„The Founder“ – Michael Keaton klaut McDonald’s!

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Auch wenn McDonald’s heute immer noch den höchsten Bekanntheitsgrad bei den Fastfood-Ketten hat, so ist vielen wohl nicht klar, wie das Unternehmen in den 50ern mit seinem Erfolgsrezept derart expandieren konnte und vor allem, wer dahinter steckte. Interessanterweise nämlich gar nicht der, der heute den Ruhm dafür einsackt. Mal amüsant, mal bitter schildert „The Founder“ die Geschichte von Ray Kroc, der aus einer fremden Idee ein weltweites Mega-Franchise machte. Michael Keaton ist in der Hauptrolle einfach großartig, aber auch die Nebendarsteller wie Nick Offerman, John Carroll Lynch, Laura Dern, Linda Cardellini oder Patrick Wilson sind hervorragend besetzt.

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„Der gleiche Himmel“ – Spannende BRD/DDR-Serie

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Nachdem die gelungene deutsche Serie „Deutschland 83“ die Spannungen zwischen BRD und DDR und die gegenseitige Spionage schon toll in Szene setzte, widmet sich jetzt der ZDF-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ dem gleichen Thema, allerdings 10 Jahre vorher. Mit deutschen Stars wie Tom Schilling, Ben Becker, Anja Kling, Sofia Helin, Friederike Becht und Jörg Schüttauf bietet die Dramaserie nicht nur einen Einblick in die Spionageaktivitäten beider Seiten, sondern auch in die Lebensumstände vor und hinter der Grenze in Berlin.

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„Den Sternen so nah“ – Mehr Romanze als Mars-Mission!

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Die Grundidee vom Jungen, der während einer Marsmission geboren wurde, auf dem Mars aufgewachsen ist und jetzt die Erde kennenlernen will, ist wissenschaftlich wohl nicht unbedingt fundiert, aber für einen Film schon ok. Doch „Den Sternen so nah“ will irgendwie nicht funktionieren, er erzählt eine recht hanebüchene Liebesgeschichte, die wegen der zahlreichen Logiklücken auch nicht vollkommen als Fundament reicht. Da hilft auch die Starbesetzung um Asa Butterfield, Britt Robertson, Gary Oldman, Carla Gugino und B.D. Wong nicht viel. Ein bisschen Raumfahrt, ein wenig Herzschmerz, aber eben kein richtig gelungener Film.

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Kurz kritisiert 17: Von Agenten, Castings und Beamten

Hier kommen wieder ein paar Kurzreviews zu einigen Filmen, die ich zwischendurch noch schauen konnte und die immerhin kurz erwähnt werden sollten. Heute sind die Filme „Allied – Vertraute Fremde“, „Shut In“, „Sing“, „Kubo – Der tapfere Samurai“, „Conni & Co“, „Der Vollposten“, „Elvis & Nixon“ und „Die Schöne und das Biest“ mit dabei.

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„Stephen Kings ES“ als Dreiteiler mit Gastauftritt von Tim Curry?

Endlich ist er da, der erste Trailer zur Neuverfilmung von Stephen Kings Meisterwerk „ES“! Und der schockt nicht nur großartig, die Neuverfilmung scheint der Buchvorlage deutlich gerechter zu werden als der TV-Zweiteiler von 1990. Absolut unverständlich, dass bisher nur die Geschichte der Kinder verfilmt wurde und der zweite Teil mit den Erwachsenen erst in Angriff genommen werden sollte, wenn der erste Teil erfolgreich wird. Doch nach dem Hype um den Trailer geht es in jedem Fall weiter, jetzt ist sogar ein Dreiteiler von „Stephen Kings ES“ geplant. Zudem ist ein Gastauftritt von Tim Curry im Gespräch, der damals als Clown Pennywise gegruselt hatte. Er soll den Vater von Pennywise spielen und dem Horrorclown so mehr Tiefe verleihen und seine Handlungen besser erklären!

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Schwarze, Farbige oder Afroamerikaner?

Zuletzt habe ich mit „Moonlight“, „Fences“ und „The Birth of a Nation“ drei sehr gute Filme gesehen und stand plötzlich beim Schreiben der Reviews vor einem ganz anderen Problem. Alle Filme konzentrieren sich auf Schwarze und thematisieren auch die ungerechte Behandlung, den Rassismus und die Unterdrückung. Doch in der heutigen Zeit wird man oft schon als Rassist abgestempelt, wenn man negativ besetzte Begriffe verwendet, auch wenn man es natürlich nicht beabsichtigt. Und so war ich auf einmal nicht mehr sicher, ob die Begriffe „Schwarzer“ oder „Farbiger“ überhaupt noch unbelastet verwendet werden dürfen.

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„The Birth of a Nation“ – Emotionales Drama über den ersten Sklavenaufstand!

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Nat Turner gilt als einer der ersten Sklaven, der sich mit ein paar Gleichgesinnten ihren Unterdrückern entgegen stellten. Für Regisseur Nate Parker war es so ein Wunschprojekt, Turners Geschichte ins Kino zu bringen, dass er neben Regie, Produktion und Drehbuch auch noch die Hauptrolle übernahm. „The Birth of a Nation“ ist ein bitteres, provokantes, bildgewaltiges Epos, das ungeschönt das Leben der Sklaven drei Jahrzehnte vor dem amerikanischen Bürgerkrieg und ihren Versuch des Widerstands zeigt. Der Film ist brutal, zynisch und bitter, ein emotionaler Rundumschlag. Besonders interessant ist der Einfluss des christlichen Glaubens, der beide Seiten in die Position versetzt, das Richtige zu tun und letztendlich auch dem Prediger Nat Turner als Vorlage für seinen radikalen Sinneswandel dient.

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