„Borg / McEnroe“ – Shia LaBeouf pöbelt in Wimbledon!

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In den 80ern, als Boris Becker noch als versierter Tennisspieler und nicht nur als tumber Medientrottel bekannt war, war Tennis noch eine der erfolgreichsten Sportarten überhaupt. Nach zahlreichen Sportfilmen war es also auch mal an der Zeit, dass man sich hier ein paar besonderen Charakteren widmen würde. Mit den Erzrivalen Björn Borg, dem ruhigen Kraftprotz aus Schweden, und Jon McEnroe, dem ständig pöbelnden Newcomer aus den USA, hat man sich hier auch zwei wirklich einzigartige Tennisspieler herausgesucht, deren Zusammentreffen in Wimbledon 1980 immer noch eins der packendsten Tennisduelle aller Zeit darstellt. Doch „Borg / McEnroe“ ist nicht nur was für Tennisfans, der Film ist mit Shia LaBeouf und Sverrir Gudnason großartig besetzt und bietet einen interessanten Einblick in die Welt hinter dem Tenniscourt.

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Disney kauft 21th Century Fox

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es Fakt: Der Walt-Disney-Konzern kauft für 52,4 Milliarden Dollar einen Großteil des Konkurrenten 21st Century Fox, dazu gehören 20th Century Fox und Sky plc. Durch das Schlucken eines seiner größten Konkurrenten baut Disney also sein Mega-Filmimperium aus, zu dem mittlerweile u. a. bereits Marvel, Pixar und Lucasfilm gehören, und forciert den Angriff auf Netflix und Amazon. Disney steigt 2019 selbst ins Streaming-Geschäft ein und hat deshalb bereits die Partnerschaft mit Netflix beendet. Doch während es Disney bisher an Inhalten gefehlt hat, sollte das nun kein Problem mehr sein: Nun kann Disney auch zahlreiche weitere Blockbuster wie „Avatar“, „Titanic“, „X-Men“ oder „Die Simpsons“ zeigen. Also noch mehr Superhelden in einem Franchise, neben den X-Men kommen vielleicht ja auch noch die Fantastic Four oder Deadpool mit ins MCU. Ob das nicht vielleicht doch irgendwann keiner mehr sehen will?

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„Fargo“ – Staffel 3 zeigt Ewan McGregor in groteskem Doppelrollenspiel

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Nachdem die anthologisch erzählte Serienversion des Coen-Klassikers „Fargo“ in Staffel 1 Martin Freeman und Billy Bob Thornton als ungleiche Widersacher im Jahr 2006 gegeneinander hat antreten lassen, hat Staffel 2 das erste Blutbad um Fargo herum im Jahr 1979 verarbeitet. Die dritte Staffel – wieder mit komplett neuen Figuren und eigenständiger Geschichte – führt uns diesmal ins Jahr 2010 und spinnt die merkwürdige Geschichte um das ungleiche Zwillingspaar Ray und Emmit Stussy, beide von Ewan McGregor gespielt. Das Gerüst der einzelnen Staffeln ist langsam erkennbar, und doch kann die Serie auch ein drittes Mal überzeugen.

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„Babylon Berlin“ – Geniales, deutsches Serien-Monstrum!

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Erst kürzlich habe ich „Stranger Things“ zur besten Serie der Welt gekürt, dann kam „Babylon Berlin“ um die Ecke! Die millionenschwere deutsche Serie über das Berlin Ende der 1920er Jahre kann sich nicht nur optisch mit den besten Serien aus den USA messen, die Handlung ist nicht nur überragend spannend, abwechslungsreich und überraschend, die Thematik ist einfach etwas Besonderes, schließlich bietet die Serie einen grandiosen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Zustände während der Weimarer Republik in Berlin und damit einen interessanten Einblick in die deutsche Vergangenheit. Was das Regie-Trio Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries aus dem Romanstoff herausgeholt haben, ist wirklich einzigartig! Tolle Schauspieler, eine fesselnde Handlung, die zugleich Kriminalthriller und doch auch Geschichtsunterricht ist, garniert mit einer unfassbar realistischen Optik! „Babylon Berlin“ ist ein wahres Serien-Monstrum und die jetzt verfügbaren ersten beiden Staffeln mit jeweils acht Folgen sollten für jeden in unserem Land Pflichtprogramm sein!

