„Grand Budapest Hotel“ – Wes Andersons neue Absurdität!

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Wenn Wes Anderson einen Film dreht, wird dieser nicht der Norm entsprechen, aber auch keinem typischen Schema folgen. Auch „Grand Budapest Hotel“ strotzt nur so vor skurrilen Einfällen, verrückten Charakteren und verblüffenden Handlungssträngen, alles kombiniert mit einzigartigen Kameraeinstellungen und anderen optischen Tricks, garniert mit einem wirklich einzigartigen Cast, der mit Stars wie Ralph Fiennes, Saoirse Ronan, Edward Norton, Bill Murray, Willem Dafoe, Adrien Brody, Jason Schwartzman, Tilda Swinton, Owen Wilson und Jeff Goldblum wirklich seinesgleichen sucht.

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„Transcendence“ – Johnny Depp wird digital!

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Der Einfluss der digitalen Welt wird immer größer, alle sind abhängig von Smartphones und dem Internet und alles wird immer mehr vernetzt. Auf dieser Entwicklung baut „Transcendence“ auf und zeigt ein Szenario, das zwar nicht unbedingt auf Logik und Realismus aufbaut, aber trotzdem angesichts unserer digitalen Welt einen interessanten Ansatz darstellt. Regisseur Wally Pfister war bisher eher als Kameramann u.a. für die letzten Filme von Christopher Nolan tätig, für seine Regiearbeit konnte er mit Johnny Depp, Morgan Freeman, Paul Bettany, Kate Mara, Cillian Murphy und Rebecca Hall eine beachtliche Starriege verpflichten. Wer nicht zu sehr hinterfragt, wird hier optisch und inhaltlich gut unterhalten.

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„The Legend of Hercules“ – Nicht gerade ein Überflieger!

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Und wieder ein Film auf Basis griechischer Mythologie, wieder im Stil von „300“ und „Spartacus“, den man schauen kann, ohne ihn in Erinnerung zu behalten, aber immerhin nicht komplett unterirdisch. Komisch ist allerdings, dass die Handlung wenig mit der wirklichen Legende von Zeus‘ menschlichem Sohn zu tun hat, warum man dann gerade diesen Titel gewählt hat, muss ich wohl nicht verstehen. Vielleicht plant man ja noch Fortsetzungen mit den bekannten Heldentaten des Hercules/Herakles, aber das muss nach dieser überflüssigen Vorlage absolut nicht sein. Da hilft auch der durch „Spartacus“ in der Materie erprobte Liam McIntyre in einer Nebenrolle nicht.

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„Urlaubsreif“ – Sandler und Barrymore wieder vereint!

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Die meisten Filme von Adam Sandler sind einfach nur mies, doch ab und zu ist mal eine gelungene Komödie dabei, ganz vorne „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „50 erste Dates“, beide mit Drew Barrymore. Die spielt auch hier wieder mit und schon versinkt der Film nicht in den typischen platten und peinlichen Gags, sondern bietet hier und da einige wirklich gute Gags, viel gut gesetzte Situationskomik und hier und da sogar ein wenig fürs Herz. Ein schöner Familienfilm, der einen hoffen lässt, dass Sandler bald wieder mit Barrymore drehen wird, dann kann man immerhin ein paar Filme von ihm ohne Gehirntrauma überstehen.

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„Edge of Tomorrow“ – Cruise-Murmeltier-Alien-Invasion!

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Mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wurde eine Idee geboren, die immer wieder kopiert wurde. Eine ganz neue Herangehensweise bietet jetzt „Edge of Tomorrow“: Tom Cruise erlebt als Soldat immer wieder den Tag einer Alien-Invasion und nutzt die Option, dass sich nach seinem Tod der Tag immer wiederholt, um einen Weg zu finden, das tragische Schicksal der Menschheit noch abzuwenden. Das ist spannend, actionreich, ansprechend inszeniert, bietet hier und da einiges an Situationskomik und kann auf voller Länge unterhalten, auch wenn die Logik hier und da etwas zu wünschen übrig lässt.

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„Blau ist eine warme Farbe“ – Voyeuristische Einblicke in Adèle

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Der im französischen Original „La vie d’Adèle“ betitelte ‚Skandalfilm‘ und Cannes-Gewinner über die lesbische Beziehung zwischen Adèle und Emma stellt eine Montage vieler einzelner Momentaufnahmen aus dem Leben der Protagonistin dar. Geradezu voyeuristisch sieht der Zuschauer der Titelfigur beim Tanzen, durch die Gegend gehen, Sex haben oder irgendwo rumstehen zu – dabei klebt die Kamera meist effektiv sehr dicht am Körper von Adèle. Auch die berüchtigten Sexszenen sind weitgehend gelungen (das Marketing darüber auch) und der 3 Stunden lange Film kann mit einer langsamen, fragmenthaften Erzählung viele Emotionen und Spannung erzeugen.

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„Saving Mr. Banks“ – Hanks, Thompson und Mary Poppins!

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Bis heute ist Walt Disneys „Mary Poppins“ ein Klassiker der Kinderfilme, allerdings weiß sicher kaum einer, welche Anstrengungen Walt Disney unternehmen musste, um die Filmrechte von der Autorin Pamela Travers zu bekommen. „Saving Mr. Banks“ widmet sich der Thematik und setzt die hürdenreiche Entstehung des Drehbuchs von „Mary Poppins“ mit Tom Hanks als Disney und Emma Thompson als Travers humorvoll, intelligent und rührend in Szene. Ein Film über ein Stück Filmgeschichte, der ans Herz geht und darauf Lust macht, mal wieder in „Mary Poppins“ reinzuschauen, wobei man den Film jetzt sicher mit ganz anderen Augen sehen würde.

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