„Genius“ – Großartige erste Staffel über Albert Einstein!

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Qualitativ sind heute viele Serien den Kinofilmen weit überlegen, also produziert fast jeder Sender inzwischen seine eigenen Serien. Auch National Geographic verlässt jetzt den Dokumentarbereich und startet mit „Genius“ eine wirklich sehenswerte Serie über die genialsten Wissenschaftler unserer Zeiten. Dass sich die erste Staffel Albert Einstein widmet, verwundert nicht. Allerdings erfährt man in zehn Folgen so viel Interessantes über das Genie, was vorher sicher nicht vielen bekannt war. So folgt man dem von Geoffrey Rush und Johnny Flynn fantastisch dargestellten Wissenschaftler von seinen ersten Ausflügen in die Physik, über das Patentamt und seine ersten bahnbrechenden Theorien bis zur Verfolgung durch die Nazis und seinem Tod in den USA. Die Geschichte eines der klugsten Köpfe aller Zeiten, brilliant gespielt und inszeniert. Absolut sehenswert.

Inhalt

Albert Einstein will als junger Mann Ende des 19. Jahrhunderts die Rätsel des Universums erforschen, doch damit lässt sich weder Geld verdienen, noch findet er in den Physikern seiner Zeit kaum jemanden, der an den Grundfesten der geltenden Naturgesetze etwas ändern will. Einsteins mitunter sehr eigenwilliger Charakter steht ihm einerseits im Weg, andererseits lässt er sich nicht unterkriegen und macht trotz zahlreicher Misserfolge weiter mit seinen bahnbrechenden Theorien. Doch auch Jahre später, nachdem seine Erfolge anerkannt wurden, muss er in düsteren Zeiten seinen Weg finden. In seinem Heimatland Deutschland verfolgen ihn die Nazis, weil er Jude ist, und in die USA darf er nicht einreisen, weil man ihn für einen Kommunisten hält.

Review

Die Serie steigt mit dem Versuch Einsteins während des Aufstiegs der Nazis Asyl in den USA zu beantragen ein, ein spannender Punkt im Leben des großen Genies, der trotz oder gerade wegen seiner Genialität immer eher mehr Gegner vor sich als Unterstützer hinter sich hatte. Danach läuft die Handlung der Serie größtenteils chronogisch ab und widmet sich zuerst der Jugend des Wissenschaftlers und seinen Problemen, Anerkennung für seine genialen Ideen zu erhalten. Die Serie zeigt Einstein als den verschrobenen, oft sehr egozentrischen und wenig mitfühlenden Menschen, den man vermuten würde, doch auf der anderen Seite auch den gefühlvollen Menschen dahinter, der sich zeitlebens immer treu blieb, aber so fast jedem auf den Schlips trat und auch seiner Familie oft Kummer bereitete.

Albert Einstein ist ein interessanter Charakter mit einer ebenso interessanten Geschichte. Die Basis für die Serie ist also schon eine wirklich gute, doch zum Meisterwerk wird sie durch die tolle Aufbereitung der Geschichte, die großartigen Darsteller, die einmaligen Drehorte und letzendlich die Kombination aus allem.

Die erste Staffel von „Genius“, hinter der übrigens Brian Grazer und Ron Howard stecken, Ron Howard bietet so nicht nur ein spannendes Stück Geschichte, sondern kann auch dramaturgisch als unterhaltsame Serie überzeugen.

Fazit

Jeder kennt Albert Einstein, aber dank dieser großartigen ersten Staffel der Serie „Genius“ lernt man ihn tatsächlich kennen. Einstein, das zuerst verkannte Genie, den Aufrührer, den Familienmenschen, eine tolle Verfilmung der Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Man darf gespannt sein, mit wem sich die zweite Staffel beschäftigen wird.

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