„Den Sternen so nah“ – Mehr Romanze als Mars-Mission!

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Autorenbewertung

Die Grundidee vom Jungen, der während einer Marsmission geboren wurde, auf dem Mars aufgewachsen ist und jetzt die Erde kennenlernen will, ist wissenschaftlich wohl nicht unbedingt fundiert, aber für einen Film schon ok. Doch „Den Sternen so nah“ will irgendwie nicht funktionieren, er erzählt eine recht hanebüchene Liebesgeschichte, die wegen der zahlreichen Logiklücken auch nicht vollkommen als Fundament reicht. Da hilft auch die Starbesetzung um Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman, Carla Gugino und B.D. Wong nicht viel. Ein bisschen Raumfahrt, ein wenig Herzschmerz, aber eben kein richtig gelungener Film.

Inhalt

densternensonahGardners (Asa Butterfield) Mutter starb auf einer Mission zum Mars, als sie ihn dort zur Welt brachte. Dort wuchs er unter Astronauten wie Kendra (Carla Gugino) auf, die sich bestmöglich um ihn kümmern. Doch Gardner sehnt sich danach, auf die Erde zu reisen, um seinen Vater ausfindig zu machen. Über das Internet chattet er häufig mit Tulsa (Britt Robertson) auf der Erde, die ebenfalls nichts über seine Herkunft weiß. Als er die Möglichkeit bekommt, auf die Erde zu reisen, flieht er dort vor dem Missionsleiter Sheperd (Gary Oldman) und seinem Team und versucht zusammen mit Tulsa seinen Vater zu finden. Während sie ihm seine Geschichte nicht abkauft hat er ein noch größeres Problem: Sein Körper ist nicht für die Bedingungen auf der Erde gemacht und wird immer schwächer.

Review

Was vielleicht als Teenagerromanze funktioniert hätte, kann als großes Weltraumabenteuer absolut nicht bestehen. Dabei stört nicht nur, dass die komplette „Kind wird auf dem Mars geboren und reist dann zur Erde“-Geschichte ein einziges Logikloch ist, viel schlimmer ist die Zukunftswelt, die einem hier präsentiert wird. Beim aktuellen technischen Fortschritt würde ich nicht davon ausgehen, dass sich innerhalb der nächsten zwanzig Jahre nur das Aussehen der Autos, Laptops und Smartphones etwas ändert, sonst eigentlich nichts. Es wirkt so, als hätte man sich wirklich gar keine Gedanken über diesen Aspekt gemacht, der normalerwiese bei Filmen, die in der Zukunft spielen, einer der wichtigsten ist.

Aber wie gesagt, der Film will eigentlich nur eine Teenagerromanze sein, er setzt alles auf seine jungen Hauptdarsteller Asa Butterfield und Britt Robertson, die aber leider auch nur bedingt gegen das Drehbuch anspielen können. Dabei hat der Film hier und da ein paar schöne Aufnahmen und sicher auch den ein oder anderen gefühlvollen Moment, aber das Gesamtkonstrukt funktioniert eben nicht.

Fazit

Ich wüsste jetzt tatsächlich nicht, wem ich diesen Film empfehlen sollte. Science-fiction-Fans werden sicher vollkommen enttäuscht und auch Fans von Liebesfilmen kriegen nicht das, was sie sich wünschen. Irgendwie ist „Den Sternen so nah“ leider voll am Thema vorbei und so dann auch nur bedingt sehenswert.

Bildergalerie

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