„Moneyball: Die Kunst zu gewinnen“ – Baseball-Mathematik

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Gone Girl

Baseball ist eine Sportart, von der man hierzulande wohl kaum überhaupt die Regeln kennt, noch ihr große Begeisterung entgegen bringt. In den USA hat der Plot dieses auf wahren Begebenheiten beruhenden Films vermutlich bei den meisten zu einem Aha-Erlebnis geführt, das wird hier ebenfalls nicht der Fall sein. Da er für einen Sportfilm einfach zu ruhig und distanziert daherkommt, kann „Moneyball“ letzten Endes zwar mit seinen Hauptdarstellern Brad Pitt und Jonah Hill, einem mitunter recht interessanten Blick hinter die Kulissen der Baseball-Liga und einer verblüffenden Verbindung von Sport und Mathematik punkten, unterm Strich werden aber wohl nur wahre Fans des Sports auf ihre Kosten kommen. Weiterlesen »

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„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen. Weiterlesen »

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„J. Edgar“ – Interessantes Biopic über den FBI-Gründer

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Thor

Wenn Clint Eastwood mit Leonardo DiCaprio und Naomi Watts einen Film über eine so interessante Persönlichkeit wie J. Edgar Hoover, den FBI-Gründer und vielleicht über viele Jahrzehnte mächtigsten Mann der USA, dreht, kann da eigentlich nur etwas Gutes bei herauskommen. Das gelingt auch in großen Zügen, Inszenierung, Schauspiel und Ausstattung können eindeutig überzeugen, aber dennoch hat man am Ende des Films das Gefühl, dass einem das, was man über Hoover erfährt, irgendwie nicht reicht. Außerdem fällt es dem Film sichtlich schwer, einen Mann zu charakterisieren, der einerseits ein visionäres Genie, andererseits aber ein korruptes, paranoides Schwein war. Weiterlesen »

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„The Descendants“ – George Clooney auf Oscarkurs

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Bei den Golden Globes hat der Film bereits abgeräumt, für die Oscars wird er als großer Favorit gehandelt. Das hat bei mir natürlich schon eine gewisse Erwartungshaltung an „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ hervorgerufen. Das gefühlvolle Familiendrama konnte auch in jedem Fall punkten, auch die Darsteller haben ihre Sache gut gemacht, doch was dieser Film jetzt allen anderen voraus haben soll, ist mir dann leider doch nicht aufgefallen. Auch George Clooney kann zwar überzeugen, aber ob seine Leistung nun die beste des Kinojahres war, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Weiterlesen »

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„Die Muppets“ – Kein Applaus, Applaus, Applaus!

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Es ist mal wieder erschreckend, was gutes Marketing alles bewirken kann, auf einmal glauben alle, es wäre ja so cool, dass es einen neuen Muppetfilm geben würde, weil ja alle so große Fans früher waren. In Wirklichkeit hat kaum einer die Muppet-Show wirklich gesehen, die meisten kennen Kermit nur aus der Sesamstraße und Miss Piggy, Gonzo oder Fozzie sind ihnen eigentlich unbekannt. Interessanterweise hat es immer wieder Filme mit den Muppets gegeben, die nicht ohne Grund nur auf DVD erschienen sind, denn seit Schöpfer Jim Henson tot ist und Disney die Puppen übernommen hat, durfte anarchischer Humor immer mehr dem für Disney typischen Kitsch und Singsang weichen. Das findet seinen traurigen Höhepunkt in diesem Film, der den originalen Muppets nicht wirklich gerecht wird. Weiterlesen »

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„Drive“ – Der bessere und coolere „Transporter“!

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Obwohl ich dänische Filme mag, waren die Filme von Nicolas Winding Refn nicht gerade die Highlights, auch Hauptdarsteller Ryan Gosling ist mir bisher nur in „The Ides of March“ und „Lars und die Frauen“ aufgefallen, trotzdem hatte ich bei „Drive“ das Gefühl, hier würde sich vielleicht ein kleines Highlight verbergen und das war tatsächlich so. Der Film ist nicht nur großartig inszeniert und gespielt, er hat auch seinen ganz eigenen Stil. Kein „Autofilm“ war jemals so ruhig und doch so cool und spannend, da kann sich „The Transporter“ ganz warm anziehen. Allerdings sind ein paar Gewaltszenen nichts für schwache Nerven! Weiterlesen »

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„New Kids Nitro“ – WARNUNG! Einfach nur schlimm!

