„Barry Seal – Only in America“ – Tom bescheißt alle!

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Dass ich nicht gerade ein Fan von Tom Cruise bin, ist nichts Neues, in diesem Film hat er mir allerdings richtig Spaß gemacht. „Barry Seal“ ist irgendwie eine Mischung aus „Narcos“ und „Blow“, auch hier geht es um Drogenschmuggel in den 80ern, die Geschichte von Barry Seal setzt allerdings allem die Krone auf. Der Pilot arbeitete nämlich in seinen besten Zeiten zeitgleich für die CIA, das Medellin-Kartell und Rebellen aus Nicaragua, eine Konstellation, die zwangsläufig zu sehr viel Geld aber auch sehr vielen Problemen führte. Der Film wurde bewusst locker inszeniert, so schien sich auch Barry Seal nie der Ernsthaftigkeit seines Tuns wirklich bewusst zu sein. Cruise spielt den Piloten erstaunlich facettenreich, der Film ist abwechslungsreich und spannend in Szene gesetzt, aber das Beste ist eben die reale Geschichte selber.

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„Cars 3“ – Pixar schickt die Rennwagen wieder los!

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Mit „Cars“ hat Pixar vor über zehn Jahren einen seiner schwächsten Filme überhaupt auf die Kinoleinwand gebracht, allerdings gleichzeitig den beim Merchandise wohl mit erfolgreichsten. So musste fünf Jahre später eine völlig überflüssige Fortsetzung her, an die ich so gar keine Erinnerung mehr habe. Als Pixar-Fan habe ich mich dann doch noch an den dritten Teil „Cars: Evolution“ herangetraut, der erwartungsgemäß ebenfalls völlig überflüssig ist, aber immerhin wieder ein wenig mehr Herz hat und so immerhin ohne bleibende Schäden durchzuhalten ist. Immerhin endet der Film so, dass man wohl auch nicht mehr an einen vierten Teil denkt, das wäre dann doch zu viel des Guten.

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„1922“ – Netflix überzeugt mit weiterer King-Verfilmung

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Gerade erst letzten Monat hatte Netflix mit der Adaption von Stephen Kings „Das Spiel“ ganz weit die Nase vorn, da wird mit „1922“ aus der Novellensammlung „Zwischen Nacht und Dunkel“ gleich die nächste runde Verfilmung einer Vorlage des Horrormeisters nachgereicht. Auch dieser Film hat eine vergleichsweise überschaubare Handlung über einen Farmer, der zusammen mit seinem Sohn seine Frau umbringt und dann selber von einem Unglück ins nächste gerät, doch wer Stephen King kennt, der weiß, dass dieser oft aus den einfachsten Ideen die originellsten Wendungen entwickelt. Der Cast um Thomas Jane, Molly Parker und Dylan Schmid ist perfekt besetzt, die Optik großartig und die Gruselmomente wirklich ungemütlich in Szene gesetzt. Netflix zeigt mal wieder, dass man mit King-Vorlagen, die man in der Lauflänge eines Films fast originalgetreu wiedergeben kann, ein gutes Ergebnis erzielen kann.

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„The LEGO Ninjago Movie“ – Abgedrehter Ninjaspaß!

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Nach dem verrückt-liebevollen „The LEGO Movie“ und dem grenzwertig absurden „The LEGO Batman Movie“ hatte ich schon überlegt, ob ich „The LEGO Ninjago Movie“ überhaupt schauen will. Letztendlich habe ich es aber nicht bereut. Der Film ist zwar auch komplett überdreht wie seine Vorgänger, voller bekloppter Charaktere und seltsamer Handlungsstränge, aber für einen LEGO-Film erstaunlich gradlinig, wenn das überhaupt möglich ist. Das Setting ist schnell klar, man springt auch nicht von einem Universum ins nächste, ein wenig Ninjakampfkunst, ein skurriler Vater-Sohn-Konflikt und ein paar Anekdoten über Reife und das Erwachsenwerden, so funktioniert der Film in erster Linie für Kinder, aber auch Erwachsene kommen gerade beim Humor auf ihre Kosten. Wer den Stil der anderen beiden LEGO-Movies mochte, kann auch diesen bedenkenlos schauen.