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„Justice League“ – Erwartungsgemäß enttäuschend!

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Ok, nachdem „Wonder Woman“ tatsächlich Spaß gemacht hat und nicht dem pathostriefenden, effektüberladenen Stil von Zack Snyders „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ gefolgt ist, musste man dem vorprogrammierten Rohrkrepierer „Justice League“ immerhin eine Chance geben, obwohl wieder der Name Zack Snyder auf dem Regiestuhl stand. Erwartungsgemäß banal, langweilig und wieder viel zu düster kam dann aber auch dieses „Avengers“-Gegenstück von DC daher. Offensichtlich hat auch Joss Wheadon nicht mehr viel retten können, der den Regieposten übernahm, als Snyder aus traurigen familiären Gründen aussteigen musste. Warum es jetzt überall heißt, der Film würde mal etwas lockerer daher kommen und sich viele Fans (unfassbarerweise) sogar noch einen Director’s Cut von Zack Snyder wünschen, will sich mir nun gar nicht mehr erschließen. Die wenigen, nicht wirklich lustigen Sprüche gleichen den wieder total übertrieben düsteren Ton des Films kein Stück aus. DC zeigt hier leider erneut, dass man mit Superhelden ohne Charakter und Identifikationsbezug eben nicht wirklich unterhaltsam die Welt retten kann.

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„The Punisher“ – Nur Gewalt, Militarismus und Waffengeilheit!

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Mit „Daredevil“ begann eine interessante TV-Reihe eher unscheinbarer Marvel-Superhelden, die zuletzt im gemeinsamen Ensemble „The Defenders“ gipfelte. Ein interessanter Nebencharakter aus der zweiten Staffel von „Daredevil“ hat jetzt sein eigenes Spin-Off erhalten: der „Punisher“. Als Kontrastprogramm zum blinden Superhelden funktionierte „The Walking Dead“-Star Jon Bernthal in dieser Rolle nicht schlecht, eine eigene Serie war so fast unvermeidlich. Doch die Superkräfte „Gewalt“, „Rache“ und „ewiger Soldat“ können über 13 lange Folgen sehr langweilig werden, viel schlimmer kommt noch das direkte Ansprechen von Waffenbefürwortern und Militärbegeisterten hinzu. Erwartungsgemäß wurde natürlich auch der Gewaltlevel auf einen neuen Level gebracht, der das Franchise auch nicht unbedingt voran bringen dürfte. Immerhin scheint „The Punisher“ nicht direkt in die Haupthandlung der „Defenders“ einzugreifen, ich würde daher jedem, der nicht über fast 13 Stunden einer rachegeilen Tötungsmaschine und seinen nicht minder ätzenden Militärgegnern beim gegenseitigen Foltern und Töten zuschauen will, diesen Ableger doch zu überspringen!

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FlimmerORIGINS, Teil 1: Mit Ghostbusters zu Blockbusters!

Es ist mal wieder an der Zeit für eine neue Rubrik auf dem FlimmerBLOG. Mit den FlimmerORIGINS startet eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit der Filmwelt zu den denkwürdigen Momenten, die mich dazu gebracht habe, Filme und Serien zu lieben, Filmreviews zu schreiben und dieser Leidenschaft bis heute treu zu bleiben. Der erste Ausflug geht zurück in den bahnbrechenden TV-Monat März im Jahr 1990, als ein junger Sender namens Sat.1 den „FilmFilm“ ins Leben rief und mit den TV-Premieren von „Ghostbusters“ und „Star Wars“ mein Leben komplett aus der Bahn warf und meine Begeisterung für großes Kino weckte. Angeschnallt, Zeitmaschine auf 1990 eingestellt und AB GEHT’S!

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Neue Dokus: „Wikinger“, „Wildes Thailand“ & „Dunkirk“

Hier kommen wieder drei neu erschienene Dokumentationen, die wir euch kurz vorstellen wollen. Als erstes wäre da „Die Wikinger – Legende und Wahrheit“, ein Zweiteiler mit neuen Erkenntnissen zu den nordischen Kriegern, die dreiteilige Naturdokumentation „Wildes Thailand“, die eins der schönsten Länder Asiens mit seiner beeindruckenden Tierwelt präsentiert, und zuletzt die Kriegsdoku „Dunkirk“, die sich in drei Teilen der Belagerung Dünkirchens im Zweiten Weltkrieg widmet.

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