„Fifty Shades of Grey 3“ – Endlich ist das Elend vorbei!

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Wenn sich selbst Fans der Buchvorlagen schon seit dem ersten Teil der „Fifty Shades of Grey“-Verfilmungen darüber beschweren, dass die zu züchtig daherkommen und auch noch die Hauptdarsteller mies sind, wieso können dann auch noch ein zweiter und ein dritter Teil von diesem Schund erfolgreich im Kino laufen? Es sollte bei dem, was das Internet und die Serienwelt heutzutage bietet, keine verkappten Spanner mehr ins Kino locken, wenn ein Film noch mit Sexszenen zu locken versucht. Was bei der belanglosen Dakota Johnson und dem ekelhaft schmierigen Jamie Dornan ohnehin nicht gerade ein prickelndes Gefühl der Erotik auslösen dürfte. Dass der Sex im dritten Teil noch weit hinter die Themen Hochzeit, Ehe, Schwangerschaft, Entführung und Erpressung geschoben wird, hilft dem vergurkten Finale auch nicht mehr weiter. Story mies, Darsteller mies, Sex mies! Setzen, 6! Zum Glück ist dieser Schund endlich vorbei!

Inhalt

Mauerblümchen Anastasia Steele (Dakota Johnson) darf endlich ihren steinreichen Sadomaso-Schmierlappen Christian Grey (Jamie Dornan) heiraten, doch die Flitterwochen werden durch einen Einbruch in Christians Büro unterbrochen. Offensichtlich plant Anastasias ehemaliger Boss voll was Böses! Da wird dann schnell noch mal im Auto gevögelt und ordentlich schleimvoller Blödquark gelabert, bis es dann auch noch gefährlich wird, oha! Aber Christian ist sowieso sauer, weil seine Frau zu doof zum Verhüten ist und ihm auch noch ein Kind andrehen will. Oha, da läuft dann wohl auch im Sadomaso-Spielzimmer nicht mehr viel!

Review

Bevor ich mich ein drittes Mal wiederhole, fasse ich mich kurz! Dakota Johnson und Jamie Dornan strahlen auch im dritten Teil die Erotik von Papierkörben aus und spielen wie Bauklötze! Die Sexszenen sind noch mal langweiliger und belangloser als bei den Vorgängern und der Versuch, sowas wie eine spannende Komponente mit Entführung, Erpressung und Morddrohungen einzubauen, versagt erwartungsgemäß ebenso kläglich. Die sülzigen Dialoge und die platte Entwicklung mit Hochzeit und (oh, Überraschung!!) Schwangerschaft sind so einfallslos, das es hier wirklich weh tut, den Film zu Ende zu schauen. Waren die anderen Filme in erster Linie überflüssig, ist dieser Teil tatsächlich nur noch mies.

Da ich Filmreihen in den meisten Filmen zu Ende schaue und grundsätzlich bei publikumsrelevanten Filmen mitreden können möchte, bin ich echt dankbar, dass ich mir keinen vierten Teil von diesem peinlichen Mist anschauen muss, drei Filme waren eindeutig schon drei zu viel. Wer sich tatsächlich als Fan der Buchreihe sieht, der ist echt zu bedauern, Fans der Filmreihe sollten lieber auf einen anderen Planeten geschossen werden.

Fazit

Ja, auch der dritte Teil von „Fifty Shades of Grey“ ist langweilig, schlecht gespielt und mies inszeniert. Hier kommen nicht mal die Trottel auf ihre Kosten, die den Sadomaso-Spielchen der Schleimstümper Dakota Johnson und Jamie Dornan tatsächlich etwas abgewinnen konnten, die kommen hier nämlich auch kaum noch vor!

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