„Jersey Boys“ – Eastwood verfilmt „Four Seasons“-Musical

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Die Band „The Four Seasons“ hat heute vielleicht nicht mehr den größten Bekanntheitsgrad und doch kennt wohl jeder Songs wie „Big Girls Don’t Cry“, „Sherry“ oder „Rag Doll“. Die Geschichte einer der erfolgreichsten Bands der 60er wurde bereits als Musical inszeniert, auf dessen Basis jetzt kein Geringerer als Clint Eastwood einen Film gemacht hat. Der ist zwar gut inszeniert und kann mit den tollen Songs der Bands punkten, aber ein wirkliches Highlight in Eastwoods Regie-Karriere ist er nicht. Wer auf Musiker-Biopics und den Sound der 60er steht, sollte sich den Film aber trotzdem nicht entgehen lassen.

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Neue Schatzsucher-Reihe „Yucatan“ mit Downey Jr.?

Vielleicht gibt es wieder etwas Hoffnung für das derzeitig sehr tote Abenteuer/Schatzjäger-Genre: „Fluch der Karibik“-Autor Terry Rossio soll mit „Yucatan“ ein neues Franchise für Robert Downey Jr. schreiben. Die Idee des Projekts reicht bis zu Steve McQueen und den 60er Jahre zurück; nun scheint es aber voranzugehen. Die Hauptfigur soll dabei ein Tiefseetaucher sein, der beauftragt wird, den Schatz der Maya zu finden. Mal schauen, vielleicht kommt damit ja wieder etwas Schwung ins Abenteuer-Genre!

Quelle: Hollywood.com

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„From Dusk Till Dawn“ – Vampir-Kult-Trash in Serie!

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Mit „From Dusk Till Dawn“ erschufen Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in den 90ern einen absoluten Kultfilm und machten nebenbei George Clooney zu einem Superstar. Der trashige Film über zwei Ganoven, die auf der Flucht vor der Polizei in Mexiko in eine Bar voller Vampire geraten, erhielt zwei nicht wirklich erwähnenswerte Fortsetzungen und wurde jetzt von Schöpfer Rodriguez zu einer TV-Serie neu aufgearbeitet. Die erste Staffel erzählt größtenteils die Handlung des Films neu, erweitert diese aber um weitere Handlungsstränge und neue Erzählebenen. Die TV-Version kann sich zwar nicht mit dem Original messen, kann aber doch unterhalten und bietet einige interessante Neuerungen.

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„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert.

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„24: Live Another Day“ – Peinliche Serien-Fortsetzung!

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24“ war zusammen mit „Lost“ eine der ersten Serien, die sich mit Kinofilmen messen konnte und das Image von Serien völlig neu definierte, „24“ war aufwendig und spannend inszeniert, auch wenn nach acht Staffeln die Originalität etwas gelitten hatte. Ein Ende der Serie war damals eine sinnvolle Entscheidung, ein Kinofilm, der lange im Gespräch war, auch nicht mehr unbedingt nötig. Wer dann allerdings auf die Idee kam, die Handlung in Serienform wieder aufleben zu lassen, hätte das wohl lieber lassen sollen, denn „24: Live Another Day“ kann einen nicht nur nicht in seinen Bann ziehen, auch die Handlung ist so zusammengebastelt und unspektakulär, dass selbst Extremfans abgeschreckt sein dürften.

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„Under the Dome“ – Spielberg inszeniert King im TV!

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Wenn Stephen Spielberg nach einer Romanvorlage von Stephen King mit diesem zusammen dazu eine TV-Serie produziert, ist das schon ein interessantes Fundament. Der Plot von Kings Roman „Die Arena“, in der ein kleiner Ort plötzlich unter einer riesigen Kuppel begraben und dadurch von der Außenwelt abgeschnitten wird, bietet viel Potential, nicht nur das Verhalten der isolierten Menschen, sondern auch die Suche nach einer Erklärung, woher die Kuppel kommt und wie man sie wieder verschwinden lassen könnte, sind interessant. Doch die Serie geht in eine völlig andere Richtung als die Vorlage, weniger brutal, dafür mit mehr Mystery-Anteilen. Interessant und spannend ist die Serie schon, aber bei dem Potential nicht gerade ein Meilenstein.

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„Dracula Untold“ – Mittelmäßige Dracula-Vorgeschichte!

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Kaum ein Charakter hat mehr Verfilmungen auf dem Buckel als Dracula, dieses Mal versucht man es mal auf einem anderen Weg und zeigt eine neue Version dessen, wie Fürst Vlad zum Untoten wurde. Dabei wird dieser nicht nur als gerechter Familienmensch, sondern auch seine Wandlung zum blutsaugenden Dämon als aufopferungsvoller Akt für sein Volk dargestellt. Das ist zwar einerseits ein interessanter Ansatz, aber trotzdem nur mittelmäßig inszeniert. Wer hier Vampire und ausgesaugte Jungfrauen erwartet, wird nichts davon bekommen, wer zu dem Thema mal was anderes sehen will, kann hier schon mal reinschauen.

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„Annabelle“ – Spin-Off der „Conjuring“-Gruselpuppe

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The Conjuring“ war einer der besseren Horrorschocker der letzten Jahre, etwas enttäuscht war man nur, dass die gruselige Puppe Annabelle nur am Rande der Handlung agieren durfte. Jetzt hat sie ihren eigenen Film bekommen, der die Vorgeschichte der dämonischen Puppe erzählt und zeigt, wie sie zu ihrer bösen Seite gekommen ist. Das ist spannend inszeniert und kann auch hier und da schocken, bleibt aber unter dem Strich doch Horror-Massenware. Für Fans des Genres aber trotzdem ein netter Zeitvertreib mit einem gewissen Potential fürs Unwohlfühlen abends im Bett.

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