„Focus“ – Will Smith in unterhaltsamer Gaunerkomödie!

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Mit „After Earth“ hat Will Smith vermutlich einen absoluten Tiefpunkt erreicht, es konnte also nur noch besser werden. „Focus“ kommt daher auch gerade recht – unterhaltsam, überraschend und rundum nett, ein schöner Gaunerfilm für Zwischendurch, der einen immer etwas im Unklaren lässt, wer da eigentlich gerade wen austrickst. Neben Will Smith kann vor allem Margot Robbie punkten, aber auch TV-Urgestein „Major Dad“ Gerald McRaney ist in seiner Nebenrolle sehr unterhaltsam. Kein Überflieger, aber trotzdem ein netter Zeitvertreib und eine erste Rehabilitation für Will Smith.

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„Run All Night“ – Liam Neeson auf neuem Killertrip!

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Egal, ob die „Taken„-Reihe, „Non-Stop“ oder „The Grey“ – Liam Neeson ist in den letzten Jahren fast ausschließlich als tötende Ein-Mann-Armee unterwegs. „Run All Night“ ist da keine Ausnahme, wieder ist er mit unglaublichen Killerfähigkeiten ausgestattet, um seine Familie zu retten. Dass „Run All Night“ trotzdem in Ordnung ist, liegt in erster Linie am Zusammenspiel mit Ed Harris, Joel Kinnaman und Vincent D’Onofrio. Der Film ist so etwas spannender und facettenreicher als ein neuer müder „Taken“-Aufguss. Würde man Liam Neeson nicht gerne mal wieder in anderer Form sehen, wäre „Run All Night“ aber dennoch ein solider, unterhaltsamer Actionthriller.

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„Big Eyes“ – Gelungenes Künstler-Biopic von Tim Burton!

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Man würde hier nicht unbedingt Tim Burton als Regisseur vermuten, doch der liefert hier endlich mal wieder ein Glanzstück ab. Dass er mit Christoph Waltz und Amy Adams zwei absolut ambitionierte Schauspieler für die Hauptrollen gewinnen konnte, wertet den Film noch mehr auf. Aber auch die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte ist einfach grandios, so verrückt und absurd, wie sie eben nur das Leben schreiben kann. Ein toller Film, der auch wieder viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und an den meisten vermutlich spurlos vorüber gegangen ist.

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„Black Sea“ – Spannender U-Boot-Thriller!

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In letzter Zeit sind es eher die unscheinbaren Filme, über die man nur aus Versehen stolpert, die einen dann tatsächlich mal wieder begeistern können. „Black Sea“ hatte ich nie so richtig auf der Rechnung und daher jetzt erst sehr spät gesehen, aber er hat mich wirklich mitgerissen. Spannend, düster und toll gespielt, sicher noch nicht ganz auf dem Niveau von „Das Boot“, aber auf jeden Fall einer der besten U-Boot-Filme, die ich kenne, und dabei kein Kriegsfilm. Nicht zuletzt dank des hervorragenden Schauspiels von Jude Law, der dem klaustrophobischen Thriller seine ganz spezielle Note verpasst.

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„Poltergeist“ – Wieder ein überflüssiges Remake!

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„Poltergeist“ ist ein Klassiker im Horrorgenre, eine Neuauflage war sicher nur eine Frage der Zeit, warum man aber auch hier fast 1:1 den Film nachgedreht und nur die Gruselszenen unverhältnismäßig aufgemotzt und übertrieben hat, will sich mir einfach nicht erschließen. Warum hat man nicht die Grundhandlung übernommen, aber was Eigenes daraus gemacht? Da kann nicht mal Sam Rockwell etwas retten, ganz im Gegenteil, der wirkt so unmotiviert, dass sein Charakter zu einer nervigen Witzfigur verkommt. Also bloß die Finger von lassen und lieber noch mal die originale Fassung schauen.

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„Terminator: Genisys“ – Misslungene Wiederbelebung!

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Mit den ersten beiden Filmen der „Terminator“-Reihe wurde Filmgeschichte geschrieben, doch schon der dritte Teil funktionierte nicht mehr wirklich. Auch die neuen Ansätze mit „Terminator: Die Erlösung“ und der TV-Serie „The Sarah Connor Chronicles“ reichten bei Weitem nicht an die Vorgänger heran. Doch trotzdem lässt man ein solches Franchise nicht ruhen, sondern schlachtet es weiter aus, auch wenn „Terminator: Genisys“ sich in gewisser Weise noch hinter Teil 4 und 5 ansiedeln muss, will dessen wirre Handlung so gar nicht überzeugen. Hätte nicht Arnold Schwarzenegger ein paar gute Szenen und die Grundhandlung ein paar nette Ansätze, könnte man sich den Film gar nicht mehr schön reden.

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„Ted 2“ – Doch noch einigermaßen lustig!

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Der Humor von Seth MacFarlane ist gewöhnungsbedürftig, ich liebe „Family Guy„, fand „Ted“ einfach brüllend komisch, konnte aber über „A Million Ways To Die In The West“ nicht wirklich lachen. Nach den ersten Trailern von „Ted 2“ hatte ich das auch von dieser Fortsetzung erwartet, doch die kann noch gut unterhalten, auch wenn sie deutlich hinter dem ersten Teil zurückbleibt. Auch hier sollte man natürlich kein Niveau oder intelligente Gags erwarten, aber den Fehler macht wohl auch keiner.

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„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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