„Prison Break“ – Überflüssige Rückkehr in Staffel 5!

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Als die erste Staffel von „Prison Break“ vor über zehn Jahren startete, konnte diese noch überzeugen, doch auch hier wurde die Handlung schon überflüssig in die Länge gezogen. Die zweite Staffel setzte die Geschichte noch einigermaßen solide fort, aber schon deutlich schlechter als die erste. Spätestens mit der dritten Staffel schien den Machern nicht Neues mehr einzufallen und die vierte Staffel war dann nur noch Grütze, auch der nachgeschobene TV-Film konnte nichts mehr retten. Aber der endete nicht nur ohne Cliffhanger, der Hauptcharakter Michael Scofield starb sogar. Doch acht Jahre später musste man nicht nur die Serie für eine weitere Staffel wiederbeleben, auch den Serientod von Scofield machte man schnell wieder rückgängig. Das Ergebnis kann aber höchstens noch ergebene Fans der Serie überzeugen.

Inhalt

Als Serienkiller T-Bag (Robert Knepper) überraschend aus dem Gefängnis entlassen wird, erhält er ein aktuelles Foto von dem seit Jahren tot geglaubten Michael Scofield (Wentworth Miller) in einem arabischen Gefängnis. Nachdem Michaels Bruder Lincoln (Dominic Purcell) und seine Frau Sara (Sarah Wayne Callies) davon erfahren, werden sie plötzlich von Agenten verfolgt. Lincoln findet heraus, dass das Foto im Jemen gemacht wurde und tatsächlich findet er dort seinen Bruder. Doch den aus dem Knast herauszubekommen, scheint das einfachere Unterfangen, den die Stadt wird vom IS kontrolliert. Außerdem gibt es in den USA mächtige Leute, die verhindern wollen, dass Scofield erzählt, warum er seinen Tod vortäuschen musste.

Review

Nichts hätte für eine Wiederbelebung gesprochen, aber irgendwie war „Prison Break“ damals wohl doch erfolgreich genug, dass man sich etwas von der Neuauflage versprochen hatte. Die fällt mit acht Folgen immerhin recht kurz aus und versucht mit der IS-Thematik auch möglichst aktuell zu erscheinen, doch letztendlich dümpelt die Handlung nur vor sich hin. Man konnte zwar nahezu alle alten Darsteller wieder auftreiben und mit einbinden, aber das rettet die Serie auch nicht, zu sehr wiederholt sich alles und das noch unrealistischer als früher. Immerhin endet auch diese Staffel ziemlich abgeschlossen, man kann also hoffen, dass die Wiederbelebung nur von kurzer Dauer war.

Fazit

„Prison Break“ bot mit der ersten Staffel noch einen soliden Einstieg, ging aber nach vier Staffeln und einem Film zu recht in den Ruhestand. Doch anscheinend ist man sogar bei Serien, die völlig abgeschlossen enden, nicht vor einer Neuauflage sicher. Die ist erwartungsgemäß völlig überflüssig und komplett unlogisch, aber wem damals das Ende zu traurig war, der kann sich über acht Folgen schnell ein neues, glücklicheres Ende organisieren. Hoffentlich ist das wirklich das Ende…

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Ein Kommentar

  1. So etwas schlechtes habe ich noch nie gelesen! Erst einmal, wenn man sich so über diese Serie auslässt, sollte man auch wissen, dass es sieben und nicht acht Jahre waren… Prison Break ist geschmackssache, aber nicht überflüssig.

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