„The Birth of a Nation“ – Emotionales Drama über den ersten Sklavenaufstand!

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Nat Turner gilt als einer der ersten Sklaven, der sich mit ein paar Gleichgesinnten ihren Unterdrückern entgegen stellten. Für Regisseur Nate Parker war es so ein Wunschprojekt, Turners Geschichte ins Kino zu bringen, dass er neben Regie, Produktion und Drehbuch auch noch die Hauptrolle übernahm. „The Birth of a Nation“ ist ein bitteres, provokantes, bildgewaltiges Epos, das ungeschönt das Leben der Sklaven drei Jahrzehnte vor dem amerikanischen Bürgerkrieg und ihren Versuch des Widerstands zeigt. Der Film ist brutal, zynisch und bitter, ein emotionaler Rundumschlag. Besonders interessant ist der Einfluss des christlichen Glaubens, der beide Seiten in die Position versetzt, das Richtige zu tun und letztendlich auch dem Prediger Nat Turner als Vorlage für seinen radikalen Sinneswandel dient.

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„Fences“ – Denzel Washingtons 50er-Jahre-Familiendrama

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Basierend auf einem Teilstück eines prämierten Theaterstücks von August Wilson über das Leben von Afroamerikanern im 20. Jahrhundert hat Denzel Washington nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur einen gelungenen Film gemacht, dem man seine Theaterherkunft deutlich anmerkt. So spielt „Fences“ fast ausschließlich im selben Hinterhof und lebt in erster Linie von seinen Dialogen. Der Film verdeutlicht nicht nur die Schwierigkeiten, mit denen Farbige in den 50ern zu kämpfen hatten, sondern erzählt auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, die dank zahlreicher Wendungen immer wieder aus der Bahn geworfen wird. Trotz zahlreicher Nominierungen gab es hier am Ende nur einen Oscar für Nebendarstellerin Viola Davies.

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Wird der neue „Matrix“-Film ein Prequel über Morpheus?

Mittlerweile ist bekannt geworden, dass das „Matrix“-Franchise einen neuen Film spendiert bekommen wird: Autor Zak Penn hat dabei deutlich gemacht, dass es kein Remake und wohl auch keine direkte Fortsetzung zur Trilogie werden soll, sondern ein völlig neuer Film im Matrix-Universum. Michael B. Jordan könnte Gerüchten nach die Hauptrolle übernehmen und den jungen Morpheus spielen. Mal sehen, ob da was Interessantes bei rumkommt. Generell sind die Filme zwar halbwegs gut gealtert, haben von ihrer revolutionären Kraft nach fast 20 Jahren aber auch einiges einbüßen müssen, hat man sich an vielen der damals neuartigen Elementen mittlerweile sattgesehen.

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„Moonlight“ – Oscarprämiertes Drama über einen homosexuellen Farbigen

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Eigentlich besteht „Moonlight“ aus drei Kurzfilmen, die jeweils einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines jungen Afroamerikaners zeigen, der sich neben seinem kriminellen Umfeld auch mit dem Erwachsenwerden und seiner Homosexualität auseinander setzen muss. Da die drei Wendepunkte jedoch so gut miteinander verknüpft sind, funktioniert der Film als Ganzes ebenso perfekt. Neben einer tollen Bildsprache und der tiefgehenden Handlung profitiert der Film maßgeblich von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes, die den Jungen in drei verschiedenen Altersstufen nicht nur an sich großartig, sondern auch so ähnlich spielen, dass man glauben könnte, es wäre wirklich immer der gleiche Junge. Aber auch Janelle Monáe, Naomie Harris und Mahershala Ali spielen ihre Nebenrollen super, Letzer wurde dafür sogar mit dem Oscar ausgezeichnet, „Moonlight“ selber holte neben dem Oscar als bester Film 2017 auch noch einen für das beste adaptierte Drehbuch.

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„You Are Wanted“ – Serienthriller nur für Fans von Matthias Schweighöfer!

