„Fast and Furious 8“ – Rasant auch ohne Paul Walker!

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Ich habe die letzten Teile erst kürzlich nachgeholt und festgestellt, dass man dem „Fast & Furious“-Franchise tatsächlich einiges abgewinnen kann, wenn man die Logik über Bord wirft und sich einfach von der wirklich unfassbaren Action mitreißen lässt. Der achte Teil muss nun tatsächlich komplett ohne den verstorbenen Paul Walker auskommen, doch mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Ludacris und Nathalie Emmanuel sowie Jason Statham und Kurt Russel sind die bekannten Gesichter des letzten Teils wieder mit an Bord, erweitert durch eine wirklich böse Charlize Theron und einen etwas tölpelhaften Scott Eastwood. Drumherum werden alle Regeln der Logik und der Physik noch weiter vernachlässigt, aber wen kümmert das, wenn man dafür einzigartigen Verfolgungsjagden mit Autos, Panzern und sogar einem U-Boot zusehen kann.

Inhalt

Eigentlich wollen Dom und Letty Zeit zu zweit genießen, als Dom von der Cyberkriminellen Cipher erpresst wird und sich sogar gegen sein eigenes Team stellen muss, um für sie gefährliche Aufträge zu erledigen. Um am Ball zu bleiben, müssen sich Hobbs, Letty und die anderen sogar mit ihrem Erzfeind Deckard Shaw verbünden. So kämpfen beide Seite letztendlich mit Panzern und einem U-Boot um EMPs und Atomsprengsätze. Doms Freunde woll aber trotzdem nicht glauben, dass ihr langjähriger Partner die Seiten gewchselt hat. Und der sucht nach einer Möglichkeit, sich aus seiner Lage zu befreien.

Review

Schon in den letzten Teilen ging es immer darum, noch einen drauf zu setzen. Das man daher schon lange nicht mehr mit Logik an die Reihe herangehen durfte, ist natürlich klar. Doch wer mit Action und Humor der Filme nichts anfangen konnte, wäre ohnehin nicht so weit gekommen. Also heißt es auch hier gleich am Anfang „Hirn aus und durch!“. Und dann macht auch der achte Teil noch Spaß.

Die Handlung ist spannend, auch wenn entgegen der Erwartungshaltung durch den Trailer gleich weiß, dass Dom nicht freiwillig die Seiten wechselt. Man kann aber durchaus sagen, dass hier tatsächlich der Actionlevel noch weiter nach oben gesetzt wird und so Szenen bietet, die man vorher so sicher noch nie gesehen und sich vermutlich auch nicht im Entferntesten ausgedacht hätte. Selbst Jason Statham, der nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstars gehört und bei dem man sich natürlich wieder fragen kann, warum ein Erzfeind so leicht zu einem Verbündeten werden kann, hat Richtung Ende eine so großartige Szene, dass es einfach nur Spaß macht zuzuschauen.

Trotzdem fehlt irgendwie Paul Walker, der hier tatsächlich weiterhin als „ausgestiegen“ gehandelt wird und nicht wie zu erwarten doch noch den Filmtod im Hintergrund erleidet und so die Basis für die neue Handlung stellt. Doch das Franchise holt das Thema „Familie“ dann auf anderem Wege wieder zurück ins Franchise.

Man wird sehen, wie viele Fortsetzungen und mögliche Spin-Offs das Franchise vertragen kann, aber auch im achten Teil geht die Rechnung noch auf.

Fazit

Das Actionspektakel um Vin Diesel und Dwayne Johnson kann auch in der achten Runde noch mit unfassbar übertriebenen aber dennoch kurzweiligen Actionszenen und wilden Verfolgungsjagden überzeugen. Fans werden ein weiteres Mal auf ihre Kosten kommen, allen anderen bietet der Film bei abgeschaltetem Verstand auch viele Möglichkeiten für gelungene Unterhaltung.

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