„Ted 2“ – Doch noch einigermaßen lustig!

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Der Humor von Seth MacFarlane ist gewöhnungsbedürftig, ich liebe „Family Guy„, fand „Ted“ einfach brüllend komisch, konnte aber über „A Million Ways To Die In The West“ nicht wirklich lachen. Nach den ersten Trailern von „Ted 2“ hatte ich das auch von dieser Fortsetzung erwartet, doch die kann noch gut unterhalten, auch wenn sie deutlich hinter dem ersten Teil zurückbleibt. Auch hier sollte man natürlich kein Niveau oder intelligente Gags erwarten, aber den Fehler macht wohl auch keiner.

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„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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„A World Beyond“ – Ambitioniert und doch vergeigt!

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Manche Filme haben alles, eine interessante Grundidee, gute Schauspieler, aufwendige Effekte, eine ambitionierte Botschaft – und am Ende kommt wie bei „A World Beyond“ nur Kuddelmuddel bei raus. Die ganze Zeit wird man auf etwas heiß gemacht und erwartet einen ganz bestimmten Film und plötzlich ist es vorbei und nichts der ganzen Verheißungen ist eingetreten. Viel Potential und am Ende irgendwie gar nichts, schade. Ach ja, falls einige die kurzfristige Änderung des deutschen Titels nicht mitbekommen haben, es geht hier um „Tomorrowland“.

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„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität.

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„San Andreas“ – Katastrophenfilm mit Dwayne Johnson

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Filme, in denen sich die Menschen vor enormer Zerstörung durch die Natur oder Außerirdische retten müssen, sind eigentlich das Gebiet von Roland Emmerich, dieses Mal schickt Regisseur Brad Peyton Ex-Wrestler Dwayne Johnson los, um im für die Amerikaner vielleicht gruseligsten Naturkatastrophen-Szenario seine Familie zu retten: Dem Verschieben der Kontinentalplatten unter dem San Andreas Graben und den daraus resultierenden Erdbeben. Das ist optisch gelungen und insgesamt ganz ordentlich anzuschauen, ein Meisterwerk hat hier sicher keiner erwartet, daher kann man sich ganz entspannt zurücklehnen und die Katastrofe genießen. Oder man lässt es einfach, auch kein Verlust.

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„Tusk“ – Absurder Horror von Kevin Smith!

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Ich bin sehr zweigeteilt, wenn es um Kevin Smith geht. Ich liebe „Dogma“ oder auch „Mallrats“, aber die meisten anderen Filme von ihm sind mir zu zotenlastig. Zudem steht es ihm meiner Meinung nach nicht zu, so arrogant über andere Filmemacher zu urteilen, wenn er doch selber nicht viel Großartiges zustande gebracht hat. Trotzdem habe ich mir auch „Tusk“ angesehen und eigentlich zuerst einen Vampirfilm erwartet, doch dieser Film ist einfach nur absurd anders und das nicht im positiven Sinne. Wer ihn unbelastet schauen will, sollte nicht weiterlesen und sich ohne Vorkenntnisse an den Film herantrauen. Ich würde allerdings nur Freunden des ganz absurden Kinos dazu raten.

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„Project Almanac“ – Teenie-Zeitreise-Thriller-Logik-Desaster!

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Irgendwie ist das Thema „Zeitreise“ seit „Zurück in die Zukunft“ ein Thema in Filmen, das mich immer wieder anzieht und doch wird es in nahezu jedem Film wegen inkonsequentem Umgang mit der Zeitreisenlogik und dümmlichen Storylines versaut. So auch in diesem Fall! „Project Almanac“ macht nicht nur überhaupt keinen Sinn, die Zeitreise-Logik wird ständig wieder umgeworfen und alles ist noch mit so dümmlichen Teenie-Problemen gekreuzt, sodass sich der Film irgendwo im Bereich von „A Sound of Thunder“ wiederfindet. Hoffentlich finde ich beim nächsten vermurksten Film dieser Art die Kraft, mich von dem Thema nicht wieder locken zu lassen.

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„Ex Machina“ – Intelligenter Technik-Thriller!

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Künstliche Intelligenz und menschliche Roboter sind immer wieder Thema in Filmen, „Ex Machina“ hat seine ganz eigene Art, sich den Fragen, wie weit Technik gehen sollte und wie beeinflussbar der Mensch ist, zu stellen. Trotz seiner sehr ruhigen Erzählweise ist der Film sehr spannend, hält einen auch gedanklich immer auf Trab und kann immer wieder überraschen. Das Setting, die Optik, die Schauspieler und die Handlung – alles ist stimmig und zieht einen voll in seinen Bann. Endlich mal wieder ein Film, der auch nach dem Abspann im Kopf noch ein wenig weiter wirkt.

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