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„Kingsman 2: The Golden Circle“ – Solide Fortsetzung!

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Als vor zwei Jahren „Kingsman: The Secret Circle“ in die Kinos kam, wurde dort ein großartiges Feuerwerk voller überdrehter Kampfszenen, cooler Sprüche und verrückter Einfälle gezündet. Jetzt kommt mit „The Golden Circle“ die unausweichliche Fortsetzung, die Fans des ersten Teils sicher auch unterhalten kann, aber bei weitem nicht die Klasse des Vorgängers erreicht. Auch die überraschende Rückkehr eines geliebten Charakters wirkt etwas konstruiert, die Handlung holpert generell an vielen Stellen, nur der Humor und die Kampfszenen funktionieren auch hier. Neben den altbekannten britischen Agenten Taron Egerton, Colin Firth und Mark Strong fügen sich auch die amerikanischen Neuzugänge Jeff Bridges, Halle Berry, Channing Tatum und Pedro Pascal gut in die Filmreihe ein, bleiben aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, vielleicht bekommen sie in einem dritten Teil mehr Chancen. Wirklich Spaß macht aber Julianne Moore als verrückte Drogenbaronin!

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„Stephen King’s Big Driver“ – Maria Bello will Rache!

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Eigentlich wurde diese weitere Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King schon 2014 produziert, aber erst in diesem Jahr angesichts des neuen King-Hypes mal eben auf DVD nachgeworfen. Als Kinofilm hätte der Film auch nicht genug Klasse gehabt, Maria Bello kann zwar als Racheengel überzeugen, ihr ständiges Zwiegespräch mit den Hauptpersonen ihrer Erfolgsromane ist auch nicht uninteressant, aber letztendlich zieht sich der Film dann doch etwas und tappt am Ende von einer Logiklücke in die nächste. Es gibt schlechtere King-Verfilmungen, aber wirklich sehen muss man „Big Driver“ trotzdem nicht!

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„Annabelle 2“ – Das Prequel zum Horrorpuppen-Spin-Off

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Da ist er nun, der zweite Versuch, um der aus „Conjuring“ bekannten Horrorpuppe Annabelle eine eigenständige Filmvergangenheit zu geben. Während der erste Film „Annabelle“ zwar als Gruselfilm funktionierte, aber weit hinter den Möglichkeiten zurück blieb, greift der zweite Teil schon tiefer in die Schockkiste, setzt seinen Fokus aber auch eher sekundär auf die unheimliche Puppe und erzählt in erster Linie die Geschichte von ein paar Waisenkindern, die von einem Dämon gejagt werden. Als Horrorfilm bietet „Annabelle 2“ so eine Menge fieser Momente und eine beängstigende Atmosphäre, aber letztendlich nichts, was man nicht schon woanders gesehen hätte und vor allem nimmt er der Puppe sogar etwas den Horror, schließlich wird einem bald klar, dass von der Puppe selber gar keine Gefahr ausgeht, sondern nur dem, was sich in ihr versteckt.

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Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ kommt Ende 2018!

Es war längst überfällig, dass man der Rockband Queen und ihrem an Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury mit einem Biopic auch ein cineastisches Denkmal setzt. Nach langjährigen Anlaufschwierigkeiten laufen endlich die Dreharbeiten, ein deutscher Kinostart ist derzeit für Dezember 2018 angesetzt. Wie man beim ersten Promofoto sehen kann, ist „Mr. Robot“-Star Rami Malek wohl nicht die schlechteste Besetzung für Freddie Mercury, man darf also auf das Ergebnis gespannt sein.

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