„Manchester By The Sea“ – Casey Affleck spielt super

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Es gibt Filme, deren Handlung einen tatsächlich berührt und zum Nachdenken anregt, „Manchester By The Sea“ gehört dazu. Das traurige Drama profitiert aber auch sehr von einem wirklich großartig spielenden Casey Affleck. Der Bruder von Ben Affleck wurde daher nicht umsonst bereits mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. Das Szenario um einen von Schicksalsschlägen geprägten Einzelgänger, der sich nach dem Tod seines Bruders um dessen Sohn kümmern soll, ist sehenswert und schafft es immer wieder, einem emotional in die Magenkuhle zu schlagen, ohne dabei die Hoffnung auf eine positive Entwicklung verschwinden zu lassen. Weiterlesen »

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„John Wick: Kapitel 2“ – Keanu Reeves killt wieder!

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johnwick2Zu einem Zeitpunkt, als man Keanu Reeves gar nicht mehr auf dem Zettel hatte und glaubte, man hätte schon jede „Ein-Mann-Armee“ gesehen, kam „John Wick“ und katapultierte nicht nur Reeves wieder ins Rampenlicht, sondern lieferte eine so großartig inszenierte Killershow ab, wie es sie zuvor noch nicht gab. Das bietet auch die Fortsetzung, Wick definiert den Bodycount neu und mordet sich absolut sehenswert durch die gegnerischen Horden, hervorragend choreografiert und optisch stilvoll in Szene gesetzt. Das macht allerdings nicht mehr so viel Spaß wie im ersten Teil, denn irgendwie fehlt hier die Selbstironie und das amüsante Augenzwinkern, das den ersten Teil so besonders gemacht hatte. Weiterlesen »

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„The LEGO Batman Movie“ – Anstrengend!

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legobatmanErstaunlicherweise konnte „The Lego Movie“ trotz überdrehter Machart und völlig überzogener Handlung, wenn es denn eine gab, überzeugen, vor allem wegen der zahlreichen Anspielungen auf die Filmwelt und auf die vielen kleinen Details, die die Macher eingebaut hatten. Doch irgendwie will das bei „The LEGO Batman Movie“ nicht so funktionieren, vielleicht weil DC nie meine Welt war und die Handlung so doch zu eingeschränkt daher kommt, zudem nervt der Batman-Charakter dermaßen, dass man über die volle Lauflänge des Films doch irgendwann das Interesse verliert. Natürlich gibt es auch hier viele lustige Einfälle und wirklich bis ins letzte Legoteil aufwendig gebaute Szenarien, aber trotzdem bleibt der Film weit hinter seinem Vorgänger zurück. Weiterlesen »

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Oscars 2017 – Die Gewinner

Im Gegensatz zu den Golden Globes konnte „La La Land“ bei den Academy Awards nicht mal die Hälfte der Nominierungen in Auszeichnungen umwandeln, Hauptdarstellerin Emma Stone und Regisseur Damien Chazelle waren aber auch hier unter den Gewinnern. Und auch, wenn fälschlicher- und peinlicherweise zuerst das Musical auch als bester Film ausgerufen wurde, kam die Korrektur kurz danach und die Auszeichnung ging an „Moonlight“. Doch auch „Moonlight“, „Arrival“, „Hacksaw Ridge“ und „Manchester By The Sea“ konnten nur wenige ihrer Nominierungen auch in Form einer Trophäe mitnehmen. Casey Affleck wurde für Letztgenannten auch hier als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Hier alle Nominierten und Gewinner in der Übersicht: Weiterlesen »

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„Assassin’s Creed“ – Vermurkste Videospielaction!

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assassinscreedGefühlt spielte Michael Fassbender in den letzten Jahren in jedem zweiten Film mit und glänzte auch noch jedes Mal mit seinen Leistungen, doch bei diesem Rohrkrepierer kann nicht mal mehr Fassbender gegen das miese Drehbuch anspielen. Vielleicht erschließt sich die wirre Handlung über den Kampf von Tempelrittern und einer Bruderschaft von Assassinen über mehrere Jahrtausende manchen Fans der Videospielvorlage, neue Fans wird sich der Film nicht machen. Neben Fassbender verheizt der Film zudem gleich noch Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson und Charlotte Rampling, die allesamt wohl mit die schlechtesten Darstellungen ihres Lebens abliefern. Weiterlesen »

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„Hacksaw Ridge“ – Mel Gibsons Weltkriegsdrama!

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hacksawridgeMel Gibsons letzte Regiearbeiten „Apocalypto“ und „Die Passion Christi“ waren nicht nur wegen ihrer Gewaltdarstellungen umstritten, entsprechend hart sind auch viele Szenen in Mel Gibsons neuer Regiearbeit über die wahre Geschichte des Soldaten Desmond T. Doss, der im Zweiten Weltkrieg aufgrund seiner Überzeugung in den Krieg gegen die Japaner zog, ohne eine Waffe in die Hand zu nehmen. Trotz viel Pathos ist der Film optisch wirklich beeindruckend in Szene gesetzt, auch die Darstellerriege, die neben Hauptdarsteller Andrew Garfield auch noch Vince Vaughn, Teresa Palmer, Sam Worthington und Hugo Weaving zu bieten hat. Weiterlesen »

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„Hidden Figures“ – Die Frauen hinter der NASA!

