Was bringt das Kinojahr 2013?

kino-vorschauDer Weltuntergang ist ausgeblieben, wir können also auch 2013 ins Kino gehen. Und wenn wir da mal einen ersten Blick riskieren, könnte es da einige Filme geben, die wir ungern verpasst hätten. Der erste Monat ist bereits vorbei und hatte u.a. mit Tarantinos „Django Unchained“ schon erste Highlights zu bieten, aber die kommenden Monate bieten noch so einiges mehr!

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Dokus: „Wildes Bayern“ & „Stoff, aus dem der Kosmos ist“

Auch in diesem Monat widmen wir uns wieder neuen Dokumentationen, dieses Mal „Wildes Bayern“ und „Der Stoff, aus dem der Kosmos ist„, beide sind seit dem 25. Januar 2013 auf DVD und Blu-ray im Handel.

Wer auf schöne Naturaufnahmen steht, dem dürfte auch „Wildes Bayern„, ein tolles Naturportrait der Berchtesgadener Alpen, gefallen. Auch Deutschland hat viel zu bieten, wenn es um Flora und Fauna geht, wie die beeindruckenden Aufnahmen dieser dreiteiligen Dokumentation beweisen. Für Naturfans auf jeden Fall eine echte Empfehlung.

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Robert Zemeckis: 200-Mio.-Dollar-Budgets sind kriminell!

Ich habe ein interessantes Interview mit Regisseur Robert Zemeckis („Flight“, „Forrest Gump“, „Zurück in die Zukunft“) gefunden, indem er erklärt, warum viele der heutigen Hollywoodproduktionen so uninspiriert wirken: Die hohen Budgets würden kreativ stark einschränken, da man gezwingen sei, so viele Leute wie möglich in die Kinos zu bekommen. Er sagt, es gäbe „wirklich nur noch wenige Filme, bei denen man nicht sofort weiß, wie sie enden“ dass „in den vergangenen zehn, 15 Jahren […] die Zuschauer deutlich anspruchsloser geworden“ seien sowie dass ein Film, der so eine große Zielgruppe ansprechen muss, „gar kein echtes Thema haben [könne]“. Ähnliches wurde hier im Flimmerblog schon öfter beschrieben, Zemeckis bringt es ganz gut auf den Punkt.

Quelle: Spiegel Online

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„Django Unchained“ – Tarantinos saucooler Western!

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Viel Zeit ist seit „Inglourious Basterds“ vergangen, jetzt ist endlich Quentin Tarantinos neuer Film in den Kinos, ein Spaghettiwestern in den Südstaaten von Amerika zu Zeiten der Sklaverei. Wie zu erwarten beginnt schon nach kurzer Zeit ein brutales, blutiges Epos mit tiefschwarzem Humor, optisch und schauspielerisch so cool in Szene gesetzt, wie es eben nur Tarantino kann. Jamie Foxx spielt Django wirklich großartig, auch Leonardo DiCaprio kann als fieser Plantagenbesitzer überzeugen, aber wieder einmal spielt Christoph Waltz als deutscher Kopfgeldjäger alle an die Wand!

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Die Gewinner der „Golden Globes“ stehen fest!

Normalerweise gelten die „Golden Globes“ als Richtungsweiser für die Oscars, das könnte in diesem Jahr spannend werden, denn die vor wenigen Tagen verliehenen „Globes“ boten einige Überraschungen, gerade die Außenseiter „Argo“, „Les Misérables“ und „Silver Linings“ konnten die Juroren überzeugen. Allerdings konnten auch Christoph Waltz für seine Nebenrolle in „Django Unchained“ und Daniel Day-Lewis für seine Hauptrolle in „Lincoln“ die Trophäe mit nach Hause nehmen, sie gelten auch als Favoriten für die Oscars. Im Fernsehbereich holten sich die Serie „Homeland“ und der TV-Film „Game Change“ die meisten Auszeichnungen.

Hier alle Gewinner der „Golden Globes“ 2013 im Überblick:

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„Frankenweenie“ – Tim Burtons neuer Stop-Motion-Grusel!

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Tim Burtons Stil ist unverkennbar, das gilt auch für seine Animationsfilme. Neben Stop-Motion-Produktionen wie „Nightmare Before Christmas“ oder „Corpse Bride“ hatte Burton auch vor einiger Zeit einen Kurzfilm namens „Frankenweenie“ erstellt, in dem ein Junge seinen toten Hund im Stil von Frankenstein wiederbelebt. Diese Idee hat Burton jetzt wieder aufgegriffen und einen ganzen Film daraus gemacht, der typisch für den Filmemacher voller skuriller Charaktere und morbider Ideen ist. Obwohl „Frankenweenie“ im Grunde ein Kinderfilm ist, sollte man aufgrund der gruseligen Horrorelemente vorher überlegen, ob das Kind dafür gemacht ist.

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„Der Tatortreiniger“ – Bjarne Mädel als origineller Putzer

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Bisher gibt es zwar erst sieben Folgen der Serie, aber die sind so super, dass man sich jetzt schon auf weitere Folgen freut. Wer gedacht hat, Bjarne Mädel wäre auf ewig auf seine Rolle als „Ernie“ bei „Stromberg“ festgelegt, hat „Der Tatortreiniger“ noch nicht gesehen, dort kann dieser nämlich zeigen, dass er deutlich mehr auf dem Kasten hat. Die nicht zusammenhängenden Folgen zeigen ihn als Putzer Schotty immer an anderen Tatorten, die als Schauplatz für kleine Kammerspiele dienen, in denen Bjarne Mädel in großartig pointierten Dialogen mit einem Gegenüber, meistens ein Angehöriger, aber auch mal der Mörder oder sogar das Opfer, über das Verbrechen oder Alltägliches diskutiert.

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„7 Psychos“ – Gaunerspaß mit Farrell, Walken & Harrelson

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Regisseur Martin McDonagh lieferte mit „Brügge sehen …und sterben?“ einen kleinen Geniestreich ab und auch „Seven Psychopaths“ kann mit einer unterhaltsamen Story voller skuriller Einfälle, überraschender Wendungen und vor allem mit Stars wie Christopher Walken, Woody Harrelson, Sam Rockwell, Tom Waits und erneut Colin Farrell grandios besetzten Hauptcharakteren überzeugen. Nicht nur für „Brügge“-Fans ein toller Gaunerstreifen, der mit viel schwarzem Humor bis zur letzten Minute immer wieder überraschen kann. Ein echter Geheimtipp!

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