„Looper“ – Spannender Zeitreise-Thriller

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Die meisten Zukunftsfilme der letzten Zeit waren eher mäßig und in Kombination mit dem Thema Zeitreisen fast immer zum Scheitern verurteilt, da wundert es einen doch, dass „Looper“ zwar auch mit ein paar Logiklücken zu kämpfen hat, aber trotzdem kurzweilige Unterhaltung mit einer erstaunlich intelligenten Handlung zu bieten hat, auch Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt sowie Emily Blunt und Jeff Daniels sind gut besetzt. Zeitreisekritiker werden auch an diesem Kontrukt so ihre Lücken finden, aber immerhin hält der Film an seinem Konstrukt fest, ohne sich zu sehr zu widersprechen. Weiterlesen »

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„Das Bourne Vermächtnis“ – Lahmer Ableger der Reihe

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Die „Bourne„-Trilogie stellt vermutlich einen Höhepunkt in der Karriere von Matt Damon dar, immerhin bot die Reihe in der angestaubten Welt der Agentenfilme etwas nette Abwechslung. Doch wenn etwas Erfolg hat, macht man weiter, auch wenn der alte Hauptdarsteller wie in diesem Fall Matt Damon seine Teilnahme verweigert. Kein Problem, man holt sich „Hawkeye“ Jeremy Renner als neuen Superagenten und erstklassige Schauspieler wie Edward Norton und Rachel Weisz für die Nebenrollen, bastelt einen neuen Handlungsstrang neben die alte Handlung und versucht mit quasi nichts Neuem noch mehr Geld zu verdienen. Traurigerweise geht das Konzept offensichtlich wieder auf, wenn auch nicht verdient. Weiterlesen »

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„Cosmopolis“ – Cronenberg, Pattinson, Langweile!

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David Cronenberg steht für seltsame, mitunter recht brutale Filme, Robert Pattinson ist bisher auf seine Rolle als glitzernder „Twilight“-Vampir festgelegt, daher hätte die Hauptrolle in diesem Film sein Weg aus dem Kitschimage sein können. Er hätte eine erwachsene Rolle zwischen Coolness, Sex und Gewalt bekommen können. Wenn der Film nicht so schlecht geraten wäre, was tatsächlich nicht mal an Pattinson liegt. Cronenberg soll die Buchvorlage fast 1:1 umgesetzt und nichts an den Dialogen geändert haben. Doch was vielleicht im Buch funktioniert, muss nicht auf der großen Leinwand wirken. Weiterlesen »

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„Moonrise Kingdom“ – Wes Andersons neues Kleinod!

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Wes Andersons Stil ist unverkennbar, tragische Komödien mit skurillen, aber liebenswerten Figuren in einer unvergleichbaren Optik mit einer etwas sonderbaren, aber sehr gefühlvollen Geschichte. Diesem Stil bleibt er auch in seinem neuen Werk treu, das dank der tollen Besetzung mit Stars wie Bill Murray, Bruce Willis, Edward Norton und Harvey Keitel und der wirklich putzigen Geschichte um zwei außergewöhnliche Kinder, die zusammen ihrem langweiligen Alltag entfliehen wollen, vielleicht sogar die überzeugen kann, die mit „Die Tiefseetaucher“ und „Der fantastische Mr. Fox“ nicht so viel anfangen konnten. Weiterlesen »

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„Resident Evil 5: Retribution“ – So langsam reicht’s!

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Lange liegt der gelungene erste Teil der Computerspielverfilmung zurück, seitdem wird Milla Jovovich in regelmäßigen Abständen schwer bewaffnet, aber ohne wirkliches Drehbuch losgeschickt, um Zombies abzuknallen. Zum Glück gibt es am Anfang des inzwischen fünften Teils eine kurze Zusammenfassung, den roten Faden hat man ja spätestens beim vergurkten vierten Teil verloren. Was folgt ist ein buntes Chaos, was inzwischen wohl wirklich nur noch Fans der Spielvorlage umhauen kann. Da hilft es auch nicht, einige Darsteller aus dem ersten Teil zurück zu klonen, bei diesem Film ist es wirklich anstrengend, bis zum Ende durchzuhalten. Natürlich zum offenen Ende, das schon die nächste Fortsetzung ankündigt. Weiterlesen »

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„The Cabin in the Woods“ – Teenie-Slasher meets „Cube“

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Schon „Tucker and Dale vs. Evil“ machte einen witzigen Versuch, das inzwischen nicht mehr originelle Genre des Teenie-Slashers von einer anderen Seite anzugehen. Auch dieser von Joss Wheadon produzierte Horrorfilm baut auf einem Szenario nach dem Schema F auf, bastelt aber eine sehr verrückte Geschichte drumherum, die ein wenig an „Cube“ erinnert. Das ist mitunter ganz witzig, nutzt allerdings leider nicht seine Möglichkeiten und gibt viel zu schnell zu viel vom Szenario außerhalb der eigentlichen Slasher-Handlung preis. Dank der netten Grundidee und einiger verrückter Einfälle aber doch einer der interessanteren Horrorfilme in diesem Jahr. Weiterlesen »

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„The Expendables 2“ – Suchen! Finden! Töten!

