Danny Boyle wird den 25. James-Bond-Film inszenieren

Nachdem man lange gesucht hat und nun schon länger bekannt ist, dass Daniel Craig ein letztes Mal den 007-Agenten spielen wird, steht mit Danny Boyle nun auch der Regisseur für „James Bond 25“ fest. Der Regisseur ist vor allem durch „Trainspotting 1 und 2“, „The Beach“, „Steve Jobs“, „127 Hours“ oder „Slumdog Millionär“ bekannt. Er wird zusammen mit Autor John Hodge auch das Drehbuch schreiben. Der Film soll am 8. November 2019 in die US-Kinos kommen. Zumindest eine interessante Wahl für den Regieposten.

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Villeneuve will mehr als einen „Dune“-Film inszenieren

Der „Arrival„- und „Blade Runner 2„-Regisseur Denis Villeneuve war momentan für alles Mögliche im Gespräch – u. a. für den nächsten James-Bond-Film oder einen „Star-Wars“-Film. Er aber hat den Sci-Fi-Klassiker „Dune“ klar als sein nächstes Projekt benannt. Nun hat er verdeutlicht, dass es wohl mindestens zwei Filme werden sollen, die wahrscheinlich back-to-back gedreht werden. Es wäre ja schön, wenn er trotz des finanziellen Flops von „Blade Runner 2“ tatsachlich die Gelegenheit bekommen würde, mehr als einen Film zu drehen (Es gibt sechs Bücher, wobei allein das erste Buch deutlich zu viel für einen Film beinhaltet). Seine Arbeit schätzt er auf etwa zwei Jahre, aber einen konkreten Drehplan, geschweige denn verpflichtete Darsteller, gibt es noch nicht. Man kann gespannt sein, was dieser Ausnahmeregisseur aus dem Romanstoff macht!

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Super-Bowl-Trailer: „Solo“, „Jurassic World 2“, „Westworld 2“, „Avengers 3“ und mehr

Und wieder einmal sind im Zuge des Super Bowl zahlreiche neue Trailer veröffentlicht worden, von denen wohl insbesondere der erste Trailer zu „Solo: A Star Wars Story“ das Interessanteste ist. Aber auch gab es u. a. neue Trailer zu „Jurassic World: Fallen Kingdom„, „Avengers: Infinity War„, „Westworld Season 2„, „The Cloverfield Paradox„, „Mission Impossible: Fallout„, „Skyscraper„, „A Quiet Place“ und „Red Sparrow„. Hier sind die Trailer:

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„Star Wars: Die letzten Jedi“ – Unvorhersehbarkeit macht noch keinen guten Film

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   6,75 / 10,00 (12 Stimmen) Loading...

J.J. Abrams hatte sich mit „Episode 7“ geschickt, aber feige mit einem halben „Episode 4“-Remake aus der Affäre gezogen. Rian Johnsons „Episode 8“ musste nun aber liefern – und er wurde nicht müde zu betonen, dass sein Film ja ach so clever, frisch und unerwartet sei. Doch nach Sichtung des Films muss man feststellen: Der Film macht stellenweise Spaß, liefert tatsächlich kein Nostalgie-Fest ab und traut sich Eigenständigkeit, erfüllt aber sämtliche selbst auferlegte Ziele keinesfalls. Das blutrot als düsterer Mittelteil mit schockierenden Enthüllungen angekündigte Meisterwerk entpuppt sich leider als ambitionierte, aber lückenhaft geschriebene Blockbuster-Massenware, die eine kluge Ausgestaltung der Handlung, Figuren und Mythologie vermissen lässt. Der Film überspielt mit plumpem Slapstick und Effekten, dass er erzählerisch ziemlich planlos herumeiert und wenig zu bieten hat. „Star Wars“ ist zur Disney-Routine geworden – und langweilig.

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Disney kauft 21th Century Fox

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es Fakt: Der Walt-Disney-Konzern kauft für 52,4 Milliarden Dollar einen Großteil des Konkurrenten 21st Century Fox, dazu gehören 20th Century Fox und Sky plc. Durch das Schlucken eines seiner größten Konkurrenten baut Disney also sein Mega-Filmimperium aus, zu dem mittlerweile u. a. bereits Marvel, Pixar und Lucasfilm gehören, und forciert den Angriff auf Netflix und Amazon. Disney steigt 2019 selbst ins Streaming-Geschäft ein und hat deshalb bereits die Partnerschaft mit Netflix beendet. Doch während es Disney bisher an Inhalten gefehlt hat, sollte das nun kein Problem mehr sein: Nun kann Disney auch zahlreiche weitere Blockbuster wie „Avatar“, „Titanic“, „X-Men“ oder „Die Simpsons“ zeigen. Also noch mehr Superhelden in einem Franchise, neben den X-Men kommen vielleicht ja auch noch die Fantastic Four oder Deadpool mit ins MCU. Ob das nicht vielleicht doch irgendwann keiner mehr sehen will?

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„Fargo“ – Staffel 3 zeigt Ewan McGregor in groteskem Doppelrollenspiel

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   7,50 / 10,00 (2 Stimmen) Loading...

Nachdem die anthologisch erzählte Serienversion des Coen-Klassikers „Fargo“ in Staffel 1 Martin Freeman und Billy Bob Thornton als ungleiche Widersacher im Jahr 2006 gegeneinander hat antreten lassen, hat Staffel 2 das erste Blutbad um Fargo herum im Jahr 1979 verarbeitet. Die dritte Staffel – wieder mit komplett neuen Figuren und eigenständiger Geschichte – führt uns diesmal ins Jahr 2010 und spinnt die merkwürdige Geschichte um das ungleiche Zwillingspaar Ray und Emmit Stussy, beide von Ewan McGregor gespielt. Das Gerüst der einzelnen Staffeln ist langsam erkennbar, und doch kann die Serie auch ein drittes Mal überzeugen.

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„Blade Runner 2049“ – Perfektes Sequel über (Nicht-)Menschlichkeit

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„Blade Runner 2049“ besitzt umwerfende Schauwerte, einen fantastischen Score, eine kluge und wendungsreiche Handlung und ist im besten Sinne gemeint verdammt langsam. Denis Villeneuve widersteht der Gefahr, simplen Popcorn-Bombast abzuliefern, sondern erzählt einen spannenden und erschreckend aktuellen Film über die Fragen nach Menschlichkeit, Schöpfung, modernen Sklaven und einen möglichen Ausbruch aus dystopischen Lebensverhältnissen zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz. Auch als inszenatorische und thematische Weiterführung des Sci-fi-Kult-Klassikers von 1982 funktioniert die späte Fortsetzung überraschend gut: Das Sequel knüpft sinnvoll an „Blade Runner“ an, hat aber eine eigene Geschichte zu erzählen.

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Neue Star-Wars-Trilogie ohne Skywalkers von Rian Johnson und eine Realserie geplant

Es ist wenig überraschend: Nach „Episode 9“ wird von Disney gleich die nächste Trilogie hinterhergeschoben. Diese soll von Rian Johnson, dem Autor und Regisseur von „The Last Jedi“, entwickelt und geschrieben werden, außerdem wird er auch den ersten Film der neuen Reihe inszenieren. Diese neue Trilogie soll sich von der episodischen Skywalker-Saga lösen, neue Figuren einführen und in Bereiche des Universums vordringen, die man zuvor noch nie gesehen hat.

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