„Her“ – Spezieller Liebesfilm mit zynischen Seitenhieben

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Joaquin Phoenix führt eine Beziehung mit seinem Betriebssystem. Klingt wie eine Komödie oder eine böse Dystopie. Überraschender Weise gelingt Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption.“) aber ein hochemotionaler Film über Liebe und Beziehungen, der das ungewöhnliche Liebespaar durchaus ernst nimmt. Dass bei dieser Beziehung jedoch einige Probleme vorprogrammiert sind (pun intended), liegt auf der Hand. Der Film ist ruhig und melancholisch inszeniert, kann aber gerade am Anfang auch einige humoristische und zukunftskritische Klänge einstreuen. Aus einer interessanten Idee wurde ein gut umgesetzter Film, der zum Weiterdenken anregt. Ein kleiner Höhepunkt des Filmjahres!

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Guilty Pleasure – Merklich schlechte Filme mögen

Wer kennt es nicht? Man ist sich dessen bewusst, dass ein Film wirklich mies ist, guckt ihn aber gerne. Damit meine ich jetzt nicht, sich drüber zu freuen, wie schlecht ein Film ist, sondern ihm trotz seines Schlechtseins etwas abgewinnen zu können, wenngleich mit schlechtem Gewissen. Ich z. B. habe mich fast gefreut, als ich vom geplanten „National Treasure 3“ gehört habe, und mich gleichzeitig gefragt, wieso eigentlich. Denn die beiden ersten Filme waren wirklich schlecht.

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Kehren die „Goonies“ auf die Leinwand zurück?

Nachdem in den letzten 30 Jahren immer wieder Gerüchte über eine Fortsetzung zum Kultfilm „Die Goonies“ (1985) aufkamen, gibt eine Äußerung von Regisseur Richard Donner neue Hoffnung: Er scheint sehr sicher, dass bald ein Sequel produziert wird; er will dafür auch möglichst Teile des Originalcasts zurückholen. Die alten Figuren sollen vermutlich als Eltern einer neuen „Goonies“-Generation beiwohnen. Mal schauen, ob wirklich eine Fortsetzung kommt und diese mit dem 80er-Charme des Originals noch etwas zu tun haben wird!

Quelle: screenrant.com

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„Non-Stop“ – Actionmittelmaß in großer Höhe

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Von der Theorie her passt hier alles zusammen: Liam Neeson als Hauptdarsteller, das begrenzte Setting eines Flugzeuges, das zudem klaustrophobische Enge verspricht und ein Spannung versprechender Plot. Am Ende aber steht wieder die Einsicht, das Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Welten sein können – und in diesem Fall muss ein „Leider“ hinzugefügt werden. Denn der jüngst in den deutschen Kinos angelaufene Actionthriller „Non-Stop“ des spanischen Filmregisseurs Jaume Collet-Serra ist leider nur Mittelmaß in allen Belangen.

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Die Zeichen stehen auf „Indiana Jones 5“!

Seit „Indiana Jones 4“ gibt es immer wieder neue Gerüchte über eine weitere mögliche Fortsetzung des Abenteuerfranchises (siehe hier). Bis jetzt gibt es zwar noch nichts Konretes, aber in letzter Zeit immer wieder neuen Zündstoff: Anscheinend plant Disney mittelfristig weitere „Indiana Jones“-Filme; die Frage ist nur, ob mit oder ohne Harrsion Ford! Der hat angeblich einen Deal ausgehandelt, aber man hört auch Gerüchte über ein Reboot mit Bradley Cooper.

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„Masters of Sex“ – Michael Sheen sexualforscht in den 50er Jahren

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Die Showtime-Serie „Masters of Sex“ verfolgt die Pionierarbeit von William Masters und Virginia Johnson in den 50er Jahren über menschliche Sexualität. Dabei ist die Serie weniger provokant als ihr Titel vermuten lässt und setzt das Hauptaugenmerk auf die Figuren und ihre Auffassungen über Sex, Liebe und Lebensplanung. Insbesondere die komplizierte Beziehung zwischen dem ungleichen Wissenschaftler-Duo Masters und Virginia, die von den zwei unglaublich gut miteinander harmonierenden Schauspielern Michael Sheen („Frost/Nixon“) und Lizzy Caplan („Cloverfield“) verkörpert werden, macht die Serie faszinierend.

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„47 Ronin“ – Keanu Reeves als Samurai-Kämpfer!

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Wenn Hollywood versucht, japanische Legenden zu verfilmen, ist das eigentlich schon gleich zum Scheitern verurteilt, sowas machen die Asiaten einfach besser. Das gilt leider auch für „47 Ronin“, der krampfhaft versucht, episch zu wirken, aber an schlecht animierten Fantasy-Elementen, Kitsch und einer hier und da etwas unlogischen Handlung scheitert. Auch Keanu Reeves wirkt deplatziert und kann dem Film nicht wirklich helfen. Für Fans japanischer Fantasy ein netter Zeitvertreib, aber garantiert kein Geheimtipp. Dann sollte man lieber wieder zu Klassikern wie „Tiger & Dragon“ oder „Hero“ greifen.

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