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Das ist sie also, die erste deutsche Amazon-Serie. Ein Hackerthriller, bei dem Deutschlands beliebtester Schauspielbubi Matthias Schweighöfer nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch noch bei Regie, Produktion und Musik die Finger mit im Spiel hat. Das Ergebnis versucht den Stil amerikanischer Vorlagen zu kopieren, doch neben ein paar gelungenen Aufnahmen will hier eigentlich gar nichts funktionieren. Die Handlung trieft nur so von Klischees und erfindet das Wort Logiklücke noch mal völlig neu. Schweighöfer spielt in der ernsten Rolle besser als gedacht, passt aber irgendwie trotzdem nicht, die Nebendarsteller Alexandra Maria Lara, Karoline Herfurth und Tom Beck können nicht gegen das schlechte Script anspielen, versuchen es aber auch nicht wirklich. Sunnyboy Matze und die Amazon-Werbetrommel werden allerdings wieder genug Fans finden, denen Effekthascherei und künstliche Spannung reicht, um über die zahlreichen Schwächen von „You Are Wanted“ hinwegzusehen.

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„Kong: Skull Island“ – Achtung, Godzilla, jetzt kommt King Kong!

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Mit „Godzilla“ begann Hollywood 2014 ein Filmuniversum der kultigen japanischen Monster aufzubauen, „Kong: Skull Island“ führt jetzt den nächsten großen Gegner des Monsters ein und ist zugleich eine neue Variante der „King Kong“-Geschichte, allerdings wie der Titel schon sagt nur auf Skull Island. Kong ist dieses Mal nicht nur eine ganze Spur größer, er darf sich auch fröhlich inmitten von Bomben und Monstern austoben. Dass Regisseur Jordan Vogt-Roberts auch noch einen wirklich beeindruckenden Cast um Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly und John Goodman ist dabei nebensächlich, die sind hier eindeutig nur Nebendarsteller. Ein Vergleich mit Peter Jacksons „King Kong“ ist allerdings schwer, da dieser Film nicht mehr sein will als unterhaltsamer Monster-Clash! Das allerdings funktioniert super und macht jetzt schon Lust auf „Kong Vs. Godzilla“!

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„Logan – The Wolverine“ – Hugh Jackman lässt ein letztes Mal das Tier raus!

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Seit Hugh Jackman 2000 im ersten „X-Men“-Film in die Rolle von Wolverine schlüpfte, war er die perfekte Besetzung. Seither war er mindestens mit Cameo-Auftritten in allen alten und neuen „X-Men“-Filmen um die Mutanten dabei und absolvierte mit einem missratenen „X-Men Origins: Wolverine“ und einem soliden „Wolverine: Weg des Kriegers“ bereits zwei Solofilme ab. Für „Logan – The Wolverine“ schlüpft er jetzt ein letztes Mal in diese Rolle und liefert ein wirklich brutales, düsteres Finale ab. Auch Patrick Stewart ist ein letztes Mal an „Professor X“ dabei, vermutlich ebenfalls mit seiner ausdrucksstärksten Leistung in dieser Rolle.

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„Boston“ – Mark Wahlberg jagt Marathon-Attentäter

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Das brutale Attentat im April 2013 beim Bostoner Marathon hat damals überall für Entsetzen gesorgt, auch die Verfolgung der Täter war spektakulär. Jetzt hat sich „Deepwater Horizon“-Regisseur Peter Berg der Thematik angenommen und schickt ein Starensemble um Mark Wahlberg, Kevin Bacon, John Goodman, J.K. Simmons und Michelle Monaghan in die Hölle rund um das Attentat und hinter den Attentätern her. Der Film ist bewegend und äußerst spannend inszeniert, auch die Ermittlungsmethoden sind sehenswert. Ein gelungener Film, der wieder mal verdeutlicht, wie schwer es ist, ein Attentat zu verhindern.

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