chesley Sullenberger, der im Januar 2009 ein Flugzeug im Hudson River notlandete und dabei alle Fluginsassen überlebten. Regisseur Clint Eastwood und Hauptdarsteller Tom Hanks widmen sich hier den Geschehnissen nach dem Absturz, als man dem Piloten unterstellt, sein Handeln wäre fahrlässig gewesen und wie dieser die Wahrheit beweisen muss. Beeindruckende Bilder des Absturzes gemischt mit Befragungen durch ein Ermittlungsgremium machen den Film absolut rund.

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„Das Morgan Projekt“ – Netter Thriller!

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morganprojektWenn Luke Scott, der Sohn von Regielegende Ridley Scott, in die Fußstapfen seines Vaters tritt, ist man bei dessen Regiedebüt schon gespannt. Er hat sich mit Kate Mara, Rose Leslie, Paul Giamatti, Boyd Holbrook, Michelle Yeoh und Jennifer Jason Leigh ein paar gute Darsteller geleistet, auch Neuling Anya Taylor-Joy macht sich gut in der Hauptrolle, aber der Film über ein künstlich erschaffenes Mädchen, dessen Erschaffer sich der von ihrer Schöpfung ausgehenden Gefahr auseinander setzen müssen, kommt zwar relativ solide daher, aber unterm Strich kann er sich mit Geniestreichen wie „Ex Machina“ kaum messen.

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„Westworld“ – Ambitionierte Serie mit zu vielen Fragen

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1973 inszenierte „Jurassic Park“-Autor Michael Crichton seinen eigenen SciFi-Roman „Westworld“, in dem ein Roboter in einem Freizeitpark Amok läuft und die Besucher bedroht. Mit Autor Jonathan Nolan und Produzent J.J. Abrams wurde die Idee als HBO-Serienfassung jetzt neu inszeniert und die Handlung um zahlreiche Facetten erweitert. Leider wirft die Serie dabei dermaßen viele Fragen auf, dass man irgendwann nicht mehr genau weiß, welchen Antworten man eigentlich gerade nachjagt und welche von den Machern gar nicht beantwortet werden wollen. So will „Westworld“ einfach zu viel und verliert sich in all seinen Mysterien, obwohl die Serie ansonsten eigentlich eine Menge zu bieten hat.

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