„Baby Driver“ – Schnell, spannend und unterhaltsam!

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Edgar Wright ist bisher in erster Linie für rasante Komödien wie „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“, „The World’s End“ oder „Scott Pilgrim“ bekannt gewesen, sein neuer Gaunerfilm „Baby Driver“ kommt zwar etwas ernster, dafür aber noch rasanter daher. Die Verfolgungsjagden sind das eine, was aber auch hier wieder bestens funktioniert, sind die leicht überzeichneten Charaktere. Hauptdarsteller Ansel Elgort kann hier zwar überzeugen, muss aber den Kürzeren ziehen bei einem fiesen Kevin Spacey und einem wirklich durchgeknallten Jamie Foxx. Doch auch Lily James, Jon Bernthal, Eiza Gonzalez und Jon Hamm machen ihre Sache gut. „Baby Driver“ verknüpft gekonnt bekannte Elemente aus Auto- und Gaunerfilmen zu einem abgedrehten Actionfilm, der trotz seines bitteren Untertons natürlich auch den ein oder anderen Moment zum Schmunzeln bietet.

Inhalt

Durch einen Fehler in seiner Kindheit steht Baby (Ansel Elgort) beim Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) in der Schuld und arbeitet diese als einzigartiger Fluchtwagenfahrer ab. Vielen seiner Partner ist der ruhige Junge, der die ganze Zeit Kopfhörer trägt und Musik hört, ein zu großes Rätsel und trotz seiner Fähigkeiten als Fahrer ein Dorn im Auge, das gilt besonders für den kompromisslosen Bats (Jamie Foxx). Baby steht einen Job davor, seine Schuld beglichen zu haben und will danach aussteigen und mit der Kellnerin Debora (Lily James) ein neues Leben anfangen. Doch so schnell lässt sich sein Leben nicht ändern.

Review

Eine Komödie ist „Baby Driver“ nicht, auch wenn ein paar Szenen schon so überdreht sind, dass sie fast schon wieder lustig sind. So kommt der Film für Edgar Wright mitunter schon recht bitter und düster daher, aber dank seiner speziellen Charaktere eben doch nicht zu sehr. Allerdings können sich die Actionszenen wirklich sehen lassen, andererseits hat man in der „Fast & Furious“-Reihe oder bei „Drive“ schon so viel gesehen, dass auch die Autojagden hier nicht das Rad neu erfinden.

Trotzdem funktioniert der Film, seine Charaktere und ihr Zusammenspiel, die doch immer wieder überraschende Handlung und die solide spielenden Darsteller sind die perfekte Ergänzung zu den Actionszenen. Im Vergleich zu Wrights anderen Filmen wird „Baby Driver“ vermutlich kein Kultfilm werden.

Was allerdings wieder gut eingebaut ist, das ist die Musik, nicht zuletzt, da Baby immer spezielle Songs zu allem hört, natürlich auch bei seinen Fahrten mit dem Fluchtauto.

Fazit

„Baby Driver“ ist ein rasanter Gaunerfilm, der mit beeindruckenden Autofahrten, guten Darstellern und einer spannenden Handlung überzeugen kann. Trotzdem erreicht er keinesfalls die Qualität von Edgar Wrights Klassikern „Hot Fuzz“ oder „Scott Pilgrim“.

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