„Sieben Minuten nach Mitternacht“ – Bildgewaltiges Drama!

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Es gibt immer wieder Filme, die einen umhauen und von einer völlig unerwarteten Seite treffen als erwartet. Dass „Sieben Minuten nach Mitternacht“ trotz des offensichtlichen Monsterhorrors kein typischer Horrorfilm werden würde, war vielleicht absehbar, was für ein tiefsinniges, emotionales und gleichzeitig optisch und akustisch wirklich beeindruckendes Drama dahinter verstecken würde, hatte ich nicht erwartet. Trotz grandioser Darbietungen von Sigourney Weaver und Felicity Jones steckt Nachwuchsstar Lewis MacDougall alle in die Tasche. Ein echt empfehlenswerter Geheimtipp!

Inhalt

Cover Sieben Minuten nach MitternachtConor (Lewis MacDougall) ist ein Außenseiter in der Schule, seine Mutter (Felicity Jones) ist schwer krank und doch halten sich beide mit der Hoffnung aufrecht, dass sie sich wieder erholen wird. Wenn seine Mutter wieder ins Krankenhaus muss, kümmert sich seine strenge Großmutter (Sigourney Weaver) um ihn, doch das Verhältnis zwischen beiden ist alles andere als herzlich. Doch dann fangen bei Conor sehr echte Albträume an, in denen sich eine alte Eibe in ein Monster (Liam Neeson) verwandelt, das ihm allerdings nichts antut, sondern ihm seltsame Geschichten erzählt. Für Conor wird das Monster immer realer, die Wirklichkeit hingegen immer düsterer.

Review

Das Thema „Tod“ ist in Filmen nichts Neues, aber die Herangehensweise von Autor Patrick Ness und Regisseur Juan Antonio Bayona hat man so tatsächlich noch nicht gesehen. In sehr surrealen Bildern widmet sich der Film einem Jungen, dessen Mutter schwer krank ist und dessen zentraler Punkt im Leben die Hoffnung auf Genesung ist. Doch je mehr die Hoffnung schwindet, desto mehr verliert der Junge den Halt im Leben und sucht Hilfe in seiner Fantasiewelt. Die kommt in Form eines Baummonsters wirklich gruselig daher und weiterhin weiß man nicht, wohin einen der Film führen will. Abgerundet wird das alles dann durch die optisch sehr originell umgesetzten Märchen-ähnlichen Geschichten, die das Monster erzählt und die alle einen tieferen Sinn für die Situation des Jungen ergeben.

Zu der emotional packenden Handlung und wirklich beeindruckenden Bildern ist auch der Cast wirklich großartig. Allen voran der junge Lewis MacDougall, der so überzeugend spielt, dass man den ganzen Film mit ihm leidet und hofft. Dazu Felicity Jones als kranke Mutter, die trotz ihrer Hilflosigkeit ihren Sohn beschützen möchte, Sigourney Weaver als ernste Großmutter mit einem guten Herzen und dazu die dunkle Stimme von Liam Neeson als das Monster.

Fazit

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist ein grandiose Mischung aus Drama, Horror und Fantasy mit einer Handlung, die unter die Haut geht, einer optischen und akustischen Machart, die sich ins Gedächtnis einprägt und einem Trupp wirklich überzeugend spielender Schauspieler. Ein besonderer Film, der weit vom Popcornkino entfernt auf voller Länge überzeugen kann.

Bildergalerie

Szenenfoto Sieben Minuten nach Mitternacht

Szenenfoto Sieben Minuten nach Mitternacht

Szenenfoto Sieben Minuten nach Mitternacht

Szenenfoto Sieben Minuten nach Mitternacht

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