„Die Schöne und das Biest“ – Buntes Remake des Disney-Klassikers

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Obwohl Disney zuletzt mit „Vaiana“ eine neue Zeichentrick-Prinzessin ins Rennen schickte, scheint der Erfolg momentan eher den Realverfilmungen großer Klassiker zu gehören. Nach „Maleficent“ und „Das Dschungelbuch“ hat man sich dieses Mal „Die Schöne und das Biest“ vorgenommen, gerade für viele Mädchen wohl der Lieblingsfilm ihrer Kindheit. Mit Emma Watson in der Hauptrolle hat man für Belle wohl eine perfekte Besetzung gefunden, von Dan Stevens sieht man nicht viel hinter seinem Biest-Gesicht, aber Luke Evans ist ein herrlich arroganter Gaston. Bis auf wenige Ausnahmen hält sich die Neuauflage sehr genau an den Zeichentrickfilm, die bekannten Songs sind natürlich auch mit dabei, also alles perfekt für die Fangemeinde. Die dürfte auch keinesfalls enttäuscht werden, wem allerdings die Vorlage schon zu schmalzig war, der wird hier wohl auch kein neuer Fan werden.

Inhalt

Die Schöne und das BiestWegen seiner Arroganz wurde ein Prinz (Dan Stevens) in ein Biest verwandelt und kann nur durch wahre Liebe seine Gestalt zurück gewinnen. Als sich zufällig die schöne Belle (Emma Watson) in das verfluchte Schloss verirrt, hoffen das Biest und sein ebenfalls verwunschenes Gefolge auf die Auflösung des Fluches. Doch gerade aufgrund der schroffen Art des Gastgebers dauert er lange, bis Belle überhaupt eine positive Sicht auf ihr haariges Gegenüber bekommt. Zudem hat sie den dummen Gaston (Luke Evans) immer im Genick, der sie unbedingt heiraten möchte.

Review

Ach ja, wenn man den Film schaut, weiß man, was man bekommt. Eine Liebesschnulze mit eingängigen Songs, ein wenig Dramatik und einem bunten Happy-End. Das wird einem auch in Perfektion geboten. Die relativ unrealistische, farbenfrohe Optik passt genau zu der Handlung, ein Versuch, die Vorlage realistisch umzusetzen, wäre sowieso in die Hose gegangen. Bill Condon beweist als Regisseur den richtigen Riecher und bedient die Zielgruppe genau richtig.

Während die Stars wie Emma Watson, Luke Evans, Kevin Kline und auch Josh Gad ihre Rollen gut ausfüllen, kann das animierte Gesicht von Dan Stevens nur bedingt mithalten, das ist aber nur eine kleine Schwäche des Films, das Biest erfüllt auch so seinen Zweck. Wirklich starbesetzt ist dann auch das fröhliche Finale, wenn deutlich wird, dass hinter den verwunschenen Möbelstücken und ihren Sangeskünsten tatsächlich Stars wie Ewan McGregor, Emma Thompson, Stanley Tucci und Ian McKellen stecken.

Um den peinlichen Wirbel um die Homosexualität von Gastons Kumpan LeFou verstehen zu können, musste ich echt genau hinschauen. Das Gruseligste daran war, dass mir sonst wohl gar nichts Ungewöhnliches aufgefallen wäre und ich echt schockiert war, dass derartige Diskussionen heutzutage wirklich noch geführt werden und offensichtlich die offene Homosexualität im Disney-Universum tatsächlich noch Neuland ist.

Fazit

Die Realverfilmung des Disney-Klassikers „Die Schöne und das Biest“ kann mit bunten Bildern, fröhlichen Songs und einer bezaubernden Emma Watson überzeugen. Wer den Zeichentrickfilm geliebt hat, wird auch hier glücklich aus dem Kino gehen. Wer kein Fan von kitschigen Märchen ist, der wird diesen Film wohl ohnehin nicht ansehen.

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Die Schöne und das Biest

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