„Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ – Nur langweilig!

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Es ist tatsächlich möglich, dass sich auch ein Mann in Filme, die für ein weibliches Publikum gedreht wurden, hineinversetzen und mitfühlen kann. Doch falls es wirklich so sein sollte, dass Frauen bei dieser Fortsetzung mehr als Langeweile empfinden, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern wohl doch weitaus größer als gedacht. Denn während die erste Verfilmung des Romanerfolgs „Fifty Shades of Grey“ so vor sich hinplätscherte, nervt diese Fortsetzung mit jeder Minute mehr. Zu plump die Handlung, zu schlecht die Darsteller, zu langweilig die Sexszenen. Wie soll ein Film denn funktionieren, wenn die Hauptdarstellerin eine tumbe Blödblimse und der Hauptdarsteller ein uncharismatischer Affenarsch ist, zwischen ihnen so gar keine Chemie entsteht und es einem so völlig egal ist, was mit ihnen passiert?

Anastasia hat sich vom reichen Christian getrennt, weil sie trotz ihrer Liebe nicht zu seinen unterwürfigen Beziehungsbedingungen mit ihm zusammen sein kann. Doch Christian will sie nicht verlieren und startet einen neuen Versuch ohne sein typisches Regelwerk. Zudem öffnet er sich Anastasia gegenüber immer mehr.

Ich versuche dummerweise immer auch die Filme zu sehen, die ein gewisses Medieninteresse haben, auch wenn ich sie sonst sicher nicht gesehen hätte. Doch nach dem überflüssigen ersten Teil hätte ich einfach aufhören sollen. Die Fortsetzung ist nur noch plump und belanglos. Dakota Johnson und Jamie Dornan bestechen erneut durch Dummheit und nicht vorhandenen Sexappeal, ihre Liebesgeschichte bietet ebenfalls nichts Interessantes und die Sexszenen sind so langweilig, dass man bei jeder HBO-Serie mehr auf seine Kosten kommt, wenn denn tatsächlich diese Szenen der Grund für einen Kinobesuch sein sollten. Es ist einem einfach egal, was mit den beiden passiert und eigentlich müsste man sich bei einem guten Liebesfilm entweder ein Happyend für beide oder der Hauptperson das Ende der Beziehung und die Rückkehr in die Freiheit wünschen, aber man fühlt einfach gar nichts. Da kann eine Ex mit der Waffe drohen oder der Hauptcharakter mit dem Helikopter abstürzen, vollkommen egal.

Zur miesen Handlung, die vermutlich nicht mal in der Buchvorlage so mau daherkommt, und den schlechten Darstellern kommt noch ein unglaublich nerviger Soundtrack, der den Film nicht nur optisch sondern auch akustisch echt unerträglich macht. Ich hoffe somit für alle Frauen, dass sie diesem Machwerk ebenfalls nichts abgewinnen können, das wäre sonst eine Ohrfeige für alle gut gemachten Liebesfilme.

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