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Vor zwei Jahren versammelte Sylvester Stallone ein Horde Actionstars der 80er und 90er um sich, um mit „The Expendables“ einen stumpfsinnigen, aber mitunter recht unterhaltsamen Männerfilm auf die Leinwand zu bringen. Jetzt wurde dem Filmtitel entsprechend das Team wieder erweitert und dafür Antiquitäten wie Chuck Norris und Jean-Claude Van Damme ausgegraben. Wer den ersten Teil mochte, bekommt auch hier wieder eine nette, kurzweilige Mischung aus Geballer, Gekloppe und blöden Sprüchen. Alle anderen werden den natürlich nicht gerade besonders anspruchsvollen Film wohl schlauerweise gar nicht erst schauen. Weiterlesen »

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„Total Recall“ – Colin Farrell auf Schwarzeneggers Spuren!

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„Total Recall“ ist weiterhin einer von Arnold Schwarzeneggers coolsten Filmen aus den 80ern, jetzt entschied man sich auch hier für ein Remake. Das hat zwar noch Teile der Grundstory und ein paar Anspielungen auf den Klassiker, aber sonst kann Colin Farrell nicht nur Schwarzenegger nicht das Wasser reichen, er kann angesichts der konfusen Story, die übrigens nicht anteilig auf dem Mars spielt, und dem endlosen, unoriginellen Geballer und Gekloppe auch nicht mehr viel retten. Wer das Original nicht kennt, kann diesem Film vielleicht noch ein wenig abgewinnen, alle anderen sollten sich lieber einen Abend im Heimkino mit der Schwarzenegger-Version gönnen. Weiterlesen »

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„Fast verheiratet“ – Fast nicht zum Aushalten!

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Wenn man wie ich selber eine knappe Woche vor dem Ja-Wort steht, im Hinterkopf hat, dass „Die Hochzeits-Crasher“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“ eigentlich ganz unterhaltsam waren und dass man Jason Segel auch in „How I Met Your Mother“ ganz lustig findet, dann gibt man auch einem Film wie „Fast verheiratet“ eine Chance. Das hätte ich allerdings mal lieber bleiben lassen, denn neben ein paar lustigen Momenten zieht der Film sich ewig in die Länge, ist für eine Komödie nicht komisch und für ein Drama nicht anspruchsvoll genug. Keine Ahnung, welche Zielgruppe hier angesprochen werden sollte, für einen Frauenfilm ist er nicht rührseelig-kitschig genug und für Männer fehlt hier einfach ein wenig Klamauk. Weiterlesen »

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„Merida – Legende der Highlands“ – Pixar in Schottland!

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Schon beim Trailer konnte man sehen, dass „Merida“ mehr im Stil des Disney-Märchens daher kommen und wohl kein neuer Meilenstein von Pixar werden würde. Dies ist dann auch so, allerdings auf gewohnt hohem Animationsniveau und mit genug Witz, um sich vom typischen Kitsch aus dem Hause Disney abzusetzen. Der Film kommt zwar mit einer recht schlichten Geschichte daher, kann aber trotzdem unterhalten und bezaubern. Bei der deutschen Synchro hat man mal wieder einen guten Riecher bewiesen, denn Nora Tschirners Stimme passt einfach perfekt zu der rebellischen und frechen Prinzessin. Weiterlesen »

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„Prometheus – Dunkle Zeichen“ – Bildgewaltiger Blödsinn!

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Wenn Filme zu sehr gehypt werden, ist die Erwartungshaltung natürlich entsprechend groß. Wenn Ridley Scott dahinter steckt und der Film gleichzeitig als Prequel zur kultigen „Alien“-Saga angepriesen wird, erwartet man ein düsteren Science-Fiction-Film mit viel Horror, Spannung und Action. „Prometheus“ hingegen bietet zwar einerseits beeindruckende 3D-Aufnahmen, aber auf der anderen Seite aber eine widersprüchliche, unsinnige Geschichte über die Suche nach göttlichen Schöpferwesen, eine Ladung unsympathischer Charaktere, keine originellen Monster und vor allem keine wirkliche Spannung. Scott versucht mit einer kontroversen Grundthematik zu punkten, verkennt aber, dass diese auch sinnvoll fortgeführt werden sollte und man schon mit etwas mehr Horror um die Ecke kommen muss, um sich bei den „Alien“-Filmen einreihen zu dürfen. Weiterlesen »

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„The Rum Diary“ – Johnny Depp als Journalist in der Karibik

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Der Autor Hunter S. Thompson ist bei uns in erster Linie durch sein Werk „Fear And Loathing In Las Vegas“ bekannt und pflegte auch privat Kontakt mit dem damaligen Hauptdarsteller Johnny Depp, bis der Autor sich 2005 das Leben nahm. Depp setzte sich lange Zeit dafür ein, auch Thompsons Roman „The Rum Diary“ zu verfilmen und übernahm dabei wieder die Rolle eines verrückten Schriftstellers. Der Film ist deutlich ruhiger als „Fear And Loathing“ und doch voller verrückter Charaktere und Wendungen. Depp merkt man an, das ihm die Rolle auch persönlich etwas bedeutete und ihm zudem sehr viel Spaß machte. Allerdings nichts für Fans des Popcornkinos, dieser Film ist schon etwas spezieller. Weiterlesen »

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