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hiddenfiguresAls die Amerikaner in den 60ern die ersten Erfolge in der Raumfahrt feierten, verdankten sie diese auch dem Einsatz von drei schwarzen Frauen, die aufgrund der Rassentrennung extreme Hürden nehmen mussten, um ihren Fähigkeiten entsprechend gewürdigt zu werden. „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ bringt diese wahre Geschichte gefühlvoll und spannend auf die Leinwand, neben den großartigen Hauptdarstellerinnen Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe sind zudem Kevin Costner, Kirsten Dunst und „Big Bang Theory“-Star Jim Parsons zu sehen. Weiterlesen »

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„Live By Night“ – Ben Afflecks Mafia-Drama!

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livebynightMit „Argo“ zeigte Ben Affleck, dass in ihm ein wirklich guter Regisseur steckt, was auch schon seine früheren Regiewerke „The Town“ und vor allem „Gone Baby Gone“ vermuten ließen. Mit „Live By Night“ verfilmt Affleck jetzt nach „Gone Baby Gone“ einen weiteren Roman von Dennis Lehane und macht daraus einen rasanten, spannenden und abwechslungsreichen Gangsterfilm, der durchaus seinen Unterhaltungswert hat. Mit Zoe Saldana, Elle Fanning, Sienna Miller, Brendan Gleeson, Scott Eastwood und Chris Cooper kann er zudem einen wirklich tollen Cast vorweisen. Weiterlesen »

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„Jackie“ – Natalie Portman als Kennedys Witwe

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jackieJackie Kennedy hat im Weißen Haus Spuren hinterlassen wie kaum eine andere First Lady. Doch nach dem Attentat auf John F. Kennedy 1963 muss sie nicht nur die Trauer verarbeiten, sondern will auch noch dafür sorgen, dass das Vermächtnis Ihres Mannes gerettet wird. „Jackie“ baut auf einem Interview mit der Witwe eine Woche nach dem Attentat auf und zeigt, wie erschüttert und gleichzeitig wie stark sie wirklich war. Natalie Portman liefert eine ihre besten Rollen ab, zudem kann der Film optisch beeindrucken und setzt so ein weiteres Statement für den Stil der Präsidentengattin und ihre Hingabe zu Kunst und Kultur. Weiterlesen »

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„Rings“ – Wiederbelebung des Killervideo-Franchise

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Das US-Remake des japanischen „The Ring“-Franchise sorgte vor zehn Jahren für einen richtigen Boom an japanischen Horrorfilmen und deren Remakes. Doch irgendwann war das Genre ausgereizt und die Gruselwesen verschwanden aus den Kinos. Aber erwartungsgemäß sind Filme, die mal Erfolg hatten, nie sicher und so kommt mit „Rings“ jetzt ein dritter US-Film ins Kino, der versucht, die Handlung über das Killervideo und das killende schwarzhaarige Mädchen auf eine neue Ebene zu bringen. Das ist zwar nett, aber irgendwie trotzdem nicht wirklich originell. Da helfen auch die Nebenrollen von Johnny Galecki und Vincent D’Onofrio nicht weiter. Weiterlesen »

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Kurz kritisiert 16: Von Rennwagen, Rockstars und Revolvern!

kurz-kritisiert-16

Und hier kommt die erste Reihe von Kurzrezensionen im neuen Jahr, neben einigen Direct-to-DVD-Projekten habe ich tatsächlich mal die letzten Filme der „Fast and Furious“-Reihe nachgeholt. Insgesamt widme ich mich dieses mal den Filmen „Toni Erdmann“, „Ordinary World“, „Das Duell“, „Free State of Jones“, „Fast and Furious 5“, „Fast and Furious 6“, „Fast and Furious 7“, „Wer aufgibt ist tot“, „Sausage Party“ und „Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult“. Weiterlesen »

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„Underworld 5: Blood Wars“ – Weiterhin sinnlos!

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underworld5Wer wie bei „Resident Evil“ auch darauf hofft, dass hier ein völlig sinnfrei fortgesetztes Franchise endlich endet, dem sei gleich gesagt, dass das Ende einen weiteren sechsten Teil ankündigt. Dabei war der erste Teil aus einer Zeit, als Vampire und Werwölfe noch echte Monster waren, damals noch ganz nett, auch den zweiten Teil konnte man noch mitnehmen. Dann war eigentlich Schluss, aber mit einem Prequel wurde etwas Vorgeschichte in Spielfilmlänge nachgeschoben und dann mit einem völlig überflüssigen vierten Teil das Franchise wiederbelebt. So geht hier das Kämpfen und Geballer munter weiter, ohne die Handlung wirklichen weiterzubringen. Es ist schon eher ein Rückschritt, um weitere Teile zu rechtfertigen. Weiterlesen »

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