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Den Humor der Serie habe ich nur begrenzt unterhaltsam gefunden, daher auch mit „New Kids Turbo“ erst nicht so richtig was anfangen können, doch hatte dieser irgendwie seine ganz eigene überdrehte Art von Humor und immerhin einige Lacher, halt so ein Film, der so schlecht ist, dass man schon wieder lachen kann und der wohl erst beim zweiten Mal funktioniert. Ähnlich kurzweilig habe ich auch „New Kids Nitro“ eingeschätzt, doch das, was ich eben in einem zu recht sehr leeren Kinosaal ertragen musste, war vermutlich einer der schlimmsten Filme, die ich je gesehen habe. Daher eine Warnung auch an Fans des ersten Teils: Das hier geht gar nicht! Ich schäme mich wirklich, für diesen geschmacklosen, peinlichen Schund Zeit und vor allem Geld geopfert zu haben! Weiterlesen »

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„The Ides of March: Tage des Verrats“ – Sehr interessant!

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Während gerade in den USA der Vorwahlkampf für die Präsidentschaft der Republikaner läuft, bringt George Clooney sein eigenes Szenario dazu in die Kinos und in einem sehr realistischen, intelligenten Politdrama, wie hart undrücksichtslos es bei den Vorwahlen hinter den Kulissen abgeht, selbst wenn die Kandidaten beide Demokraten sind. Wer sich für Politik interessiert, sollte diesen Film auf jeden Fall sehen. Weiterlesen »

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„Darkest Hour“ – Und wieder eine 08/15-Alien-Invasion!

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Es ist schon seltsam, dass man in Hollywood immer wieder mal eine Alien-Invasion loslässt, von denen keine so wirklich gelingen will. Während „Attack The Block“ sich selber nicht wirklich ernst nahm, erinnert dieser Film eher an „Skyline„, dessen Szenario auch nicht wirklich fesseln und überzeugen konnte. „Darkest Hour“ verlegt die Handlung mal aus den USA weg nach Moskau und stellt die Aliens als Energiewesen dar, aber den Rest hat man schon mehrfach gesehen: Aliens greifen an, ein paar Leute überleben und suchen einen Treffpunkt und eine Möglichkeit, sich zu wehren. Auch Emile Hirsch und die mitunter recht bedrückende Atmosphäre können hier nichts retten. Weiterlesen »

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„Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten“ – Gute Fortsetzung!

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Über Jahre hat es immer neue Versionen des wohl berühmten Detektivs der Literaturgeschichte gegeben, doch die Neuinterpretationen der letzten Jahre sind wirklich einzigartig gelungen. Neben der TV-Serie „Sherlock“, die die Thematik in die heutige Zeit überträgt, ist jetzt auch zu Guy Ritchies action- und humorreicher Verfilmung „Sherlock Holmes“ der zweite Teil in unsere Kinos gekommen, der kann zwar den ersten nicht überbieten, überzeugt aber wieder mit einer absolut kurzweiligen Mischung aus Humor, Action und Spannung im einzigartigen Schnitt- und Actionstil von Ritchie. Wer den ersten Teil mochte, wird hier auch gut unterhalten aus dem Kino kommen. Weiterlesen »

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„In Time“ – Zeit ist Geld!

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Ich fand den Trailer von „In Time“ ansprechend, also schaute ich mir den Film mal an. Die Idee hinter dem Film ist keine wirklich neue: Der Kapitalismus hat gesiegt und lebt sich nun perfide aus – dafür aber mal in einer interessanten Variante mit der Lebenszeit als Währung. Andrew Niccol, der schon mit „Lord of War“ und „Gattaca“ überzeugte, versucht sich nun an einer Zeit-Raum-Geschichte. Weiterlesen »

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„Anonymus“ – Emmerich entlarvt Shakespeare als Lügner!

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Wenn der Name Roland Emmerich draufsteht, erwartet man eine Action- und Effektorgie, unter der meistens die ganze Erde leiden muss, doch statt eines erneuten Weltuntergangsszenarios ist Emmerichs neuer Film ein Kostümschinken, der zur Zeit William Shakespeares spielt und der weit verbreiteten Verschwörungstheorie folgt, Shakespeare habe seine Werke gar nicht selber geschrieben. Allerdings versucht der Film, zu viele Handlungsstränge zu verknüpfen und entfernt sich oft sehr vom eigentlichen Thema Shakespeare, dass der Film leider oft etwas verworren und langatmig daher kommt. Weiterlesen »

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