„Poltergeist“ – Wieder ein überflüssiges Remake!

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„Poltergeist“ ist ein Klassiker im Horrorgenre, eine Neuauflage war sicher nur eine Frage der Zeit, warum man aber auch hier fast 1:1 den Film nachgedreht und nur die Gruselszenen unverhältnismäßig aufgemotzt und übertrieben hat, will sich mir einfach nicht erschließen. Warum hat man nicht die Grundhandlung übernommen, aber was Eigenes daraus gemacht? Da kann nicht mal Sam Rockwell etwas retten, ganz im Gegenteil, der wirkt so unmotiviert, dass sein Charakter zu einer nervigen Witzfigur verkommt. Also bloß die Finger von lassen und lieber noch mal die originale Fassung schauen.

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„Terminator: Genisys“ – Misslungene Wiederbelebung!

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Mit den ersten beiden Filmen der „Terminator“-Reihe wurde Filmgeschichte geschrieben, doch schon der dritte Teil funktionierte nicht mehr wirklich. Auch die neuen Ansätze mit „Terminator: Die Erlösung“ und der TV-Serie „The Sarah Connor Chronicles“ reichten bei Weitem nicht an die Vorgänger heran. Doch trotzdem lässt man ein solches Franchise nicht ruhen, sondern schlachtet es weiter aus, auch wenn „Terminator: Genisys“ sich in gewisser Weise noch hinter Teil 4 und 5 ansiedeln muss, will dessen wirre Handlung so gar nicht überzeugen. Hätte nicht Arnold Schwarzenegger ein paar gute Szenen und die Grundhandlung ein paar nette Ansätze, könnte man sich den Film gar nicht mehr schön reden.

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„Ted 2“ – Doch noch einigermaßen lustig!

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Der Humor von Seth MacFarlane ist gewöhnungsbedürftig, ich liebe „Family Guy„, fand „Ted“ einfach brüllend komisch, konnte aber über „A Million Ways To Die In The West“ nicht wirklich lachen. Nach den ersten Trailern von „Ted 2“ hatte ich das auch von dieser Fortsetzung erwartet, doch die kann noch gut unterhalten, auch wenn sie deutlich hinter dem ersten Teil zurückbleibt. Auch hier sollte man natürlich kein Niveau oder intelligente Gags erwarten, aber den Fehler macht wohl auch keiner.

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„Still Alice“ – Julianne Moore spielt großartig!

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Ein Film wie „Still Alice“ wäre vielleicht überhaupt nicht aufgefallen, wenn Julianne Moore für ihre Hauptrolle nicht den Oscar bekommen hätte. Dabei ist der Film wirklich sehenswert, unabhängig von Moores grandioser schauspielerischer Leistung. Selten wurde eine Thema wie Alzheimer so gezeigt wie hier – traurig und doch überraschend und gefühlvoll. Moore dabei zuzusehen, wie sie sich von einer gefeierten Wissenschaftlerin zu einer hilflosen Person mit rudimentärem Erinnerungsvermögen entwickelt, ist bitter, aber wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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„A World Beyond“ – Ambitioniert und doch vergeigt!

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Manche Filme haben alles, eine interessante Grundidee, gute Schauspieler, aufwendige Effekte, eine ambitionierte Botschaft – und am Ende kommt wie bei „A World Beyond“ nur Kuddelmuddel bei raus. Die ganze Zeit wird man auf etwas heiß gemacht und erwartet einen ganz bestimmten Film und plötzlich ist es vorbei und nichts der ganzen Verheißungen ist eingetreten. Viel Potential und am Ende irgendwie gar nichts, schade. Ach ja, falls einige die kurzfristige Änderung des deutschen Titels nicht mitbekommen haben, es geht hier um „Tomorrowland“.

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„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität.

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„San Andreas“ – Katastrophenfilm mit Dwayne Johnson

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Filme, in denen sich die Menschen vor enormer Zerstörung durch die Natur oder Außerirdische retten müssen, sind eigentlich das Gebiet von Roland Emmerich, dieses Mal schickt Regisseur Brad Peyton Ex-Wrestler Dwayne Johnson los, um im für die Amerikaner vielleicht gruseligsten Naturkatastrophen-Szenario seine Familie zu retten: Dem Verschieben der Kontinentalplatten unter dem San Andreas Graben und den daraus resultierenden Erdbeben. Das ist optisch gelungen und insgesamt ganz ordentlich anzuschauen, ein Meisterwerk hat hier sicher keiner erwartet, daher kann man sich ganz entspannt zurücklehnen und die Katastrofe genießen. Oder man lässt es einfach, auch kein Verlust.

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„Tusk“ – Absurder Horror von Kevin Smith!

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Ich bin sehr zweigeteilt, wenn es um Kevin Smith geht. Ich liebe „Dogma“ oder auch „Mallrats“, aber die meisten anderen Filme von ihm sind mir zu zotenlastig. Zudem steht es ihm meiner Meinung nach nicht zu, so arrogant über andere Filmemacher zu urteilen, wenn er doch selber nicht viel Großartiges zustande gebracht hat. Trotzdem habe ich mir auch „Tusk“ angesehen und eigentlich zuerst einen Vampirfilm erwartet, doch dieser Film ist einfach nur absurd anders und das nicht im positiven Sinne. Wer ihn unbelastet schauen will, sollte nicht weiterlesen und sich ohne Vorkenntnisse an den Film herantrauen. Ich würde allerdings nur Freunden des ganz absurden Kinos dazu raten.

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