„Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ – Besser als Teil 4, aber trotzdem nicht gut!

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Traurig, den Abstieg einer Filmreihe und eines begnadeten Schauspielers so mit anschauen zu müssen wie bei der „Fluch der Karibik“-Filmreihe mit Johnny Depp. Der erste Teil von 2003 wird auf ewig einer meiner absoluten Lieblingsfilme bleiben, ein Geniestreich, der auch heute noch super unterhalten kann. Ich persönlich mochte auch noch den zweiten und dritten Teil, auch wenn diese Teil 1 nicht das Wasser reichen konnten, insgesamt war die originale Trilogie dennoch eine runde Sache. Was für ein Abstieg aber mit dem total verhunzten vierten Teil passierte, hätte keine Filmreihe verdient. Trotzdem musste man noch einen fünften Teil hinterherschieben, der immerhin ein paar gelungene Gags und einige gute Actionmomente zu bieten hat, insgesamt aber auch Längen hinter der Trilogie zurück bleibt. Da das Ende des fünften Teils auch den Bogen zu den ersten Filmen schlägt, sollte man die Chance nutzen und endlich aufhören.

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„Wonder Woman“ – Mit cooler Frauenpower zur Rettung von DC!

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Was Marvel kann, das können wir auch, dachte sich DC und siehe da, sie konnten es nicht. Zack Snyder drehte mit „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ zwei übertrieben düstere, effektüberladene, melancholische Langweiler voller Pathos und ohne jegliche Selbstironie, trotzdem war er bis vor kurzem auch noch für den Superheldenkombifilm „Justice League“ aktiv. In diesen ganzen Einheitsbrei stolpert fast unbemerkt „Wonder Woman“, ein Charakter, den man kaum ernst nimmt und entsprechend von der Verfilmung auch nicht viel erwartet hat. Doch ausgerechnet dieser Film präsentiert sich tatsächlich als bisher bester Film aus dem neuen DC-Film-Universum. Regisseurin Patty Jenkins schickt Gal Gadot, Connie Nielsen und Robin Wright mit so viel Frauenpower in den Ring, dass ihre männlichen Gegenüber wie Chris Pine oder David Thewlis dem kaum etwas entgegensetzten können.

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„Die Mumie“ – Neuauflage des Horrorklassikers floppt!

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Der neue Trend im Kino sind Filmuniversen. Da dachte man sich bei Universal, die Welt würde ein „Dark Universe“ brauchen, was die alten Monster wie Frankenstein, Mumie oder Jekyll und Hyde zusammenführt. Die Idee ist grundsätzlich gar nicht so schlecht, aber dann müsste der erste Film aus diesem Universum schon ein Kracher sein. Also nahm man sich zuerst „Die Mumie“ vor, holte sich Tom Cruise für die Hauptrolle und versuchte mit Lärm, Effekten und einem ständig schreienden Hauptdarsteller den Erstling zum Erfolg zu bringen. Doch der Film will einen so gar nicht packen, vielleicht auch gerade deshalb, weil der gleichnamige Film von 1999 mit Brendan Fraser bis heute ein einfach unschlagbarer Klassiker ist.

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„T2: Trainspotting“ – Späte Fortsetzung des Klassikers mit Ewan McGregor

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Als Danny Boyle 1996 den Roman „Trainspotting“ von Irvine Welsh verfilmte, setzte er damit nicht nur den Grundstein für die Karriere von Ewan McGregor, er drehte auch einen genialsten Antidrogen-Filme, eine Achterbahnfahrt, einen Drogenrausch voller Höhepunkte und Abgründe, ein inhaltliches und auch optisches Meisterwerk. 20 Jahre später hat der Regisseur neben McGregor mit Ewen Bremner, Jonny Lee Miller und Robert Carlyle auch die anderen Stars für eine Fortsetzung gewinnen können. Diese kann sich erwartungsgemäß nicht mit dem ersten Teil messen, ist aber rund, spinnt die Handlung interessant fort und kann mit einer tollen Mischung aus amüsanten und bitteren Szenen überzeugen.

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„A Cure For Wellness“ – Schräger Mystery-Horror im Sanatorium!

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Gore Verbinski ist als Regisseur wohl in erster Linie für die ersten drei Teile des „Fluch der Karibik“-Franchise bekannt und konnte zuletzt mit Filmen wie „Lone Ranger“ oder „Rango“ nur bedingt überzeugen, doch ursprünglich kam er aus dem Horrorgenre und drehte u.a. das gelungene Hollywood-Remake von „The Ring“. Mit „A Cure For Wellness“ kehrt er jetzt zu diesem Genre zurück, sein Film über ein seltsames Sanatorium voller Geheimnisse erinnert hier und da an „Shutter Island“, ist aber insgesamt etwas zu lang geraten und verliert sich mit dem Ende doch etwas. Wirklich großartig ist aber die gesamte Optik, was sowohl die Ausstattung als auch die tolle Kameraarbeit betrifft.

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„Alien: Covenant“ – Mehr „Prometheus“ als „Alien“!

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Nach drei mehr oder weniger gelungenen Fortsetzungen und zwei „Alien vs. Predator“-Ausflügen wollte Ridley Scott, Regisseur des ersten „Alien“-Films, dem Franchise mit „Prometheus“ eine neue Richtung geben. Doch die Vorgeschichte zu den anderen Filmen, die sich in erster Linie der Suche nach den außerirdischen Erschaffern der irdischen Lebewesen beschäftigte und dann das bekannte „Alien“ in einer Urform präsentierte, konnte Fans und Kritiker nicht wirklich überzeugen. So wollte er mit „Alien: Covenant“ wieder mehr in die Richtung der alten Filme gehen. Herausgekommen ist eine gesunde Mischung, die aber zum Glück die interessanten Ansätze von „Prometheus“ sinnvoll weiterführt und kein reines „Monster dezimiert Raumschiffcrew“-Revival ist.

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„Gold“ – Matthew McConaughey wieder in Bestform!

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Nicht zuletzt seit „Dallas Buyers Club“ und „True Detective“ gilt Matthew McConaughey als einer von Hollywoods besten Schauspielern. In der auf einer wahren Begebenheit basierenden Geschichte eines Geschäftsmanns, der nach einem der größten Goldfunde der letzten Jahrzehnte die komplette Finanzwelt aus dem Konzept brachte, kann er sich mal wieder richtig austoben und macht trotz Halbglatze und schlechten Zähnen eine gute Figur. „Gold“ kann aber auch mit seiner verrückten Handlung und einer grandiosen Umsetzung punkten. Ein toller Film über eine Geschichte, die in dieser absurden Form mal wieder nur vom Leben selbst geschrieben sein kann.

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„Abgang mit Stil“ – Zach Braffs neuer Film schwächelt!

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Zach Braff ist vielen in erster Linie als J.D. in „Scrubs“ ein Begriff, wer allerdings auch seine Regiearbeiten „Garden State“ und „Wish I Was Here“ kennt, weiß, dass er auch hinter der Kamera richtig was drauf hat. Doch bei seinem neuen Film fehlt er nicht nur selber in einer Hauptrolle, die Handlung ist nicht besonders originell und kann bis auf wenige Momente nur mittelmäßig überzeugen. Da hilft leider auch das Altstar-Ensemble mit Michael Caine, Morgan Freeman, Alan Arkin, Christopher Lloyd und Matt Dillon nicht. Hoffen wir mal, dass er bei seiner neuen Comedyserie „Start-Up“ wieder zur alten Form aufläuft.

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