„Herz aus Stahl“ – Brad Pitt unterwegs im Panzer!

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Schon in „Inglourious Basterds“ war Brad Pitt im Zweiten Weltkrieg unterwegs um Nazis zu töten, dieses Mal hat er allerdings einen Panzer mit dabei. Trotz jeder Menge Pathos kann einen der Film doch in seinen Bann ziehen, nicht zuletzt durch die bedrückende Stimmung im Panzer, die einen mitunter schon fast an „Das Boot“ erinnert. Neben Pitt können auch seine „Mitfahrer“ Shia LaBeouf, Logan Lerman, Michael Peña und „Walking Dead“-Star Jon Bernthal punkten, eine gesunde Mischung, die das spannende Kriegsdrama schauspielerisch gut unterstützen. Vermutlich keiner der besten Filme über den Zweiten Weltkrieg, aber doch mal aus einer neuen Perspektive.

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„Nachts im Museum 3 – Das geheimnisvolle Grabmal“ – Noch ganz unterhaltsam!

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Was waren das noch für Zeiten, als Ben Stiller mit „Verrückt nach Mary“, „Zoolander“ oder „Starsky & Hutch“ echt Komödienklassiker drehte. Inzwischen hat er schon lange kein Highlight mehr zu bieten gehabt, „Nachts im Museum“ war in den letzten Jahren vermutlich sein bester Film, doch die Fortsetzung dann gleich wieder ein Reinfall. Jetzt schlägt er sich ein drittes Mal mit den zum Leben erwachenden Museumsexponaten herum und das ist immerhin noch ganz unterhaltsam und nicht übermäßig peinlich. Stillers beste Zeiten sind wohl leider vorbei, aber immerhin passt dieser dritte Teil wieder zum ersten Film.

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„Exodus – Götter und Könige“ – Christian Bale ist Moses!

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Warum berühmte Regisseure aktuell Lust auf Verfilmungen von Geschichten aus der Bibel haben, erschließt sich mir nicht wirklich. Und auch nach Darren Aronofskys „Noah“ kann auch Ridley Scotts „Exodus“ absolut nicht überzeugen. Zum einen versucht er ebenfalls wenig erfolgreich, die antiquierte Handlung in einen zeitgemäßen Actionfilm zu verwandeln und auch hier ist nicht klar, welche Zielgruppe eigentlich angesprochen werden soll, wendet er sich doch nicht vorrangig an Gläubige, weicht aber nicht genug von der Vorlage ab, um Atheisten überzeugen zu können.

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„The Zero Theorem“ – Gilliams neuer Film mit Waltz!

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Ex-„Monty Python“-Mitglied Terry Gilliam war schon immer bekannt für düstere, seltsame Zukunftsvisionen wie z.B. „Brazil“ oder „Twelve Monkeys“. Auch „The Zero Theorem“ spielt in einer absurden, schmutzigen Zukunft, in der Hauptrolle ein grandioser Christoph Waltz, die Nebenrollen mit David Thewlis, Peter Stormare, Ben Whishaw, Mélanie Thierry, Matt Damon und Tilda Swinton ebenfalls prominent besetzt. Für Fans von schwer durchschaubaren SciFi-Filmen voller Metaphern und mehr Fragen als Antworten ist dieser Film sicher sehenswert, für die breite Masse ist er wie fast alle Gilliam-Filme nicht. Waltz‘ Performance ist allerdings in jedem Fall sehenswert.

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„The Salvation“ – Düsterer, dänischer Western

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Wenn Mads Mikkelsen in einem Western nach dem Drehbuch von „Dänische Delikatessen“-Regisseur Anders Thomas Jensen mitspielt, ist das schon eine gute Basis. Das Ergebnis ist ein düsterer Rache-Western im Stil der alten Kultwestern von Sergie Leone, der dem Genre endlich mal wieder gerecht wird. Neben dem grandiosen Mikkelsen spielen auch die prominenten Nebendarsteller Eva Green, Jeffrey Dean Morgan, Douglas Henshall und Jonathan Pryce grandios. Die Handlung kommt einem in Grundzügen natürlich bekannt vor, trotzdem kann der Film hier und da überraschen und nimmt auf nichts Rücksicht. Da müssen erst die Dänen ran, um den Western wiederzubeleben.

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Kurz kritisiert, Vol. 9: Vom Schicksal, Marathon und Tod!

Und hier kommen die letzten Kurzkritiken für dieses Jahr, dabei sind dieses Mal „Katakomben„, „Grace of Monaco„, „Fünf Freunde 3„, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„, „Wenn ich bleibe„, „Sein letztes Rennen„, „Nymph()maniac„, „[REC] 4“ und „Monty Python Live (Mostly) – One Down Five To Go„.

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„Boyhood“ – Linklaters großartiges 12-Jahre-Filmprojekt

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Das Erwachsenwerden eines Kindes zu verfilmen ist kein neues Konzept, allerdings hat Richard Linklater tatsächlich über 12 Jahre an seinem filmischen Meilenstein gedreht und damit tatsächlich dem Altern seiner Darsteller beigewohnt. Das Älterwerden mit all seinen Hürden, die ein Kind bzw. ein Teenager nehmen muss, kommt daher so realistisch rüber wie selten zuvor, nicht zuletzt weil Hauptdarsteller Ellar Coltrane auch seine eigenen Erfahrungen und Gefühle mit in das Drehbuch einfließen lassen durfte. Das Ergebnis ist in jeder Hinsicht absolut sehenswert und gleichzeitig ein wirklich beeindruckendes Highlight der Filmgeschichte.

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„Wish I Was Here“ – Auch Zach Braffs zweiter Film ist toll!

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Für die meisten wird Zach Braff für immer J.D. aus „Scrubs“ bleiben, doch wer damals seinen grandiosen Film „Garden State“ gesehen hat, weiß, dass Braff deutlich mehr drauf hat. Trotzdem hat es viele Jahre gedauert, bis mit „Wish I Was Here“ der zweite Film mit ihm vor und hinter der Kamera in die Kinos kommt. Dieser bleibt zwar etwas hinter „Garden State“ zurück, kann aber auch mit einer gefühlvollen Story, tollen Darstellern, originellen Ideen und einer gesunden Mischung aus lustigen und traurigen Szenen punkten. Man kann also nur hoffen, dass man auf Braffs nächsten Film nicht wieder so lange warten muss.

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